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Plotin's Gedanken

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von plotin, 9. Dezember 2015.

  1. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    24.298
    Ort:
    Münster
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    Beide Gedanken sind inkomensurabel...
     
  2. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    5.946
    .....das mag auf "alles mögliche" passen, "nicht jedoch auf die Lyrik! "Lyrik soll, kann und darf alles, bloß keine Erwartungen erfüllen, nicht mal die eigenen"!.....

    meint plotin
     
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  3. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    5.946
    ....."Danke für lesen"!.....

    plotin
     
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  4. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Münster
    Das sehe ich anders, denn das würde praktisch völlige Willkür bedeuten... Und das kann es nun einmal nicht sein, denn dann hätte es keinen Wert...
     
  5. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    24.298
    Ort:
    Münster
    Hier einmal ein Gedicht, das in jeder Hinsicht unerwartet ist... Und doch ist es alles andere als willkürlich...

    Schlangenstern

    Neulich aß ich einen Apfel,
    Denn ich hatte Hunger, noch,
    Das kam ein dicker Schlangenwurm
    Aus einem schwarzen Loch.

    Er schlängelte sich wie DNA
    in meinem Zellenkern,
    Ich glaub die ganze Erde ist
    Ein einz'ger Schlangenstern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2018
  6. plotin

    plotin Well-Known Member

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    12. Juli 2009
    Beiträge:
    5.946
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    ....."Wie sollte es auch anders sein?".....
    .....Genau "darum" geht es! Es gilt den "Rahmen der Lyrik" zu sprengen!.....
    .....Der "Wert erliest" sich, oder er "tut es nicht", was aber nichts macht!.....

    meint plotin
     
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  7. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2009
    Beiträge:
    7.478
    Aber doch erst, wenn die neuen Verknüpfungen von Inhalten auch eine neue Haltung geschaffen haben, oder? Für mich ist Lyrik eine Form, in der Unerträgliches aushaltbar wird, der Schmerz, die Macht, der Verlust, die Euphorie, und nur durch diese Erfahrung von Akzeptanz wird es möglich, auch zu der Sichtweise Ihrer Signatur ("So wie es ist ist es richtig)"zu kommen, was mMn wiederum der einzig fruchtbare Boden für Veränderungen zum BESSEREN, also zum Schmerzlinderndem, Machtbegrenzendem, über Verluste Hinwegtröstendem, zu vernunftbegabter Freude ist.

    Dabei sprengt dann aber nicht der neuverknüpfte Inhalt die lyrische Form, sondern die menschlich reflektierte Erfahrung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2018
    denae gefällt das.
  8. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    5.946
    .....Ja, das "trifft" in etwa den "Kern"! Ein "schöner Gedankengang" übrigens!.....
    .....Wobei "Ich" das so sehe, dass "jeder Augenblick immer der beste Augenblick ist, der er im Moment sein kann"!.....

    meint plotin
     
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  9. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    5.946
    Dem Bannkreis der Stummheit
    entrissen
    der eines zu viel nur...
    Worte tun weh!

    plotin​
     
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  10. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2009
    Beiträge:
    7.478
    Das freut mich, vielen Dank.

    ...eine wunderbare Grundlage für ein situationsunabhängiges Selbstvertrauen und die Herausbildung toleranter statt von Vorlieben und daraus folgernden Vorurteilen dominierter Sichtweisen, wobei Toleranz sich ja gerade auf das Zweifelhafte, Unverstandene bezieht, ihre Grenze aber erst in der wirklichen Bedrohung des Eigenen findet und nicht schon in der Aversion gegenüber dem Anderen.

    Dadurch wird Abgrenzung ohne Ausgrenzung, Gleichberechtigung ohne Gleichmacherei, gegenseitige Inspiration ohne Machtinteressen möglich.
     

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