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Mietendeckel in Berlin

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von Ellemaus, 22. Oktober 2019.

  1. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    16.744
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
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    Das kannst Du nicht wissen, denn jeder Mensch kommt 'bewusstseinsblind" auf die Welt...
     
  2. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    23.259
    Rede ja nicht von meiner Babyzeit und ich hoffe für dich, du auch nicht. :D
     
  3. Bernd

    Bernd Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.229
    Ort:
    Berge
    Walter hat die Ursachen der Mietpreisexplosion zutreffend geschildert, auch, woran es keinesfalls liegen kann. Die Frage ist nun, was machen wir. Wie sorgen wir dafür, dass unsere Großstädter weniger Miete zahlen müssen.

    Demo gegen Rechts?
    Irgendjemandem das Wort verbieten?
    CO2 sparen?
    Den Gegner weghitlern?
    Welche Macht haben wir moralisch und ernährungstechnisch überlegenen Linken gegenüber den Großinvestoren, die hier die überschuldeten Genossenschaften aufkaufen, Bürgermeistern ihre Wasserwerke abluxen und uns als Renditeobjekt sehen. Reagieren die darauf, dass wir Nazis doof finden und sonst kaum unsere Monastskarte für den ÖPNV...
    ...oder müssten wir tiefer gehen? Ist das überhaupt noch möglich, vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr?
     
  4. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

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    29. Juni 2010
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    23.259
    Wenn Mieten unbezahlbar werden, gehen wir gemei.sam auf die Straße.
    Wir zeigen unsere Fäuste Gequatscht wurde genug darüber. :D

    https://www.deutschlandfunkkultur.d...edten-ist.1076.de.html?dram:article_id=387062

    (Artikel 2017)

    Es reicht!
     
  5. Bernd

    Bernd Well-Known Member

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    3. Mai 2004
    Beiträge:
    7.229
    Ort:
    Berge
    Genau.
    *mein Fäustchen in den Himmel strecke*
    Nieder mit dem Mietwucher!
    Haha, gleich haben wir sie, ich trommele all meine Freunde zusammen.
    *meinen Teddy hole*
     
  6. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    31. Oktober 2011
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    16.744
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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
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    Ja, ja, ich tue mir hier auch verdammt schwer, eine gedankliche Kurve von der Thematik der Mietendeckelung zu deiner Babyzeit einer 'natürlichen Nietenverseckelung' (in der Äquilogizität) zu kriegen...

    Das schafft vielleicht nur der Bernd:
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Oktober 2019
  7. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.321
    Komisch, bei Mieten, beim Bezahlen von Wohnraum, in Städten unausweichlich, gibt es großen Aufschrei,
    bei steigenden Strompreisen wird Stillschweigen bewahrt, vielleicht wegen dem Ökosiegel?
    Ich bin Berliner, ich solidarisiere mich mit den Hauptstädtern, dennoch bringt Jammern nichts und
    schuldig sprechen von denen die im Wohlstand über materielle Güter verfügen, auch nicht.
    Weniger Gier ist richtig aber nicht nur bei den Hausbesitzern sondern auch bei den Nutzern der Wohnungen.
    Wenn ich in einer Metropole 2/3 des Einkommens für die Miete ausgebe sollte ich an anderen Bereichen
    sparen können und z.B. weniger in die Gastronomie gehen. Essen muss sein, aber nicht von einem Kellner
    als Butler gebracht, sondern selber gekocht und auf dem Markt eingekauft. Genauso ist es mit der
    Wohnung, muss es Vollkomfort sein kostet es, es gibt aber auch viele einfache Altbauwohnungen.
    Ich habe als junger Erwachsene in Berlin in einer Wohnung gewohnt da stand ein großer Kachelofen
    im Zimmer zum heizen, das machte Mühe aber es war romantisch und sooooooo angenehm.
    Ich bin überzeugt, dass es in Berlin sowohl völlig überteuerte Produkte gibt aber auch günstige.
    Der Mietendeckel ist in Berlin ein kosmetischer Fakt, die Ursache Marktwirtschaft wird nicht berührt.
     
  8. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    23.259
    Sich nur halb(solidarisieren) bringt ebenso nichts. :D

    Bezahlbarer Wohnraum steht halt nicht genügend zur Verfügung.

    Und wenn du richtig hinhören würdest, brodelt es schon gewaltig.
    Sie haben oft das Geschwätz satt!
     
  9. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    23.259
    Du tust dir damit keinen guten Gefallen... :p
     
  10. ewaldt

    ewaldt Well-Known Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2016
    Beiträge:
    1.321
    Brodelt gewaltig, was ist das für eine Drohung?
    Gibt es Revolution gegen den Senat und die Hausbesitzer, am Ende kommen alle um?
    Was soll denn dieses pubertäre bockig sein des Geldes wegen, das interessiert im Kapitalismus niemand.
    Wie soll man die Grundlage von Angebot und Nachfrage in der Marktwirtschaft aufheben?
    Der Hausbesitzer ist Privateigentümer, das höchst geschützte Gut in der Gesellschaft.
    Man kann reden miteinander, einen runden Tisch organisieren, verhandeln aber nicht drohen.
    Wenn ein Mieter einem Vermieter droht schlägt er noch was drauf, das ist ur menschlich.
    Auch die Hausbesitzer sind Menschen, sie haben viel Verantwortung und sie lassen sich kränken.
    Darüber sollte sich ein Mieter der das Privateigentum gegen Gebühr nutzt, im Klaren sein.
    In München sind die Mieten noch höher aber da wird sich arrangiert und WGs gegründet,
    weil niemand den materiellen Wohlstand auf Grund des Systems in Frage stellen will.
    Ich wohne derzeit näher an München als an Berlin aber mein Herz schlägt für Berlin.
    Deshalb appelliere ich an die Berliner keinen Kampf zu führen der letztlich nur einen Systemwechsel
    zur Folge haben kann, denn der ist derzeit aussichtslos und somit unsinnig. Es gibt in jedem
    System Nischen und Lücken, die kann man besetzen, vor allem Berliner können das.
     

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