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Persönliche Gedanken zum Thema Spirituellsein

dauerdenkender

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Registriert
7. Mai 2018
Beiträge
19
Meine persönliche Erfahrungen mit dem Spirituellen.

  • Jahre lange Beschäftigung mit ausschließlich Spirituellen Dingen bringt einen nicht voran.
Ich habe immer gedacht, weil ich ein spirituell interessierter Mensch gewesen war bis jetzt, dass gerade das Feinfühlige wahrnehmen von Vorteil zu sein scheint. Durch die Feinfühlige Wahrnehmung viel von anderen Menschen zu lernen stellte ich mir als Herausforderung vor. Ich bin immer von dem Standpunkt ausgegangen, dass gerade das Feinfühlige Fühlen einen im Leben weiter bringt. Aber ich merke, wie mein Fühlen mehr und mehr im Sand verläuft.

  • Die Auseinandersetzung von Dingen führt zu nichts.
Ich dachte immer, dass durch die Auseinandersetzung von Dingen die Wahre Essenz hervor scheint. Ich fühle mich nicht wesentlich krank- und deswegen dachte ich , muss es doch einen gesunden Wesenskern in mir geben. Ich kann die Welt hervorragend wahr nehmen, das belastet mich in keinster Weise irgendwie annähernd.

  • Jahrelanges Vorziehen von Thesen macht einen auch nicht schlauer.
Ich dachte jahrelang, dass wenn ich mich mit dem Spirituellen auseinandersetze, werde ich meine Bestimmung schneller finden können. Doch es warf mich eher mehr zurück als das ich je vorwärts kam. Ich trat förmlich auf der Stelle.

  • Ausschließliche Fokus legend auf den Geist macht einen mürbe.
Richtest du deinen Fokus ausschließlich auf deinen Geist, wirst du dadurch mürbe. Die Fokussierung auf deinen geist und nicht den deiner Mitmenschen lässt dich langfristig vereinsamen und vertrocknen seelisch.

Nach den ganzen Feststellungen des negativen Festhaltens an dem Spirituell sein Wollen, jetzt die Frage der Fragen,wie komme ich von dem Los und richte meinen Charakter auf das positive? Ich empfinde das Spirituelle wie ein großer negativer Knäuel, der sich da in mir aufgebauscht hat. Ich würd so gern positiv denken, aber ich hab kein Gedankengang, der mich ins Positive führt. So warte ich Tag für Tag auf die passende Lösungsmöglichkeit.

Gruß
dauerdenkender
 
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  • Jahre lange Beschäftigung mit ausschließlich Spirituellen Dingen bringt einen nicht voran.
Ich habe immer gedacht, weil ich ein spirituell interessierter Mensch gewesen war bis jetzt, dass gerade das Feinfühlige wahrnehmen von Vorteil zu sein scheint.

Bei mir ist es genau umgekehrt. Gerade durch das Befassen mit dem Spirituellen, kann ich dem Dasein noch was abgewinnen, sonst wäre ich längst hinüber...
 
Bei mir ist es genau umgekehrt. Gerade durch das Befassen mit dem Spirituellen, kann ich dem Dasein noch was abgewinnen, sonst wäre ich längst hinüber...
Bei mir ist es aber auch umgekehrt,also das ich meine Erfahrung gemacht habe,ich es aber nur für Blendwerk halte:blume2:
Wenn du schon zweimal gedacht hadt,daß es das war,will man mit dem hinüber nuchts mehr zu tun haben.
Meine Rede:clown2:
Bei Anderen ist es umgekehrt und sind finden darin sogar ihren Halt.:engel1:
Ich kkamnere mich lieber an das Leben,weil es doch Erfahrungsgemäß die meiste Zeit ausmacht:schritt:
 
Was heißt "spirituell" für dich? Du schreibst:


Mit welchen Dingen hast du dich da beschäftigt?

Mein Traum war es eine Art Mentaltrainer zu sein. Ich befasste mich damit, eigene Methoden zu entwickeln um diese vorzustellen und irgendwann mal anzuwenden. Aber das war wohl ein Blender dieser Traum. :/

Spirituell zu sein bedeutete für mich ausgeprägte Geistigkeit zu besitzen und über Themen zu philosophieren wie das leben sein würde wenn wir uns nicht so behandeln würden wie wir es tun. Spiritualität bedeutet für mich, das leben zu geniessen und liebe zum Ausdruck zu bringen.
 
Bei mir ist es genau umgekehrt. Gerade durch das Befassen mit dem Spirituellen, kann ich dem Dasein noch was abgewinnen, sonst wäre ich längst hinüber...

Warum wird man so dumm angeschaut weil man spirituell ist?
Ich seh im alltag immer diese skeptischen Blicke der Menschen. Ich mag es spirituell zu sein frei zu sein von Druck, von den weltschmerzen. Nur weil man noch Gefühle hat ist es verpönt diese auszudrücken?
 
Nur weil man noch Gefühle hat ist es verpönt diese auszudrücken?
Nein. "frei" & "gefangen". Die Gefangenen werden dich immer dumm anschauen. Dein nächster Schritt auf dem spirituellen Weg wäre eigentlich "Nachsicht & Verständnis" für die noch Gefangenen aufzubringen, dann würde es dich nicht mehr schmerzen, doch wenn du dich für das "Aufgeben" entscheidest, gehst du wieder zu den Gefangenen zurück und wirst selbst andere ebenfalls nach einer Weile "dumm anschauen oder gar spöttisch belächeln".
 
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Warum wird man so dumm angeschaut weil man spirituell ist?
Ich seh im alltag immer diese skeptischen Blicke der Menschen. Ich mag es spirituell zu sein frei zu sein von Druck, von den weltschmerzen. Nur weil man noch Gefühle hat ist es verpönt diese auszudrücken?

Es kann dir niemand beantworten, weshalb du schief angeschaust wirst ? Es kann dafür Gründe geben, wie Megatonnen Sand am Strand. Jedoch wird es vermutlich so sein, dass du durch deine erlange Spiritualität auch eine größere Empathie erlangt hast, durch welche du die Reaktionen deiner Mitmenschen feinfühliger wahrnimmst als andere.

Es ist verpönt Gefühle auszudrücken, da diese in menschlichen Gesellschaften häufig als Schwäche ausgelegt werden ! Im gesellschaftlichen Kontext sind Gefühle eben häufig mit Klischees behaftet, wie im Religiösen Kontext die Sünde. Wobei hier schon was wahres dran ist ! Sünde und Gefühle können durchaus zusammenhängen, sofern unter Gefühl z.B partnerschaftliche Liebe verstanden wird.

Wer nämlich keine Gefühle hat, ist zwar in der Regel ein sehr schlechter Mensch. Zum anderen jedoch aber auch neutral gegenüber dem Schlechten eingestellt, wobei Menschen mit mangelnden Gefühlen meistens eine antisoziale Persönlichkeitsstörung haben und sich als Ausgleich zum Mangel an eigenen positiven Emotionen über negative Emotionen anderen erfreuen ! Diese Verhaltensweisen sind glücklicherweise aber wiederum in der Gesellschaft verpönt !
 
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