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"Lasst das Wasser laufen!"

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Peter Simon, 21. Januar 2003.

  1. Peter Simon

    Peter Simon New Member

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    :rolleyes:

    Hallo an Alle! Ein schöner Gruss aus www.hhesse.de (Junge Dichter..., Allgemeines Diskussionsforum: "Warten auf Godot"

    Ich heisse Péter und ferue mich einen (56)-ern (Werner) kennengelernt zu haben. Habt Ihr Lust ein paaar "Graue Wölfe"
    der "68"-er... und sonnstige Denker kennen zu lernen? Los!

    Weiberner Festtage (Leitkonzept zur Anregung weiterer Ideen)

    29.Apr.2000 Steinfest (Fest des weibernen Tuffsteines)
    30.Apr.2000 Wasserfest (Fest des weibernen Wassers)
    01.Mai.2000 Tag der Arbeit (Weltweit) und der Menschlichkeit (in Weibern)

    Sehr geehrte Gäste aus der näheren Umgebung und aus aller Welt, lassen sie sich von uns recht herzlich begrüßen bei uns in Weibern. Wir hoffen, daß sie mit
    gutem Gefühl gekommen sind, mit Wohlgefühl mit uns feiern werden und daß sie unseren gemeinsam erlebten Dreitagefest mit Freude in Erinnerung behalten werden.

    Die Welt ist im Umbruch, der einundzwanzigste Jahrhundert beginnt in diesem Jahr. Es ist das heilige Jahr der katholischen Kirche aber auch das etwas gefürchtete Jahr düsterer Prophezeiungen. An manchen Dingen glauben wir
    fester, an manch anderen weniger. Unsere Dorfgemeinschaft hat zwar auch großen Respekt vor der Zukunft und auch sie macht sich große Sorgen, aber sie ist auch voller Zuversicht, und hofft weiter auf ein Gelingen unserer gemeinsamen Träume. Viele von uns, wie die meisten Menschen der Welt, haben aber längst erkannt: daß unsere Träume erst dann in Erfüllung gehen können, wenn man sie statt weiter zu träumen, sie zu bauen anfängt und zwar auf dem sicheren Boden der bitteren Realität. Dieses Leitmotiv hat uns auf die Idee gebracht im Rahmen unserer Möglichkeiten tätig zu werden. Wir hoffen neue Freunde zu gewinnen, und es freut uns, daß wir auch in Ihnen auf einen Menschen treffen, der gerne entdeckt, „sammelt“, (und nicht nur weg wirft) der aber auch sein Wissen gerne anderen mitteilt, die wohltuende Wirkung der Freude kennt und auch möchte, daß das Bestreben nach mehr Verständnis und Austausch - durch Erkenntnis - in unserer schönen Welt weiter wächst.

    Zum Wohl aller!
    Die Bürger von Weibern

    Sehr geehrte Besucher der „Weiberner Festtage“!

    Sie halten den Katalog unseres „Dreitagefestes“ in ihrer Hand, eine handfeste Realität, die noch vor einigen Monaten nur eine „interessante“ Idee war. Nehmen Sie ihn bitte, als eine Lotse, wie einen guten Geist an sich und nutzen sie die Möglichkeiten zum Gespräch, Kultur und Freizeit, die wir in ihm aufgelistet haben, für Sie. (Mit dem Kauf dieses Kataloges erhielten Sie gleichzeitig Einen „Dorfplan“, eine Wanderkarte und eine Autokarte. Sie haben im „Wirkungsbereich“ der „Weiberner Festtage“ überall freien Ein- und Zutritt / Liste, z.B: beheiztes Freibad, Ausstellung, Konzerte, Lesung, Handball Bundesligaspiel, usw.):

    29.Apr. 11.Uhr 11. (die Idee unseres Festes ist am 11.11. entstanden)
    feierliche Eröffnung der „Weiberner Festtage“, mit gleichzeitiger Übergabe des Sportplatzes dem „Motorrad- und Radfahrer Treffen Weibern 2000“.

    Der erste Festtag: „Der Tag des Steines“ (29.Apr.2000)

    Es ist der Festtag des „Weltwunders“ Stein. Ein Anlaß zum Gedenken und Dank, ein Ansporn zum ehren des Alters und der Beständigkeit.

    Die Eifel gehörte nie zu den gut bestückten Gegenden des Landes, aber ihrer Bewohner war doch bewußt: „Wir sind steinreich!“
    Ja. Reich an Steinen. Auch Weibern, wie viele Orte der Eifel lebte aus Stein und
    aus dessen Verarbeitung. Weibern ist ein Steinförder- und Steinmetzdorf
    mit Tradition. Diese Tradition läßt aber leider langsam nach, die Arbeitsplätze verlagern sich immer mehr nach außen, an die immer weiter entferntere größere Umgebung. Die größere Umgebung ist „Dem Weibernen Jung´“ dennoch nicht ganz neu, denn Weibern hat über Jahrhunderte Deutschland, ja halb Europa mit dem begehrten Tuff versorgt. Der „Weiberne Tuff“ ist nicht nur ein hervorragend isolierender mineralischer Baustoff, er eignet sich auch besonders gut für den Ofen- und Kaminbau, denn er hält „ohne zu zücken“ hohe Hitze aus.
    Arbeiten der weibernen Steinmetze zieren unzählige Gebäuden: Wohn- und Bürohäusern und Kirchen, so auch außen, wie auch innen. Sie spenden Wasser in Parks und Gärten oder sie stehen voller Pracht in Schlössern und Jagdhäusern vieler Orts, als offener Kamine oder Steinöfen. Im Zeitalter der Kunststeine verliert der Naturstein leider viel an seiner Bedeutung, viele unserer guten Steinmetze mußten sich nach anderer Arbeit umschauen. Ihr Werk lebt dennoch weiter, auch in den Tuffsteinhäusern von Weibern, und auch in dem weiberner Steinmetzmuseum. Weibern ist zwar klein, aber auch fein: denn Weibern
    hat „gute Anlagen“.

    Programm:

    12:00 Uhr Eröffnung der Ausstellung und Kunstmarktes mit Work Shops
    im Steinbruch (.....). Ausstellende Künstler: Armin Hilger (Hausten),
    Hans Simon (Netterhöfe), Herr Kohlhaas (Mayen), Marika Röck (Ettringen),
    Künstler des „Kulturvereins Mittelahr“ und der „Ahre Gilde“ sowie der
    „Kunstfördergruppe Mayen und Mayen Land“ und der Kunst Fördergruppe
    „Pegasus“ (Kunstfabrik Koblenz)... usw.

    Ausstellende Steinmetze: (....) (Aus Weibern, Etringen, Wehr, Volkesfeld, usw.)
    Workshopsleiter: (....) (Aus Weibern, Neuenahr, Oberbar, Adenau, usw...)

    13:00 Uhr Eröffnung der „Europäischen Kunstwand und Fels Kletterwettbewerbs in den Steinbrüchen: (....)
    Anwesend sind: (.....), der deutsche, der französische und der ungarische Vorsitzende des Bergsteiger Weltbundes (U.I.A.A), die Kletterer: (....),
    die Sponsors der Kletterwände und der Ausrüstung, sowie Organisatoren
    des alljährlichen „Europameisterschaften in Eisklettern“ (sie zeigen interresse
    für eine Winterveranstaltung in Weibern / das Eis wird künstlich erstellt, indem
    die Felswände mit frierendem Wasser überflutet werden)
    Die Alpenvereine haben es nicht leicht von Achen über Köln, Bonn bis Koblenz, denn die nächsten Klettergärten weit weg sind (Gerolstein, Luxembourg, usw.) und viele werden geschlossen, wie z.B.: in Nideggen.
    Ihnen bleibt die Kunstkletterwand gegen Bares z.B.: in Andernach oder in Köln.
    Sie sehnen sich nach Abwechslung. In Zusammenarbeit mit der DRK Weibern,
    wollen wir die verlassenen Steinbrüche nach einige nötigen Felssicherungsmaßnahmen für den immer größer werdenden Interessenkreis der
    Bergsteiger und Kletterer öffnen. Wir haben vor, nach Bayerischem Vorbild, in unseren neuen „Klettergärten“ erste Hilfe Hütten zu errichten und Arbeitsplätze zu schaffen für Pfleger, Leiter und Instandhalter unserer Kletteranlagen. Wir denken auch an eine Kletterschule mit Bergführern, die den Kletterwilligen
    aber auch die Anfälligkeit der Natur nahe bringen (Schutz der Brutzeiten, der seltenen Pflanzen,... usw.)
    Auch Weibern hat schöne Wanderwege, schauen Sie bitte in Ihre Wanderkarte!

    14:00 Uhr Eröffnung des „Weiberner Internationalen Offenen Schnellschachturniers“
    in der Sporthalle (ca. 260 Teilnehmer)
    Anwesend: GM Khenkin, GM Léko, IM Berow, IM Ott, IM Tschutschulow,
    ... usw., Freunde und Bekannten des „Weiberner Schachclubs“, sowie viele weitere Titelträger und Spieler der Schachszene Deutschlands und der Nachbarstaaten, Der Vorsitzende des Deutschen Schachbundes, der Vorsitzende
    des ungarischen Schachbundes und die Sponsors des Turniers.

    Bei der Wahl des Speiselokals zu Ihrem Mittagessen möchten wir Ihnen mit der folgenden Liste behilflich sein (bitte schauen Sie in Ihre Karten):

    Imbis Schlich „Bei Mätthes“, Weibern.
    Hotel Restaurant Eifelstube, Weibern.
    Bahnhof in Engeln.
    Gasstätte Riedener Mühlen.
    Gaststätten und Restaurants in Mayen.
    Hotelrestaurant „Zum wilden Schwein“ in Adenau.
    Hotelrestaurant Lochmühle im Laach, in der Nähe Altenahrs.
    Weinkellerrestaurant in Mayschoß.
    Hotelrestaurant St.Peter in Wallporzheim (vor Ahrweiler).... usw.

    Da unser „Dreitagefest“ auch „der Tag der offenen Türe“ des Altenheimes (Herr...), des Kindergartens (Frau...), des Hünerfarms (Herr ....) des „Kleine Weltladen“-s (Frau...), des Malerbedarfs (Frau....), des Geschenkartikelladens und Postagenturs (Frau...), des Baumaterialhandels (Herr ...) des Arztpraxis Malek (Frau....) und des Arztpraxis Schärhag (Frau....),
    der Anwälte (Herr....), der Steuerberater (Frau...), Der Computerfachleute (....), der leichtmetallverarbetende Firma „Haas und Fuchshofen“ (Herr...), der Werkzeugsfabrik „Wolfkraft“ (Frau...), des „Gesundheitszentrums“ (Herr....), der Bauunternehmung (Herr....), der Grabsteinfirmen (Herren....), der Imker (Frau....), der Milchkuh, Ziegen, Schafe, Kleinvieh und Schweinehalter unter den Bewohnern Weiberns, Waberns, Moorswiesens und Haustens (Frauen und Herren...), der Bauern, Anbauer und Viehhalter /Weibern, Engeln/(Frauen und Herren....), des Blumenladens, der Waldseeklinik Rieden (Rehaklinik für Rauschgiftsüchtige Jugendliche / Herr Dr. Löhrer Facharzt für Psychiatrie, Leiter der Klinik), der Straßenmeisterei Mayen (Herr Wehr / Straßenmeister, Tel: ...), Wasserwerk Mayen (Herr...), Bauhof Mayen (Herr...), Initiative „Lapidea“ Mayen (Herr...), vieler Gastronomen und Künstler auch der näheren Umgebung ist, haben Sie Möglichkeiten die Sorgen und Lösungen, Ideen vieler kennen zu lernen, durch Anlaufstellen (Ansprechpartner für ein Treffen und Austauschgespräch), die in unserer Zusammenarbeit für Sie, im Rahmen der „Weiberner Festtage“ für Sie arrangiert und errichtet worden sind. Wir denken, daß viele von ihnen Wissensdurstig sind und sich vielleicht
    auch über die Probleme und Lösungsideen „unserer Eifelwelt“ gerne informieren werden, durch Austausch im Gespräch,... und auch Sie, wie wir, den 21- en Jahrhundert mit Zuversicht begehen.
     
  2. Peter Simon

    Peter Simon New Member

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    "Nur aus guter Quelle!"

    ;)

    (Der Text war zu lang, es tut MIR (Frieden und Welt auf russich)
    Leid... Ich weiss "In der Kürze liegt die Würze"... Trotzdem!

    Zu Gesprächen über aktuelle Sorgen und Hoffnung der Kirche hat sich der Priester und Leiter des Kirchenamtes unseres Dorfes Vater Nikolaus und Benedigten Mönch Pater Nikolaus im Kloster Maria Laach bereit erklärt (Zeiten, Tel. usw.).
    Zu Gesprächen über Umwelt, Lebensqualität, Wachstum, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Politik hat sich unser Ortsbürgermeister Herr Josef Schmitz (Lehrer/FWG) bereit erklärt (Zeiten, Tel. usw.)

    15:00 Vernissage der Ausstellungen:
    1) „Mein Privatkunstsück“. Diese Austellung besteht ausschließlich aus Leihgaben von Privatleuten aus Weibern, die ihre Lieblingstücke gerne der Öffentlichkeit zeigen.
    2) „Der Künstlerfachmann László Szlávics“
    Die Mauer ist gefallen. László Szlávics war ein bedeutender Künstler des sozialistisch-realistisch zensierter Kunst Ungarns. Er war ein sogenannter „Listenkünstler“, seine Werke wurden offiziell als „entartete Kunst“ angesehen,
    da seine syrrealistische Eisen, Holz und „Leinwandkunst“ nicht in die sozialrealistische Kunstrichtung paßte. Er wurde zwar nicht gehaßt, wie etwa George Grosz von den Nazis und wurde nicht, wie er ausgebürgert, aber er konnte in Ungarn aus seiner kritisch wirkenden Kunst nicht leben. Dafür hat der Staatsapparat gesorgt, indem er als nicht förderungswürdig verachtet worden ist.

    19.00 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung „Land und Leute“ im Café Sowieso
    (Adresse, Besuchszeiten, Öffnungszeiten des Café-s usw).

    20.00 Uhr Konzert des Gesangvereins „Weiberner Männerchor“ -s
    (Vorführungsort und Vereinsinformationen)


    2. Tag der 30.Apr.2000

    Wasserfest

    Es ist der Tag des „Weltwunders“ Wasser zum ehren des fortwährenden
    Lebens und der Durst nach Erfüllung und Reinheit.

    Weibern hat sehr gutes Wasser, das zu den besten gehört im ganzen Bundesgebiet. Unser Dorf versorgt seine Nachbarorte damit.

    Wir leben in einer schnellen Zeit, die viel Energie und Wasser verschluckt.
    Die Bedeutung des Wassers, des Lebenselements nimmt ständig zu.

    Heute darf „gespritzt“ werden, allerdings mit reinem weiberner Wasser.

    11:00 Beginn des Freudenzuges der „Wasserträger“
    unter der Schirmherrschaft des Weiberner Schützenvereins.
    Denn, nicht nur Freunde, und andere selten gewordene „Spezis“ brauchen Schutz!
    Weibern nimmt seit Jahren den Verzicht auf neue Arbeitsplätze in Kauf und läßt die Ansiedlung eines vielversprechenden Industriegebietes nicht zu, lieber bleibt es treu, auch zu seinem Wasserschutzgebiet.

    12:00 „Wasser Marsch!“ Neueinweihung des Wasserspenders (vor dem Edeka Laden)
    umgebaut und ausgestattet mit gutem weibernen Wasser mit dem Schild:
    „TRINKWASSER!“
    (Anwesend: Oberbeauftragter des Wasseramtes Mayen Land, Vater Nikolaus, Ortsbürgermeister Herr Josef Schmitz... usw.)
    Hiermit möchte unser Dorf dem Begehren nach „Trinkwasser“ Schildern ein Zeichen setzen. Zunehmend haben sich leider die Schilder „Kein Trinkwasser!“
    vermehrt, aus technischen, aus rechtlichen und vor allem aus Finanziellen Gründen. Denn öffentlich trinkbares Wasser bedarf eine strenge Kontrolle, das eine weitere Belastung der Gemeindekassen darstellt.
    Wir haben den zugehörigen Becken, der früher den Durst des Vieh zu löschen diente, etwas umgestaltet, für Wanderer, die zur Erfrischung ihre Füße hier ins angenehm Schwüle weiberner Wasser tauchen können.

    Wir haben hier auch einen weiteren Schild angebracht:

    Nicht nur die „Kohle“, Wasser und Sonne fördern das Leben.
    Wenn ihr ein Tier oder eine Pflanze verzehrt, habt bitte Anstand und denkt manchmal daran, daß auch sie Lebewesen waren, wie wir.

    Es ist ein Tag der gegenseitigen Berührung mit Respekt. Zum Wasserspritzen sollten nach Möglichkeit Behälter (wie z.B.: die in Weibern erhältliche „Weich-Lederfeldflaschen“) benutzt werden, die niemanden so naß machen können, daß aus dem befreienden Spaß Ärger entsteht.
    Es ist die Jahreszeit des Erwachens der Natur, ein neuer Anfang, das Ende der Winterzeit dürftiger Säfte, wenig Licht und magere Bodennahrung.
    Uns ist unser Körper erklärt worden, wir langweilen uns trotzdem.
    Uns ist das Leben erklärt worden, wir langweilen uns trotzdem.
    Uns ist das ganze Universum erklärt worden und wir langweilen uns immer noch. Die Sonne strahlt uns an, die Vögel zwitschern uns zu und wir nehmen kaum Notiz davon...
    Wir warten manchmal auf Wunder und übersehen oft dabei, daß einfach die Tatsache, daß wir leben selbst ein Wunder ist. Es ist das Wunder überhaupt!

    Wir haben überall Wasserspiele in Zusammenarbeit des freiwilligen Feuerwehrs aufgestellt. Wenn Sie interessante Ideen und weitere Anregungen zum Thema Wasser haben, so schreiben Sie es bitte in unsere Besucherbüchern, die ausgelegt sind. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und Lebensfreude,
    mit uns.

    (Kutschenfahrten, Zeiten, Routen usw. / Riedener Waldsee, Maria Laach, die Nette und auch die Ahr – mit dem Auto oder Motorrad)
    Vieles ist zur Zeit aus dem Gleichgewicht geraten. Die meisten Menschen können sich selbst krank machen, aber die wenigsten können sich selbst heilen.
    Wir haben uns mit Mauern gerüstet, aus Schutz. Diese Mauern versperren uns aber oft den nötigen Durchblick.

    Das Gleichgewicht Pflegen ist beim Klettern, beim Schachspielen, beim Schießen, in der Kunst, beim Wachstum, in der Wirtschaft, in der Erziehung,
    in der Politik, wie überall im Leben, wie in der Natur, sehr Wichtig.
    „Was alle angeht, können nur alle lösen“ (Dürrenmatt, Die Physiker).
    Wenn wir neben den vielen Mauern auch mehr Brücken Bauen würden,
    könnten wir unser Blickfeld weiter vergrößern.

    Das Klettern gewinnt immer mehr Freude, es ist eine Bereicherung. Unsere Urinstinkte werden wachgerüttelt, unser Körper spricht mit uns.
    Wir haben aber oft Bedenken, z.B.: unseren Kindern das Schießen zu lehren.
    Aus gutem Grund.
    Unser Schützenverein hat Nachwuchsbedarf.
    Wer gut schießen kann, muß noch lange nicht töten können.
    Beim Schießen kommt es darauf an, wie man es optimal erreicht:
    den Geist zu konzentrieren und den Körper zu entspannen, gleichzeitig, im völligen Gleichgewicht. Es ist eine gute Übung für Jung und Alt.

    13:00 „Schuß, Spiel und Spaß“ in der Schützenhalle
    Bogenschießen, Scleudern, Gemeinschaftsspiele...usw.

    16:00 Meldeschluß für den „Nummerkrieg“
    Indianerspaß für jedermann:
    die Teilnehmer tragen eine lange Nummer auf ihrer Stirn. Es „kämpfen“ zwei „Indianerstämme“ um eine Erhöhung. Der „Kampf“ besteht aus Ablesen der
    Nummer. Wenn einem Teilnehmer seine Zahl laut und deutlich abgelesen wird,
    muß er aus dem Spiel scheiden. Das Spielfeld besteht zum größten Teil aus Wald, so daß ein Ablesen, vor allem beim Kriech- und Versteck- Geschick,
    erschwert wird. Wenn die Fahne des sich verteidigenden „Stammes“, auf der Erhöhung, von den Angreifern erobert wird, ist das Spiel zu Ende. Den Anweisungen der überall anwesenden Schiedsrichtern ist folge zu leisten. (Man darf z.B. die Nummer nicht abdecken, weder mit Ästen oder sonnst etwas. Zugelassen ist „zu Köpfen“ indem zwei Teilnehmer des selben Stammes ihre Stirne aneinander drücken. Hierbei ist allerdings den Gegnern auch zugelassen, daß sie (auch von zwei „Köpfer“-n) zu trennen versuchen dürfen, damit sie aber auch Gefahr laufen, selbst abgelesen zu werden, wenn sie den Schutz des Waldes nicht mehr nützen wollen.

    20:00 Gitarrenkonzert in der „Alten Kirche“
    Zehnseiten Virtuose Lajos Tar, ungarischer Jugendpreisträger
    (Liste der vorführenden Stücke)

    3. Tag
    Der 01.Mai 2000 Internationaler Feiertag der Arbeit,
    heute in Weibern auch als „Tag der Menschlichkeit“ gefeiert.

    Wer kennt nicht, wie man in der Not des Krieges Jagd auf die Hühner und auf die Ernte der „geizigen“ Bauern gemacht hat. „Wir hatten Hunger und die Bauern hatten alles was wir brauchten. Freiwillig wollten sie es uns nicht geben, dann haben wir uns Essen gestohlen...“
    Nicht so aber in Weibern, im Dorf der „Zicke“, denn die gute eifeler Ziege
    hat in der Not jedem geholfen. Die Gemeinschaft hielt zusammen und fütterte alle durch. Wenn man sich in Weibern umschaut, kann man sehen, daß dieses
    Dorf auch heute in der Lage wäre sich selbst zu ernähren, daß nicht mehr alltäglich ist. Hier darf jeder Hahn krähen und keiner wird wegen „Lärmbelästigung“ angeklagt, das Dorf hat Putten, Hasen, Hühner, Pfaus,
    Kühe, Schweine... und auch noch Ziegen.
    Viele machen sich Gedanken um eine Tiergerechtere Viehhaltung und gehen neue Wege. Allerdings ist es nicht ganz einfach, denn viele Tiere, wie überall auf der Welt, sind seelisch erschöpft durch die über Generationen andauernde
    Mißhandlungen. Wir versuchen unsere Tiere mit Würde und Respekt zu behandeln, indem wir sie nicht mehr bloß versorgen, sondern sie auch mit Handgriffen und Worte Pflegen. Es ist wie ein Händedruck, ein Gruß: „Schau
    ich bin auch ein Lebewesen“.

    Dreiviertel der Menschheit hungert und ist Obdachlos.
    Wir haben ein schweres Erbe.

    Viele Dinge werden gefeiert auf unserer Welt, auch viele Errungenschaften
    der Menschlichkeit. Es ist ein edler Fackel, der uns Menschen durch die Jahrtausende erquickt und durch Trümmer, Verfolgung und Verzweiflung geführt hat.
    Wir wollen heute unseren Fest neben der Arbeit auch ihr widmen in der Hoffnung, daß ihre heilende Kraft nie ausgeht und sie die Erde niemals verlassen wird.

    11:00 „Volksmarsch“
    Eine fröhliche „Demonstrationsmarsch“ für Verständnis, Neugier, Wissensdrang, Begierde, Sehnsucht, Freundschaft, Würde, Rücksicht,
    Mitgefühl, Toleranz, Ansporn, Partnerschaft, Pflege, Hilfe... usw.

    14: 00 Uhr Siegerehrungen der Meisterschaften.

    18: 00 Uhr Orgelkonzert in der „Neuen Kirche“

    Ende
     
  3. Peter Simon

    Peter Simon New Member

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    Ton Leiter

    Ton-leiter Peter Simon Budapest, Samstag, 3. August 2002

    Ammanuel: "...es ist vergebens den Menschen zu vergeben,...
    ......denn sie wissen nicht, was sie tun..."
    Kaiphas: "...aber Herr! Sie wissen nicht einmal wer sie sind!"
    Ammanuel: "Sollte der Ton denn wissen, was für ein Topf aus ihm gedreht
    wird? Sollte die Leiter denn wissen, welchem Leiterkreis sie zugehört?"
    Kaiphas: "Herr, der Krug wird solange zur Quelle getragen, bis er bricht!"
    Ammanuel: "Kefas, aus Scherben wird wieder Ton..."
    Kaiphas: "Wenn es aber keine Träger mehr gibt?"
    Ammanuel: "Dann wird auch kein Wasser mehr gebraucht!"
    Kaiphas: "Herr, was nützten Sprossen einer Leiter ohne Holm?"
    Ammanuel: "Es entsteht eine Vision der Steigerung beim Treten auf der Stelle."
    Kaiphas: "Ist das unser Los?
    Ammanuel: "Aussicht s Los."
    Kaiphas: Herr, der natürliche Gleichstrom der Erde wird so dem künstlichen Wechselstrom der Technik unterjocht werden. Sprosse dieses Halbleiters werden als Leiter Massen bewegen können, mit Massenhaltung Spannung im Schaltkreis induzieren, durch Niedrigimpuls-Hochfrequenz geringen Widerstand erden, mit Massenschaltung für Berührungsangst, und stehende Wellen, Neurofon und H.A.A.R.Projekt sorgen und den Konsumstrom in jedem Haushalt präsentieren."
    Amanuel: "Der Weg zum erwachen ist oft steinig."
    Kaiphas: "Keine Erlösung ohne Qual?"
    Ammanuel: "Heilen setzt Krankheit voraus."
    Kaiphas: "Nur noch im Wein steckt die Wahrheit oder im Bekehren?..."
    Emmanuel: "Ohne Versuche Keine Forschung auf Erden."
    Kaiphas: "Hätte es die Schöpfung denn nicht leichter, ohne die Versuchung
    dieser Welt?"
    Ammanuel: "Schon, aber wie könnte sich dann der Bessere durchsetzen, -
    Mensch?"
    Kaiphas: "Freiheit ist also eine Kerkerblume... Himmel auf Erden... Oh Gott!"

    Erzähler: Auf der Erde gab es viel Arbeit und Leid.
    Tiere und Pflanzen sahen in dem Menschen einen Erlöser,
    er hörte aber nur mit seinen Ohren,
    ging nur nach der eigenen Nase
    und sah nicht, was andere sahen.
    Eines Tages besuchte ein Weiser diese Erde und lernte Mitleid.
    Die Erde hielt nämlich Seelen in allerlei Körper gefangen,
    die um zu leben sich gegenseitig töteten und sich aßen.
    Man versuchte sie zu belehren: "Du sollst nicht töten!"
    Keiner hat aber diese Worte verstanden,
    denn die Seelen der Erde strebten nach Liebe und nicht nach Verstand.

    ;)
     
  4. Peter Simon

    Peter Simon New Member

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    "Glaube, Rede, Lehre und Kunst sind frei!" Grundgesetz des Gemeinsamen Wesentlichen

    Lieber Paul!

    Ich denke, meine Botschaft in Form dieses Briefes wird es nicht leicht haben Karol Wojtyla zu erreichen, denn die Zeiten haben sich zu Schwereren geändert. Es gibt immer mehr Briefe und immer weniger Botschaften, die ihr Ziel mit Sicherheit erreichen.

    Seit geraumer Zeit wird immer eifriger nach dem Schlüssel gesucht und es kann nicht mehr lange dauern, bis man ihn findet.

    Wir suchen alle, denn ich habe ihn verlegt.

    Weißt Du, ich gelte z.Z. als nicht ganz dicht. Ich genieße eine gewisse Narrenfreiheit.

    Wir sind aber viele, die etwas gegen den Feind: Zwiespalt, und seine Handlanger: Gleichgültigkeit und Isolation haben.

    Wir leben mit Markierung zur Auffindung, Meinungsteuerung, Gefühlsbeeinflussung,
    Bürgerkontrolle, Massenlenkung, Lauschangriff, Verschlüsselung, Massendatenverarbeitung, Genom- Haarp- und KI- Projekt, Genetische Manipulation, Fleischtreibhaus, Hybriden, Gift,
    Bewußtseinskontrolle, Elend, Kindermißbrauch, Familienstreit, und Verunreinigung.

    Hast Du nicht so viel bewirken können, wie Du das erhofft hast, verzage nicht! Du hast eine Menge bewirkt. Viele haben begriffen, daß die Menschlichkeit eher siegt, wenn sie auf einmal und aus unzähligen Quellen zu sprudeln beginnt.

    Sein Werk ist vollbracht. Die Welt bewegt sich. Wir kommen zwar auf Füßen nach ROM, einige von uns haben jedoch Siebenmeilenstiefel an, denn die Zeit drängt, daß wissen wir.

    Ich bin halb Ungar, halb Pole, halb Jude, halb Christ, halb Mann, halb Frau, halb Kind,
    halb Franzose, halb Deutscher, halb Gesund, halb Krank, halb Jung, halb Alt, halb technisch,
    halb human, halb gebildet, halb friedlich und halb nicht,... ich habe gesucht und ich habe gefunden. Zur Zeit schreibe ich. (Polak Vegier dwa bratanki, i do slabli i do szklanki!*/ Lengyel Magyar két jó barát, együtt harcol, s issza borát/ ).

    *Pole, Ungear sind zwei gute Freunde, sie kämpfen und trinken zusammen.

    Halb verständlich, halb blind, halb taub, halb schnell, halb schwarz, halb weiß, halb Europäer
    und halb nicht, halb Taube, halb Wal, halb Pferd, halb Fisch, halb Buda, halb Pest, Nord- und Südkorea, Nord- und Südjemen, Äthiopien und Eritrea, Masai, Fabrikarbeiter, Bauer,
    glücklich und fest, wie ein Fels, Ost und West, hin und her, ein Berliner, ein Tel Aviv-er,
    Brückenbauer, ein Warsower, ein Prager, ein New York-er und ein Londoner, ein Hiroshimer,
    ein Kurde, ein Türke, ein Iraker, ein Kuwaitaner, ein Baske, ein Inder, ein Araber, halb gelb, halb grün, halb rot, halb grau, halb blau, halb ich... und das sind wir alle, jetzt weiß ich`s.

    Mein lieber Paul, in deinem Alter werde ich schon lange blind sein („... wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst“), denn ich habe die Sonne gesehen. Ich bin glücklich.

    Viva Via Veritas et Vita:
    Peter

    Peter Simon, Budapest, Köln, Paris, New York, Bagdad, Tokio, Delhi, Mexiko, Athen, Helsinki, Peking, Moskau Kurz vor 42, den 12.10.1999


    Im Nebel
    Seltsam, im Nebel zu wandern!
    Einsam ist jeder Busch und Stein,
    Kein Baum sieht den andern,
    Jeder ist allein.

    Voll von Freunden war mir die Welt,
    Als noch mein Leben licht war;
    Nun, da der Nebel fällt,
    Ist keiner mehr sichtbar.

    Wahrlich, keiner ist weise,
    Der nicht das Dunkel kennt,
    Das unentrinnbar und leise
    Von allen ihn trennt.

    Seltsam, Im Nebel zu wandern!
    Leben ist Einsamsein.
    Kein Mensch kennt den andern,
    Jeder ist allein.


    Hermann Hesse November 1905
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2003
  5. Peter Simon

    Peter Simon New Member

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    Das Spielkonzept

    Das Spielkonzept:

    Unsere Welt ist so auf Für und Gegen aufgebaut, daß alles in seiner Beschaffenheit und Dasein mit Eigen- und Gemeinnutz und mit
    Vor und –Nachteil existiert.
    Ein ständiges Entstehen und zu Grunde gehen, ein belebtes Wechseln zwischen Sein und nicht Sein gekennzeichnet den Gang unserer bekannten Welt und Weltgeschehen.
    Durch Zusammenfügen entstehen Bauwerke, Lebewesen und Ideen; Sachen großer Vielfalt, die der Vergänglichkeit geweiht sind, indem das einst zusammengesetzte wieder in seine Grundbausteine zerfällt.
    Das Leben scheint die Kunst der Materie zu sein: ein Schemata zu entwickeln, daß es ermöglicht, den ständigen Zerfall des Entstandenen so entgegenzuwirken, daß die einmal gebaute Form in seiner Beschaffenheit und in seinem Erscheinungsbild durch stetes Wiederherstellen möglichst lang erhalten bleibt. Zellen entstehen und Zerfallen, wie das Universum, sie werden geboren und sie sterben ab, damit aber der Organismus im Gesamten jedoch weiter lebt.
    Einzelne Wesen entstehen und sterben, damit aber im Gesamten ihre Art jedoch lange besteht (natürliche Auswahl). Der Gen baut sich fortwährend Schutzhüllen (Körper) gegen Strahlung und natürliche Zersetzung.
    Organismen, Arten entstehen und sterben aus (natürliche Artenauswahl), damit das Wunder, das Leben im Gesamten möglichst lange anhält und das Aufflammen lebendig gewordener Materie und Energie, das endlich kleine Etwas in dem unendlichen nichts,
    nicht ohne Spuren, weil zu früh, eingeht.

    Im allgemeinen gehen die Spezis der Erde den Weg des leichteren Widerstandes. Dabei fügen sie sich große Schäden zu, indem sie sich gegenseitig ausnutzen, andere krank machen oder aber die zum Weiterleben nötige lebenswichtige Nahrung einfach mit töten erbeuten.

    Der Mensch scheint auch diesen Weg zu gehen, er verschafft sich Raum und strebt nach oben und baut an einer immer größer werdenden Wirtschaft der „sanften“ Ausbeutung. Damit der Verbrauch mit der Herstellung schritt hält, wird er zu zwängen gedrängt, die ihn fangen und nicht mehr loslassen.
    Gehört er zu den „glücklichen“, die einen Auskommen haben, will er oft mehr und strebt nach einem „sicheren“ Einkommen, formt aus Glück Sicherheit, wird er zum Arbeiter und verkauft seine körperlichen und geistlichen Kräfte für Geld.
    Er rechnet anstatt in Sachwert in Geldwert.
    Aus seinem „Entwicklungsland“ baut er eine „Industrienation“, hofft dabei viel „zu verdienen“, damit er sich eines Tages einen Rückkauf leisten kann. Zum Teil gelingt es auch in der Regel, zumindest das, was den Geist betrifft, denn der Körper wird inzwischen alt, abgenutzt und kränklich. Er nennt es:
    „Das bestreben nach Freiheit mit Arbeit“.
    „- Jeder muß arbeiten, es ist doch natürlich, Tiere tun das auch“ - heißt es oft...

    Der Mensch soll sich aus der Tierwelt erhoben haben und brachte es zu etwas besonderem, heißt es auch...
    Ist das denn wirklich so?

    Wer sich Sachen ausdenkt um das Arbeiten zu umgehen, ist wohl faul, oder
    er kennt die Schönheit des Schaffens nicht, heißt es auch...

    Kann denn nicht sein, daß der arbeitende in seiner Beschränktheit und Monotonie statt seinen Horizont zu erweitern zu einfach lebt und mit dem Satz:
    „- Ich arbeite, damit mir selbst, meinen Mitmenschen und meiner Kindern und Kindes Kindern das Leben eines Tages leichter fällt.“ zu wenig hervorbringt?
    Die Umwelt geht dabei zu Grunde, der Fachidiot wird gefragt, der viel wegwirft, er soll aber auch zum Kurswechseln bereit sein: eine andere Schublade öffnet sich. Kultur, Sport und Kunst verlieren an ihrer wohltuenden Wirkung, der Mensch zählt immer mehr als eine Nummer mit Arbeitspotential und Kaufkraft, und läßt sich hiernach beurteilt einstufen, wie ein Maultier dem Scheuklappen vorgesetzt sind. Das sind harte Worte.

    „Hast du etwa einen besseren Vorschlag?“
    „Inwiefern? Wie man die demografische Expansion aufhält, wie man den Ozonloch stopft, wie man Waffen vernichtet, die Staatsgeschützt sind,
    wie man Kinder erzieht, die keinen Rauschgift nehmen, wie man Tiere und Pflanzen züchtet, die nicht vergiftet sind, wie man auch ohne zu konsumieren
    Spaß hat, wie keine Armut, Epidemien Kinderarbeit und Obdachlosigkeit entsteht...
    oder wie man mehr Gewinn erzielt!?“

    Denn was ist eigentlich Gewinn?
    Haben wir diesen Begriff richtig interpretiert?

    Das Spiel besteht aus vier Stufen:
    1: Das erste Vorleben als eine Zelle, als ein Wurm, als ein Baum oder ein Insekt.
    2: Das zweite Vorleben als ein Igel, eine Schwalbe, Fuchs, oder Delphin.
    3: Das Leben als selbständiger Industrie Bergsteiger in der BRD.
    4: Das Leben als Pionier revolutionärer Weltgestaltung (Hauptebene):
    a) Neues Mitglied eines „Igeldorf“-es.
    b) Wanderjahre, als „Schwalbengeselle“.
    c) Beruflicher Werdegang zum „Meisterfuchs“.
    d) Das abwechslungsreiche und kostenlose Leben des „Delphingroßmeisters“.

    Es geht um die Erkenntnis, daß alles sich in seiner Bau- und Machart ähnlich ist, und somit die Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten sich nicht nur einstufen, sondern sich auch umsetzten lassen, in verschiedene Kategorien.

    Dem Spieler wird ein Konzept vorgeschlagen, wie sich mehr aus dem Leben
    machen läßt, indem er ein von Wissenschaftlern, Lehrern, Bauern und Handwerkern erbautes Dorf („Igeldorf“) betritt, das nach hohen Prinzipien entstanden ist. Hier kann er als Gast eine weile bleiben, wenn er sich, wie ein Gast benimmt.

    Er kann sich umschauen bevor er sich zum niederlassen entschließt und er kann neue Systeme und Wege kennenlernen in Sachen Arbeit, Schule, Kommunikation, Ernährung und Lebensgestaltung kultureller und technischer Hinsicht.

    Falls er sich zum bleiben entschließt, so kauft er das Spielprogramm und erklärt er vor der Dorfgemeinschaft, daß er guten willens ist, ist bereit zum lernen und zu lehren, er will mehr begreifen und er selbst gibt seine Kenntnisse nach seinem besten wissen und Gewissen offen weiter zum Nutzen anderer oder der ganzen Gemeinschaft.

    Er kann hier lernen, wie man Spaß hat, was ein guter Witz ist, wie ein Haus ökologisch gebaut wird, wie man Maschinen entwickelt, die einen höheren Wirkungsgrad haben, als gewöhnlich, wie ein gesunder Vorgarten aussieht, wie man bewässert und Fische fängt, wie man zuhört, sich austauscht und befruchtet, wie man für sich und nicht für die Wirtschaft zur Schule geht, wie man spielt und scherzt und wunder wirkt, indem er hier mit weniger Arbeit mehr erreicht, als in der Welt der unterjochten Konsumgesellschaft.

    Das Dorf lebt zunächst unter anderem aus dem Verkauf von Ökohäusern und Biolebensmitteln, aus Veröffentlichungen und Büchern alternativer Wege, bietet Erfindern und Künstlern Unterstützung, ist selbsternährend, hat eigene Finanz und Energiequellen, Spielhaus, Haus des Gastes, Erlebnispark, Natur- und Wasserschutzgebiet, Schulen, Bibliothek, Museen, Schwimmbad, Theater und Kinos, Bastlerwerkstätten, Künstlerviertel, Kirchen, Sportplatz, Wald- und Wiesenkindergärten, Rehabilitationsklinik, Stillraum- und Freilichtschulen, Praktikuniversität und Einkaufszentrum.

    Familie, Erziehung, Bildung und Erwerb ist, wie vieles, alternativ gestaltet:
    es entsteht weniger Streit, da es weniger privilegierten Dinge gibt.
     
  6. Peter Simon

    Peter Simon New Member

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    Hungary
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    Das Spielkonzept (weiter, bis zum Ende)

    Man kann aus diesem besonderen Dorf mit den hier gesammelten Ideen und Anschauung auf Wanderschaft gehen, indem man weitere Ideen, aber auch große Probleme unserer Welt kennenlernt („Schwalbengeselle“).
    Der Schwalbengeselle kennt die Notwendigkeit der Selbstverteidigung, kann es anwenden, und hat inzwischen das Wissen, wie man in der freien Natur überleben kann, vor allem in Sachen Hygiene, Eßbares, Feuer, Gefahren, Regen- und Wärmeschutz.
    Dem Lernsüchtigen Gesellen wird eine Liste zur Verfügung gestellt, eine Sammlung wertvoller Werke und guter Ideen der Welt, zu denen er hinreisen kann. Die Hälfte der Kosten trägt sein „Igeldorf“, die andere Hälfte er, die er während seiner Reise mit Arbeit verdienen muß (z.B. als Dolmetscher oder Kellner). Er besucht interessante, alternativ Kinos, Schulen, Künstlerdörfer,
    Kibbuze oder die „normale“ – Sehenswürdigkeiten.
    Er bekommt auch Kontaktadressen zu interessanten Persönlichkeiten, die zu einem Gespräch mit dem „Schwalbengesellen“ aus einem „Igeldorf“ gerne bereit sind:
    Soziologen, Kritiker, Künstler, Politiker, Wirtschaftsgrößen, Detektiven, Sprachwissenschaftler, Astrophysiker, Mikrobiologen, Chemiker und sonstigen Akademiker, Juristen, Mitglieder der 68`-er, Mitglieder der Frauenbewegung, der „Grauen Wölfe“ und sonstiger Denkern. Er kann die Arbeit und den Handel unserer Welt durch Besuche kennenlernen, die Probleme entdecken, aber er kann auch neue Ideen und Lösungen anhören. Da er die Welt bereist, lernt er Für und Gegen in Sachen verschiedener Staats- und Regierungsformen, Gesellschaftssystemen und Glaubensweisen kennen, das ihm bei seinem Berufswerdegang zum „Meisterfuchs“ in seiner Heimat weiter nützt.

    Nach dieser schönen Reise kehrt er also ins „Igeldorf“ zurück, und entwickelt sich zu einem besonderen Unternehmer, als Hausbauer, Maschinenbauer, Filmemacher, Erfinder, Fischer, Viehzüchter, Gastronom... oder als Lehrer
    der Sonderklasse. Mit seinem Wissen und Werken bereichert er sein Dorf,
    konsultiert mit denen, die seine Ideen sich gerne anhören, hört Unternehmer anderer Fachbereiche an, und vergleicht. Entwickelt er sich weiter und verschafft sich den nötigen Überblick, da er den Weg der Zusammenhänge den Kampfweg der Natur und den Kampfweg der Wirtschaft nicht zu einseitig
    gegangen ist, so kann er sich in den Rat der „Delphingroßmeister“
    von seinem Dorf empfehlen lassen.

    „Delphingroßmeister“ sind kostenlos lebende Weisen, die ein neues Dorf gründen können, das eine Menge Erlaubnisse Bedarf, die vom Staat einzuholen sind.

    Wenn er später es schafft in seinem Dorf den Bewohnern die Möglichkeit zu geben: ein Leben zu führen im Sinne des Lebens und des Lebenlassens ohne
    Reibereien mit Erfüllung und schöpferischer Freiheiten, mit wenigem robotieren
    und mit mehr Zeit füreinander, und das große Dorf erlangt damit schließlich das
    Stadtrecht, so ist das Spiel gewonnen.

    Wer das Spiel gewinnt, ist ein „Zauberkönig“ und kann in der Zeit Reisen:
    nach Datum und Ort erscheint er als „anonymer Engel“ in der Geschichte
    der Menschheit. Kann mit Menschen sprechen (falls er sie versteht), und solange sich in Städten alter Kulturen Aufhalten, bis er das will. Vielleicht sollte er aber bescheidener sein, als z.B. Christus, sonnst wird er noch wegen seines Wissens gepeinigt.

    Je nach Punktstand, als Belohnung, kann während des Spiels per Internet ein Kunstwerk, wie ein besonders wertvoller Film, Musik oder Theaterstück abgerufen werden, mit geistreichem, inspirierendem Inhalt und Sinn.

    Verändern sollte mit Verständnis beginnen und beim Intoleranz nicht enden.
    Gibt es für ein Problem eine Lösung, so sollte es gratis verkündet und nicht als Konsumgut gehandelt und verteuert vermarktet werden.

    Es sollten alle etwas davon haben, und nicht nur die, die zur Zeiten gut „im Rennen“ stehen, denn für den Entwicklungsstand einer Sache, Idee, Gesellschaft oder sogar der ganzen Welt nichts maßgebender ist, als ein zurückgebliebenes, nicht mit entwickeltes Glied; z.B. im Körper einer Familie, eines Gewerbes, einer Stadt oder eines ganzen Landes: Schwachstellen, die in Ihrer Auswirkung, wie durch Analphabetismus und sonstige Unwissenheit und Nichtverstehen, zum Hunger und Leid oder Scheidung führen, fast ohne Ausweg. Gelingt es dagegen durch Umdenken das hohe Prinzip:

    „Eine für alle und alle für einen!“

    zu realisieren, mit den Wundermittel Verständnisdurst und Begriffsbereitschaft die Brücke zu schlagen, die das Fremdartige und Entferntere uns näher bringt, und wir lassen die Mauern fallen,
    so statt nur zu erzielen, erreichen wir ein wahres Gewinn.

    Probleme der Einzelnen wären leichter zu verarzten, wenn sich viele an der Lösungssuche beteiligen würden, wenn viele die Erfahrungswerte und Sorgen anderer mit den eigenen gleich oder sogar höher stellen würden und nicht unzugänglich.

    Es muß nicht heißen, daß viele Köche den Brei verderben. Wenn es fast zu spät ist, operieren oft mehrere Ärzte zusammen. Wenn schon bei der Entstehung der Krankheit der Arzt im Team kooperieren würde, müßte seltener operiert werden.
    Ein Individuum, der von vielen unterstützt wäre, könnte zur Lösung unser Problemen aller mehr beitragen, denn auch er hat etwas, kann oder kennt etwas,
    was viele noch nicht. „Was alle angeht, können nur alle lösen“ (Dürrenmatt).
    So machten wir uns reicher, selbst dann, wen wir nicht arm sind.

    Haben wir eine Regierungsform, die, die Sorgen und Schäden der Individuen mit großer Hingabe, ohne Vorbehalt und hoher Kostenstellung zu Recht biegt, so kann jeder zum Mitglied einer mit Ehre und Bewußtsein beflügelten Gemeinschaft werden und kann leichter die Probleme der Zivilgesellschaft mit lösen, als zur Zeit es möglich ist.

    Die Idee Sozialismus, oder sogar der Kommunismus, blieb bis Heute nur eine Wunschvorstellung, da die Realisation mit Machtmitteln und zu kategorisch zu erzwingen versucht worden ist, auch mit Propaganda, Agitation, Ursachen- und sonstiger Täuschung, auf dem Nährboden rebellierender Armut gegen die Unterdrückung.

    Selbst gerecht verteiltes Gemeingut ist wenig Wert, wenn es das Gut eines verarmten Landes ist: das Armsein wird kommuniert.
    Käme dagegen (Aus Natur nicht) ein Reiches Land auf kommunistische Gedanken, so könnte (zur Abwechslung) das Reichsein verteilt werden.
    Es ist allerdings schwierig, denn wer viel hat, hat viel zu verlieren, denken wir.
    Diesen Verlust mit Gewalt zu erzwingen (das in einem herunterwirtschafteten Land anderes auch kaum möglich ist),
    ist ein Armutszeugnis.

    Dieser Verlust kann jedoch, versuchsweise, als Gewinn gewertet werden,
    wenn das Reichtum statt geopfert einen guten Zweck dient:

    schlummernde Kräfte der Klassengesellschaft werden wachgerüttelt und
    mit der Flut befruchtender Ideen, Menschlichkeit, wahrer Freundschaft, und ungezügelter Erfindungen, eine Gesellschaft höheren Stellenwertes entsteht.

    Das sollte nicht kategorisch bedeuten: tausche dein Finanzkapital gegen
    Brüderlichkeit um, sondern:
    in dieser erträumten Gesellschaft könnte jeder nach seinem Fasson selig werden.

    Vorzüge verschieden erprobter Regierungs- und Gesellschaftsformen
    werden so optimiert dargeboten, daß die Freiheit und Reichtum statt
    bloß verteilt, für alle wächst und hohen Gewinn erzielt.

    Wahre Freiheit ist aber, den vorgeschlagenen Weg nicht gehen zu müssen, und so soll es auch sein, in dem der Spieler ein „Igeldorf“ dieser Träume zunächst, als Gast betritt.
    Hat er eine Andere Idee, als so zu leben, wie diese kleine Gemeinschaft,
    so trifft er auf offene Ohren und darf am Rande des Dorfes probieren, da an Platz, Hilfe und Verständnis mangelt es hier nicht.
     
  7. ezzosDIARY

    ezzosDIARY BANNED

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    453
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    obersteiermark
    Re: Das Spielkonzept (weiter, bis zum Ende)


    whow!das sind ja gschichten aus dem morgenland!!!!!!boah......dann kann man aber ordentlich mal was lesen,du! dem gisbär zalich und der woelfinsusi gfalln solche gschichtln ganz besonders....mir auch......servus,werner :) :)
     

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