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Strafzölle: Trump ist nicht der Bösewicht!

Dieses Thema im Forum "Weltpolitik" wurde erstellt von PlacidHysteria, 12. März 2018.

  1. PlacidHysteria

    PlacidHysteria Well-Known Member

    Registriert seit:
    5. März 2017
    Beiträge:
    1.862
    Ort:
    In einer Kryokapsel auf einem Rau(m)schschiff
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    Klar, Trump "pusht" wieder einmal die Bourgeoisie der Staaten aber darüber berichten die meisten Medien eigentlich auch gar nicht. Sie stellen Trump als Nemesis der fairen Welt dar. Europäische Dienste klagen über diese berüchtigten Strafzölle über BMW und Mercedes und Alu und Stahl.

    Doch die EU selbst belegt zur Zeit unzählige "China"-Waren mit Strafzöllen und lässt die Amis auch draufzahlen, bei GM-Importe.
     
  2. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

    Registriert seit:
    20. Oktober 2010
    Beiträge:
    11.064
    Zweifle nie daran, dass Du objektiv informiert wirst!
     
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  3. Svensgar

    Svensgar Well-Known Member

    Registriert seit:
    13. Februar 2011
    Beiträge:
    6.927
    Ort:
    Berlin

    Welche Medien verwenden Sie?

    Heute erzählte mir eine Kollegin, ein Berliner habe 250 Millionen Euro gewonnen. Ich bezweifelte das. Sie beharrte darauf, sie hatte es ja in einer Nachricht gehört. Ich fragte nach. In welcher Nachricht? Das muß doch nicht stimmen ...
    Sie: Aber es war eine Nachricht, die muß stimmen.
     
  4. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

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    30. September 2016
    Beiträge:
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    Ort:
    Mitteleuropa
    Es beunruhigt nicht so sehr ein "Bösewicht" an den mächtigsten Hebeln der Welt. Viel schlimmer ist ein gewissenloser Dummkopf mit übersteigertem Selbstwertgefühl, der auch privat schon viele Menschen in existenzbedrohende Verluste verleitet hat.
     
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  5. Nyan Cat

    Nyan Cat Well-Known Member

    Registriert seit:
    14. September 2012
    Beiträge:
    8.010
    Das mit den Strafzöllen ist noch recht harmlos. Der Donald ist ein Rassist, Klimawandelleugner und Egomane. So eine Gestalt als US-Präsi ist sehr gefährlich.
     
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  6. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

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    21. Mai 2017
    Beiträge:
    5.018
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    Das Hohe Lied des Freihandels sehe ich skeptisch. Kein Mensch fragt, wie es zu einer Marktführerschaft kommt oder wie mit dem Handelsdefizit umzugehen ist, das zu vermeiden wäre.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2018
    Jakob62 gefällt das.
  7. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. September 2016
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    Ort:
    Mitteleuropa
    "Das hohe Lied des Freihandels" klingt ironisch, sagt aber als Ausdruck nur aus, dass man annimmt, Freihandel würde Menschen ärmer machen. Diese Annahme ist sehr emotional geprägt und gibt nur so ein diffuses Gefühl wider. Die USA haben vom "Freihandel" sehr profitiert, doch jetzt hat die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der EU und China gelitten. Protektionismus löst aber keine wirtschaftlichen und auch keine sozialen Konflikte.
     
  8. KANTIG

    KANTIG Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Mai 2017
    Beiträge:
    5.018
    Ja. Ich nehme an, daß es als nur als eine vorübergehende Maßnahme gedacht ist.
    Ebenso schätze ich die Steuersenkung ein.
     
  9. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    1.174
    Ort:
    Mitteleuropa
    Der Glaube an den "Lieben Gott" gründet auf Hoffnung. Steuersenkungen sind immer kurzfristig, da der "Überbau" gierig ist und sich für den lieben Gott haltet.
    Zollschranken abzubauen geht gegen dieses Prinzip "Hoffnung", weil die gegen die öffentliche Gier wirkt. Zölle einzuführen geht schnell, abzubauen ist ein GenerationenProjekt.
     
  10. Anideos

    Anideos Well-Known Member

    Registriert seit:
    17. Dezember 2014
    Beiträge:
    9.537
    Weiter im Text:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtscha...a-haben-gar-kein-defizit-mit-der-eu-1.4010706

    Machen wir es uns nicht viel zu leicht, indem wir alles Trump in die Schuhe schieben? Natürlich sagt Trump nur das, was ihm seine Berater einflüstern. Natürlich befindet sich Trump nach wie vor im Wahlkampfmodus und spuckt das heraus, was seine Anhänger hören wollen. Natürlich kommt er bei seinem Anhängern gut an, wenn er den Rest der Welt brüskiert.
    Ist es allerdings alles auf Trumps Mist gewachsen, was er an den Tag legt? Musste erst das Ifo-Institut vorrechnen, dass die Zahlen, mit denen Trump seine Strafzölle rechtfertigt, nicht stimmen? Trump hat diese Zahlen mit Sicherheit nicht selbst errechnet. In den USA gibt es auch Wirtschafts- und Finanzinstitute, die diese Zahlen auch errechnen können und die Demokraten haben mit Sicherheit auch Zugriff auf diese Daten. Warum lassen die Demokraten zu, dass Trump einen Wirtschaftskrieg entfacht und die USA isoliert?
    Mir scheint es zu kurz gegriffen, Trump alles in die Schuhe zu schieben. Trumps Vorgehen passt offensichtlich mehr Amerikanern als wir in Europa annehmen.
     
    FreniIshtar gefällt das.
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