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Ratlosigkeit

Dieses Thema im Forum "Psychologie" wurde erstellt von Soraya, 8. März 2020.

  1. Soraya

    Soraya Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Juli 2017
    Beiträge:
    1.911
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    Ja, Verzicht kann wirklich sehr befreiend sein,
    allerdings nur, wenn man freiwillig verzichtet,
    denn sobald man dazu gezwungen wird, ist es
    keine Befreiung, sondern eine Einschränkung.
     
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  2. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    32.677
    Also nicht nachgemacht?
     
  3. dasinci

    dasinci Well-Known Member

    Registriert seit:
    14. Mai 2012
    Beiträge:
    2.566
    Meine Liebe, jetzt vertauschst du da aber etwas. Ich habe es so verstanden, dass du ratsuchend bist, und habe versucht, dir einen nützlichen Denkanstoß zu geben.
    Aber du brauchst doch keinen Rat. Das ist jetzt angekommen, nichts für ungut.
     
  4. dasinci

    dasinci Well-Known Member

    Registriert seit:
    14. Mai 2012
    Beiträge:
    2.566
    Ich glaube, ich habe dasselbe gemeint wie du.
    Du beziehst dich mit der Bibel wahrscheinlich darauf, dass im NT die jüdische Tradition der Tempelopfer (Tieropfer) abgeschafft wird. Davon hatte ich ja gar nicht geredet. Es macht einen Unterschied, ob ich bereit bin, andere zu opfern, oder mich selbst. Das sind zwei verschiedene Arten von Opferbereitschaft. Ich meinte, dass ich Jesu Botschaft so verstehe, dass man beides nicht tun sollte, sondern sich selbst und seinen nächsten (gleich) lieben.
    Bei der konmari-Methode ist es ja auch so - also bei mir - dass man beim Ausmisten ein Gefühl von Leichtigkeit und Dankbarkeit bekommt, statt einem Gefühl von Verlust. Also denke ich, dass ich gut verstehe, was du meinst.
     
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  5. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2009
    Beiträge:
    7.472
    Selbstverständlich, nur gibt es neben der Dualität Freiheit versus Zwang eben auch die Möglichkeit für mündige Menschen Angebote, eine neue Erfahrung jenseits bekannter Handlungsmuster, Sichtweisen, Einordnungen zu machen, anzunehmen, auszuprobieren oder abzulehnen. Da bleibt der Bruch mit der Gewohnheit dann ganz in der eigenen Zuständigkeit.
     
  6. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Jesus war ja ein Frauenversteher;)
     
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  7. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
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    32.677
    Die Freiheit zwingt dich doch?
    Merk ich,oder soll ich meinen Hund fragen;)
     
  8. Soraya

    Soraya Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Juli 2017
    Beiträge:
    1.911
    Nein nicht nachgemacht, aber
    den Text hat er natürlich kopiert, -
    und zwar vermutlich genau deshalb,
    weil er sich darin wiedererkannt hat. ;)
     
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  9. Soraya

    Soraya Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Juli 2017
    Beiträge:
    1.911
    Da hast du mich ganz offensichtlich falsch verstanden,
    denn ich bin nicht ratsuchend sondern ratlos und habe
    schon von Beginn an geschrieben, dass ich denke, dass
    Ratlosigkeit bedeutet, dass man gar nicht um Rat Bitten,
    sondern dass man die Antwort selbst finden sollte/muss.

    Und wenn man jemanden um Rat bittet, muss man ihm
    die Sachlage mitteilen, weil sich ansonsten niemand ein
    Urteil und erst Recht keine Rat-Erteilung erlauben kann!

    Denn wenn jemand gar nicht weiß, worum es geht, kann
    er allenfalls Vermutungen äußern, die jedoch nichts über
    die Sachlage, sondern eher etwas über ihn selbst aussagen
    und die dementsprechend gar nicht hilfreich sein können!

    Das liegt in der Natur der Sache und
    hat nichts mit dir als Person zu tun.
    Von daher gibt es auch keinen Grund,
    dass du dich beleidigt fühlen müsstest.
     
  10. Soraya

    Soraya Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Juli 2017
    Beiträge:
    1.911
    Die einzigen "echten" Zwänge, denen sich alle unterwerfen müssen, sind der natürliche Überlebenstrieb und die gültigen Gesetze, an die sich jeder halten muss, bzw. sollte. Bei allem anderen hat man als mündiger Bürger, grundsätzlich die freie Wahl zwischen den verschiedenen Optionen und ist m.E. auch selbst für die getroffenen Entscheidungen und Verhaltensweisen verantwortlich.

    Eigentlich ist zwar alles was wir anerzogen, mitgegeben und gelehrt bekommen, ein Angebot, aber diese Angebote haben natürlich eine große Auswirkung auf die Entwicklung jedes einzelnen. Das wichtigste an allen Angeboten ist jedoch die Nachfrage, also dem, was tatsächlich gebraucht und angefragt wird. Es macht nämlich genauso wenig Sinn, einem Säugling, das wegen Hunger schreit, Spielzeug anzubieten, wie es Sinn macht einem Fremden, der nach dem Weg zum Bahnhof fragt, eine Wegbeschreibung zum Zoo anzubieten. Und wenn jemand gar nicht nach dem Weg fragt, sondern sich über eine bestimmte Straße unterhalten möchte, macht es auch keinen Sinn, ihm einen "Selbstverwirklichungskurs" anzubieten. ;)

    Also auch dann, wenn diser Kurs für einige andere Leute,
    die sich dafür entschieden haben, sehr nützlich sein kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. März 2020
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