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Neue Armut

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von Joachim Stiller, 25. August 2019.

  1. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    36.009
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    Rote Armee aber mehr,und daß dagegen....also von dieser Fraktion,woraus man schliessen könnte,daß der Osten noch immer das satt hat was sie hatten,und anscheinend sich wenig geändert:dontknow:hat,....
    Gut,mir fehlt es an Abwechslung!:blume2:
    Und dir:dontknow:
     
  2. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    6.237
    Ich zeig dir jetzt mal, das, was mich geschockt hat, obwohl es schon vor 3 Jahren war, doch ich habs gestern erst erfahren.

    https://www.wp.de/staedte/wittgenst...mpletten-hof-menn-im-rohrbach-id11783796.html

    https://www.wp.de/staedte/wittgenst...es-verloren-bis-auf-das-leben-id11818107.html

    Hab den Hof als Kind noch gekannt.

    Mir fehlt es nicht an Abwechslung, mir fehlt es an "Dürfen". Je weniger ich offiziell darf, umso weniger hab ich Lust, mich zu beteiligen, bei Inhalten, die mich nicht interessieren oder Gelegenheiten, die ich früher gerne machte. Ich bin nunmal Raucher. Also verkriech ich mich in die Einsiedelei, statt irgendwo mitzuwirken.
     
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  3. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    36.009
    Kenne ich,da ich am Waldesrand wohne und hier auch einen Blick auf die Reiteranlage habe,hier habe ich vor 4,Jahren ein Foto geschossen,als die Anlage brannte.
    Die Feuerwehr konnte die Tiere aber noch befreien,diese aber liefen in Panik durch zwei Ortschaften und ein Pferd (dasteuerstenatürlich) starb als es vorher mit einem Auto kollidierte.
    Menschen wurden zum Glück keine verletzt.
     
  4. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Mitteleuropa
    Wäre dieser Satz im Konjunktivus irrealis verfasst, könnte wohl jeder nur zustimmen.
    In realiter aber kann ein großer Teil des deutschen Mittelstandes an der deutschen Armseligkeit teilnehmen.

    Deutsches Präkariat der Arbeitswelt bringt die deutsche Wirtschaft immer näher zum Standard jener der Türkei, Bulgariens, Ungarns herunter, weil man mit diesen Ländern bzgl. der Arbeitsverfassung konkurriert. Die Qualität deutscher Arbeit kann sich die deutsche Wirtschaft nicht mehr leisten.
     
  5. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

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    22. Mai 2015
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    12.041
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    Schwarzwald
    Man könnte sich die deutsche Qualitätsarbeit schon leisten, aber
    dann wären die hohen Gehälter der Vorstände, usw. die sich im
    zweistelligen Millionen Bereich befinden, nicht mehr gesichert.
     
  6. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2015
    Beiträge:
    12.041
    Ort:
    Schwarzwald
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    Diejenigen Menschen die Verfolgt werden und berechtigt einen Anspruch
    auf Asyl haben, könnten wir ohne weiteres auch längerfristig ernähren.

    Wer für Deutschland eine Armutsmigration möchte, bzw. fordert,
    sollte für diese Migranten mit dem eigenen Vermögen haften.

    Außerdem sollten diese Befürworter den Wohnraum und Arbeit für diese
    Migranten beschaffen und ebenso für alle verursachten Schäden haften.
     
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  7. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

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    23.362
    Sehe ich wie Seehofer jetzt sagt, gleich an der Grenze ja/ nein EU Aufenthalt und ansonsten gleich wieder zurück.
    Nicht immer gerecht, aber das Leben ist nie gerecht, solange Herrschaftsformen existieren.
     
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  8. Giacomo_S

    Giacomo_S Active Member

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    München
    So ist es.
    Und die Einkünfte der Internet-Milliardäre, die uns alle nur abziehen ohne einen echten Mehrwert zu schaffen auch nicht.

    Die deutsche Wirtschaft muss vor allem endlich einmal einsehen: Deutsche Qualitätsarbeit die darin besteht, auf Asia-Produkte einen deutschen Stempel aufzudrücken, ist keine solche.
    Kunden weltweit sind durchaus bereit mehr zu bezahlen, wenn die Qualität des Produkts stimmt, u.U. sogar viel mehr. Auf Dauer bescheißen lassen wollen sie sich allerdings nicht.

    Es nervt heutzutage, dass man nicht einmal das kleinste Produkt, einen Dosenöffner vielleicht, unbesehen kaufen kann. Ohne stundenlang zu recherchieren, mit Kenntnisnahme offenbar gefakter Bewertungen.
    Schließlich kauft man ein Produkt, das nicht einmal neu aus der Verpackung genommen funktioniert - und nach 2-3 erfolglosen Versuchen kaputt ist.
     
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  9. Giacomo_S

    Giacomo_S Active Member

    Registriert seit:
    1. März 2018
    Beiträge:
    435
    Ort:
    München
    Die Vergleiche von Rankings sind, im Prinzip wenigstens, relativ.
    Den Deutschen ging es in mancherlei Beziehung schon deutlich besser - nur geht's anderen eben noch beschissener.

    Im Rahmen meiner Tätigkeit (Bedürftigenspeisung) sehe ich tagtäglich Menschen aus allen möglichen Nationen, auch Deutsche. Die größten Gruppen aber (und problematischsten) sind EU-Europäer: Polen, Ungarn, Tschechen, Rumänen, Bulgaren - der Osten.
    Manche kenne ich seit fast 3 Jahren (solange arbeite ich dort) und deren Situation ist unverändert: Auf der Straße, arbeitslos, Alkohol, kein Wort Deutsch.
    Kürzlich hatte ich einen, der ist in Ungarn Rentner und spricht nicht einen Fetzen deutsch.

    Was wollen diese Leute hier, der Rentner, mit seinen zweifellos kleinsten Bezügen? Sie werden hier kein Bein an den Boden bringen, ohne Sprachkenntnisse, ohne festen Wohnsitz.
    Es muss aber Gründe geben, warum sie hier sind. Es scheint so zu sein, dass es ihnen hier in Deutschland, dem "teuren" München, auf der Straße noch besser geht, als in ihren eigenen Ländern im Heimatort.

    Oder es sind (Klein-)Kriminelle. Zu Hause Mist gebaut, es liegt ein Haftbefehl gegen sie vor. Hoch genug um ein paar Jahre einzusitzen, zu klein für ein Kapitalverbrechen: Das Heimatland stellt keinen internationalen Haftbefehl aus, die hiesigen Behörden werden nicht aktiv.
    Dann leben sie hier auf der Straße, solange das eben geht.

    Und das kann lange sein, Jahre, denn die Behörden hier machen in dieser Angelegenheit ... wenig bis nichts.
    Die EU-Niederlassungsfreiheit gilt nur dann, wenn sich der EU-Bürger selbst versorgen kann, sei es durch Arbeit, sei es durch Unternehmertum. Eine "Bettlerfreiheit" gibt es nicht, es gilt dann nur ein 3-monatiges Touristenvisum. Und dann muss es zurück gehen ... was offenbar hier aber niemanden juckt.

    Die Tätigkeit der NGO, für die ich arbeite, sehe ich durchaus auch kritisch.
    In gewisser Weise stabilisieren wir den Status Quo, wie die Tafeln auch, oder weiten die Verhältnisse sogar aus.
    M.E. kann das nicht Zweck oder Ziel unserer Arbeit sein. Vielmehr sollte es unsere Aufgabe sein, jemanden zu unterstützen, der verschuldet oder unverschuldet in Not geraten ist - ein paar Wochen, vielleicht ein paar Monate.

    Danach sollten andere Maßnahmen greifen, er/sie sollte uns nicht mehr brauchen. Und nicht mehr kommen.
    Solche Menschen gibt es durchaus bei uns. Aber sie sind eher die Minderheit, als der Standard oder gar die Mehrheit.

    Die Mehrheit, das sind Menschen, die jeden Tag kommen, 365 Tage im Jahr, seit Jahren. Die bestenfalls auf ihrem Level stehen bleiben und vor allem die Klappe halten, oft genug aber auch sich weiter abwärts bewegen.
    Die in den Links genannten "Unglücklichen" in Ländern wie Chile oder Argentinien wehren sich wenigstens noch. Sie gehen auf die Straße und auf die brennenden Barrikaden, selbst wenn das nichts bringt.
     
  10. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    1.822
    Ort:
    Mitteleuropa
    Das deutsche Sozialsystem braucht sichtbare Armut, damit den Bürgern Angst vor Abstieg und Elend gemacht werden kann. So beherriman ein Volk.
     
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