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Plotin's Gedanken

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von plotin, 9. Dezember 2015.

  1. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    2.963
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    Gelb ist auch nur ein Grauton.
    Doch du weißt
    weder um gelb
    noch um grau.
    Denn längst schon
    wandelst du als Fremder
    durch deine Vergangenheit.

    plotin​
     
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  2. plotin

    plotin Well-Known Member

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    12. Juli 2009
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    Hommage an Erich Feied!

    Der Tag stirbt
    an seinem Abend.
    Unsinn:
    Ein Tag stirbt nicht,
    nur der, der ihn Tag nennt
    stirbt und fürchtet
    um den Tag, um nicht
    um sich selbst zu fürchten!

    plotin​
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2018
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  3. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

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    Beiträge:
    1.107
    Hm..
    Ich denke, es ist halt die Interpunktion, welche Sie anwenden, die Frieds Aussage leichter verständlich macht.
     
  4. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Nur diese Nacht
    werden wir uns einig werden.
    Kurz Freunde sein und
    aneinander glauben,
    während die Welt
    über uns zusammenstürzt.
    Zu Staub werden unsere Gesichter,
    zu Staub werden unsere Leiber.
    Nur ein verschwindender Blick
    stiert noch aus der Wolke unserer
    zerfallenden Existenzen,
    bis schließlich der Wind
    auch sie verweht.

    plotin​
     
  5. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Geschüttelt von unbekannten Fiebern.
    Zitternd vor spitzen Frostpfeilen.
    Von dir gejagt… Gedanke,
    oh elender, unnennbarer,
    verhüllter,
    entsetzlicher,
    was willst du von mir?
    Lass ab!

    plotin​
     
  6. plotin

    plotin Well-Known Member

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    Alptraum der Geburt!
    (Hommage an E. M. Cioran)

    Geretteter der vergessen möchte.
    Ja, nur kann ich es nicht,
    steht am Anfang von allem
    doch die Katastrophe der Geburt.
    Wie dies verzeihen?
    Vom ersten Augenblick an
    strebe ich dem Ausgang meiner
    Laufbahn entgegen.
    Bin auf der Flucht, auf der Flucht
    von dem Moment an,
    an dem ich geboren wurde.
    In all meinem hetzen,
    drängen und wühlen
    folgt auf dem Fuß mir
    der Gedanke an eine Zeit,
    und den Ort meiner Sehnsucht,
    an dem die Zeit noch nicht war.
    Nur in Stille ungeborenes!
    Der Geborgenheit der Nichtgeburt
    entrissen und in eine Existenz
    gezerrt, die zu ertragen einzig
    der Gedanke nährt, am Ende wieder
    in den Schoß des nicht mehr
    geboren zurück
    zu gehen!

    plotin​
     
  7. plotin

    plotin Well-Known Member

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    2.963
    Jeder Blick
    geschieht im Wissen
    dem Leben das
    Genick zu brechen.
    Sie sahen hin,
    sahen zu,
    sahen weg,
    niemand sagte
    nein.

    plotin​
     
  8. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    2.963
    Bilder von Staudacher
    dein Morgenmantel
    die alte Spieluhr.
    All das luden wir noch ein.
    Zurück blieben
    Zeitungsartikel
    aus der pastellenen
    Periode und ein
    Augenblick fehlender
    Zugehörigkeit.

    plotin​
     
  9. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    2.963
    Inmitten all dem Wortgestürm
    verstehen sie es
    sich zu verstellen.
    Jede Runde mehr auf dem
    Jahrmarktkarussell
    bringt neue Phrasen hervor.
    Hemdsärmelig und jovial
    stehen sie dann da, lassen nur
    ihre groben und einfachen
    Antworten gelten.
    Worte welche zu lange
    Schatten werfen, werden versteckt.
    Dem Brüll- und Feierclown
    im Fahnenmeer
    ist das egal!

    plotin​
     
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