1. Willkommen im denk-Forum für Politik, Philosophie und Kunst!
    Hier findest Du alles zum aktuellen Politikgeschehen, Diskussionen über philosophische Fragen und Kunst
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Schwedische Bischöfin findet mehr Gemeinsamkeiten zum Islam als zu "rechten" Christen...

Dieses Thema im Forum "Religion, Glaube, Spirituelles" wurde erstellt von Ökonomenbub, 14. Juni 2019 um 21:18 Uhr.

  1. Ökonomenbub

    Ökonomenbub Active Member

    Registriert seit:
    17. Oktober 2018
    Beiträge:
    277
    Werbung:


    Man mag sich schon über so manche Aussage von kirchlichen WürdenträgerInnen wundern, doch die schwedische Bischöfin, die einst die Entfernung der Kreuze von der Seemannskirche wünschte, da selbige Muslime beleidigen würden, setzt noch einen drauf...
    Als lesbische Bischöfin fühle sie sich dem Islam bzw. Muslimen näher als sog. "rechten" Christen, also jenen, welche die dogmatischen Glaubenssätze, nach denen Homosexuelle nicht zum Priesteramt zugelassen werden, ernst nehmen, während die Scharia sich am Beispiel von Brunei mit der Todesstrafe für Schwule und Lesben erkenntlich zeigt.

    https://katholisches.info/2015/10/07/lesbische-bischoefin-fordert-islam-statt-kreuz/

    https://www.journalistenwatch.com/2019/06/06/schwedische-bischoeffin-habe/

    PS: Irgendwie passend, dass die werte Dame in Deutschland geboren wurde...
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2019 um 21:26 Uhr
  2. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    19.159
    Und wie denkt sie über das Judentum?

    Passend dazu sind, jene religiösen Lehren (Fanatiker) die Menschen zerstören, sie finden keinen wahren Anker mehr.
     
  3. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. August 2018
    Beiträge:
    6.042
    Das kommt heraus, wenn Frauen Bischöffe werden.
     
    Ellemaus gefällt das.
  4. Munro

    Munro Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2014
    Beiträge:
    2.765
    Nun ja - wenn sie meint .....
     
    Amsel. gefällt das.
  5. Amsel.

    Amsel. Member

    Registriert seit:
    22. September 2016
    Beiträge:
    99
    Ort:
    Kassel + Berlin
    :D der war gut.

    und etwas ernster: ja, sie schadet den Frauen damit mehr, als daß sie ihnen nützt.

    vielleicht ist sie einfach bischen dumm oder zu wenig informiert oder sonstwie daneben.
     
    Jakob62 und Ellemaus gefällt das.
  6. ^gaia^

    ^gaia^ Well-Known Member

    Registriert seit:
    20. Januar 2018
    Beiträge:
    2.931
    Werbung:


    Ich finde am intressantesten wie der erste Artikel verfasst ist und wieviel Altatholisches da durchklingt. Allein schon die vielen Anführungszeichen( zum Beispiel bei "Bischhöfin") oder das penetrante Erwähnen, dass sie lesbisch ist. Ist schon fast witzig....
    Sie wollte wohl ein ökumenisches Gebetshaus für alle Seemänner- und vertritt die Meinung, dass Gotte alle Menschen gleich liebt.
    Böse....
    Dem zweiten Artikel nach, sind ihr Muslime die sie kennt lieber, als rechte Christen. Ich schätze stark, sie meint rechtsradikale Christen. Da bin ich ganz bei ihr.
    Ich schätze es geht ihr weniger ums bekämpfen, als ums zusammenführen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2019 um 06:51 Uhr
    Anideos, Ellemaus und Kaawi gefällt das.
  7. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    19.159
    Zusammenführen braucht aber Geduld und deshalb wäre es klüger in seinem 'Kreis' die Menschen zu befreien mit Klugheit.
    Die 'drei Ringe' (Kreis) (Nathan der Weise) gehören zur Familie Mensch.

    Herr Spahn verbietet gewisse Therapien und dies ist ein guter Anfang.
     
    FreniIshtar gefällt das.
  8. ^gaia^

    ^gaia^ Well-Known Member

    Registriert seit:
    20. Januar 2018
    Beiträge:
    2.931
    Herr Spahn ist Politiker und was er da verbieten will, ist auch ein Ansaga in Richtung christlicher Fundis.
    Ich finde das was die Bischhöfin gesagt/ vorgeschlagen hat, aber irgendwie in keinster Weise aufregenswert.
    Ist aber klar. dass sich die Altkatholiken aufgeregt haben. Frau als Bischhöfin und lesbisch und alle Religionen gleich wertend....
    Und wenn man auf die Startseite von "journalistenwatch" klickt sieh man auch sofort um was es auf dieser Plattform geht, den Islam.
    Ich glaube allgemein, wird sie aber gar nicht als so furchtbar betrachtet, wie es die beiden Artikel vermuten lassen:

    Es gibt Kirchen, in denen Frauen nicht ordiniert werden können, geschweige denn ein Bischofsamt bekleiden. Es gibt Kirchen, die Homosexualität als Sünde sehen und Schwule und Lesben von den Sakramenten ausschließen. Und es gibt Kirchen, die die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder sexueller Neigungen hinter sich gelassen haben.
    Die lutherische Kirche in Schweden zählt dazu. Dort ist nun die 55-jährige Eva Brunne zur Stockholmer Bischöfin gewählt worden. Sie ist, so weit bekannt, weltweit die erste offen lesbische Frau in einem so hohen Kirchenamt.
    Bezeichnend für die Stimmung in Schweden ist, dass Brunnes Homosexualität im Wahlkampf keine Rolle spielte. Dass die 1978 zur Pastorin geweihte Kandidatin mit Gunilla Lindén - auch sie Pfarrerin in der "Svenska Kyrkan" - in einer registrierten Partnerschaft lebt, ist bekannt und nur bei einer kleinen fundamentalistischen Minderheit Grund für Aufregung. Brunne war die Favoritin der kirchlichen Basis bei der Wahl durch die Pastoren des Stockholmer Stifts.
    Ihre Anhänger schwärmen von ihrer "natürlichen Autorität", ihrem Begeisterungsvermögen, der Fähigkeit, "das Ganze zu sehen" und sich nicht in Details zu verlieren. Schon im ersten Wahlgang lag sie unter acht Kandidaten vorn, in der Stichwahl setzte sie sich mit 413 gegen 365 Stimmen gegen den letzten Mitbewerber durch.
    Sie tritt für eine offene Kirche ein und nennt die Umstellung auf eine multiethnische, multireligiöse Gesellschaft die größte Herausforderung. "Die Vielfalt ist ein großer Reichtum" sagt sie. "Froh und stolz" sei sie, einer lutherischen Kirche anzugehören, in der "mündige Menschen selbst Stellung beziehen und Verantwortung übernehmen."
    Nach 16 Jahren als Pfarrerin in Stockholm arbeitete sie zuletzt im Bischofsamt. In ihrer Freizeit liest sie Krimis ebenso wie Theologie und schnitzt in einer Tischlerei. "Was tut man nicht alles, um Jesus zu ähneln?", kommentiert sie ihr Hobby mit der ihr eigenen Selbstironie.
    Während es weltweit mehrere offen schwule Bischöfe gibt - in den USA durfte Gene Robinson sogar das Gebet bei der Inauguration von Präsident Obama leiten -, ist Brunne die erste lesbische Bischöfin. An ihrer Amtsführung wird dies kaum viel ändern. Bei der Trauung Homosexueller muss sie die Haltung der Kirche nicht reformieren.
    Ihre Vorgängerin Caroline Krook, die erste Frau auf Stockholms Bischofssitz, hat sich in der auch in schwedischen Kirchenkreisen umstrittenen Frage klar für die Homoehe mit kirchlichem Segen ausgesprochen. Dass Brunne einen von ihrer Partnerin geborenen dreijährigen Sohn hat, sei "keine große Sache", sagt sie, "im Bischofshof ist viel Platz. Warum sollte eine Bischöfin keine Kleinkinder haben?"


    https://www.fr.de/politik/eine-bischoefin-lesbisch-11502361.html
     
    Ellemaus gefällt das.
  9. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. August 2018
    Beiträge:
    6.042
    Kirchen sind Vereine.
    Vereine haben Statuten und dienen bestimmten Zielen. Solange es keine Zwangsmitgliedschaft gibt und sie nicht gegen Recht und Verfassung verstoßen, sehe ich nicht, dass ich mich als Nichtmitglied in deren innere Angelegenheiten einzumischen habe.
     
    ichbinderichwar gefällt das.
  10. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    19.159
    Nichtmitglieder auszugrenzen ist falsch, denke ich.
    Um so höher werden die Mauern!
     
    ^gaia^ und FreniIshtar gefällt das.

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden