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Ideen zu Stufen (neben) der Stufenlogik

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Technik" wurde erstellt von Trestone, 18. Januar 2021.

  1. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    6.558
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    @Trestone

    Wer auch immer hier mithalten könnte, ist aktuell mit Corona & der Versklavung unliebsamer Mitmenschen beschäftigt. :oops: Aktuell erachte ich nur @Bernies Sage für würdig, ein Auge drauf zu werfen, doch selbst er ist geblendet von der gegenerischen Corona Gier.
     
  2. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    17.499
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    :cool: Netter Beteiligungsversuch an "Ideen zu (m)einer Sprach-Stufen-Logik" ;)

    Wie Du @Wortjan Sinner schon richtig erkannt zu haben scheinst, bin ich​

    mehrfach rigoros ehrfürchtig >>"geblendet von der gegenerischen Corona Gier" <<
    .... im asymptotischen Hyper-Grenz-Quanten-Bit-Neutrum-Raum von *Relati-vier* ,
    in der Gratwanderung/Gradwanderung zwischen ur-platonisch einhüllender und ausgrenzender Gier.

    Bernies Sage (Bernhard Layer)
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Februar 2021
  3. Trestone

    Trestone Member

    Registriert seit:
    21. November 2020
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Franken
    Hallo,

    ja, Ideen zu einer Logik sind Grundlagenforschung
    und wohl kurzfristig außer zur Unterhaltung kaum zu Corona nützlich.
    Was mittelfristig daraus werden kann ist schwer abzusehen ...

    Hier die Analyse zur Wechselwirkung von Geist und Quanten:
    Zunächst noch einmal die Wechselwirkung von Quanten:

    Wir starten wieder am Start mit einerm Teilchen/Objekt in Stufe k.
    Dieses verwandelt sich in einen Schwarm von (unsichtbaren) virtuellen Möglichkeitsteilchen,
    die sich auf allen gemäß der Unbestimmtheitsrelation möglichen Pfaden bewegen,
    alle in Stufe k.

    Viele dieser Möglichkeitsteilchen werden nie auf einen potentiellen Wechselwirkungspartner stoßen,
    sie kehren nie zurück und spielen (in höheren Stufen als k) keine Rolle mehr.

    Diejenigen Möglichkeitsteilchen, die auf einen möglichen Wechselwirkungspartner
    stoßen, werden von diesem sozusagen zurückgestoßen:
    Sie nehmen Informationen zum Ziel/Partner auf und kehren zeitinvers (in Stufe k)
    auf dem gleichen Weg, den sie gekommen sind, zum Start zurück.

    (Dabei können sich nur unsichtbare virtuelle Teilchen zeitinvers bewegen.)

    Am Start liegen daher zum Startzeitpunkt alle Möglichkeitsteilchen vor,
    die potentielle Wechselwirkungspartner gefunden haben (alle in Stufe k).

    Das Startteilchen wählt nun blind ein Möglichkeitsteilchen inkl. Partner aus (Quantenzufall),
    dieses kehrt nun erneut auf seinem Pfad zum Wechselwirkungspartner zurück
    erhöht dort seine und des Partners Stufe auf k+1, wechselwirkt und wird am Ziel real.

    Auch alle anderen Möglichkeitsteilchen kehren zu ihren Partnern zurück,
    sie werden aber nicht real und wechselwirken auch nicht,
    aber sie erhöhen die Stufe ihrer potentiellen Partner auf k+1.


    Nun zur Wechselwirkung mit Geist/Bewusstsein:

    Befindet sich Geist am Start, so kann er aus Stufe Unendlich anders als die Quanten
    alle Informationen sehen, also statt „blind“ eine „gezielte“ Auswahl treffen.
    So wird das Möglichkeitsteilchen am Ziel real, das seiner Absicht entspricht.

    Energie und Impuls bleiben bei dieser Auswahl wie im rein physikalischen (blinden) Fall,
    denn die Auswahl des Geistes hätte ja auch zufällig genau so erfolgen können.

    Was dabei etwas seltsam ist, dass der Geist dabei in die Zukunft sehen kann
    (zwar nur für eine Stufe, aber doch).

    In welcher Stufe findet nun in diesem Modell die Wechselwirkung statt?

    Beteiligte Stufen sind k, k+1 und Unendlich.

    Ohne Geist ist es wohl Stufe k+1.

    Mit Geist ist wohl der physikalische Teil weiter in Stufe k+1,
    aber zusätzlich findet eine Auswahl in Stufe Unendlich statt.

    Ist die Geist – Körper Wechselwirkung nun ein physikalisches oder ein geistiges Phänomen?
    Sie gehört wohl zu beidem (oder zu den Quellobjekten) …


    Gruß
    Trestone
     
  4. Trestone

    Trestone Member

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    Beiträge:
    47
    Ort:
    Franken
    Hallo,

    auch für theologisch/esoterische Überlegungen kann man den Stufenansatz nutzen:

    Das Quellobjekt erinnert in manchem an die „Seele“.
    Körper und Geist wären dann Stufenschatten der Seele.

    Von der Sterblichkeit der Stufenschatten müsste man nicht zwingend
    auf die Sterblichkeit der Seele schließen.
    Denn wenn mit dem Sonnenuntergang die Schatten vergehen
    bleiben die Objekte doch bestehen und können am nächsten Tag neue Schatten werfen.

    Was zu der Frage führt, was die Stufenprojektionen
    (endlich für Körper und unendlich für Geist) auslöst bzw. was diese sind.

    Vgl. dazu das TAO-TE-KING (nach Richard Wilhelm):

    Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
    ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.“



    Gruß
    Trestone
     
  5. Trestone

    Trestone Member

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    Ort:
    Franken
    Hallo,

    hier noch ein spekulativer Ausflug zur Quanten-Gravitation:

    Setzt man in meinem Wechselwirkungsmodell z. B. beim Doppelspalt
    an den möglichen Zielen große gravitative Körper (Massen) an,
    so findet man, dass die virtuellen Möglichkeitsteilchen in Stufe k wohl nicht
    von diesen angezogen werden können, da ja viele Möglichkeitsteilchen unterwegs sind,
    und diese entweder die mehrfache Masse eines Teilches haben müssten
    oder die Masse aufgeteilt werden müsste.

    Letzteres würde aber andere Wege ergeben als ein Weg mit Teilchenmasse.
    Die zeitinverse Rückkehr vom Ziel zum Start würde Gravitationseffekte nicht aufheben.
    Also nimmt man am besten an, dass Gravitation auf Möglichkeitsteilchen nicht wirkt.

    Wie ist es aber nach der Auswahl des Wegepaketes am Start,
    das zur realen Zielwechselwirkung führt?
    Ist dieses vom Start bis zum Ziel der Gravitation unterworfen?

    Wieder spricht dagegen, dass dann andere Wege
    und ggf. ein anderes Ziel gelten würden, als für die Möglichkeitsteilchen in Stufe k.

    Also beginnt die Gravitation wohl erst ab der Wechselwirkung am Ziel in Stufe k+1
    zu wirken.

    Mein Modell legt also nahe, dass die Gravitation bei bewegten Quantenteilchen
    nicht auf die virtuellen Möglichkeitsteilchen zwischen Start und Ziel wirkt,
    sondern nur an den realen Startpunkten und Zielpunkten mit Wechselwirkung.

    Natürlich alles spekulativ.


    Gruß
    Trestone
     
  6. Trestone

    Trestone Member

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    Hallo,

    beim zweiten Blick ist es wohl doch komplizierter und anders:

    Sogar ein (rein) gravitatives schwarzes Loch hätte nach dem Modell von eben
    keinen Einfluss auf die virtuellen Möglichkeitsteilchen und damit die möglichen Ziele
    von Quanten.

    Also muss ich mein Argument umkehren:
    Da der virtuelle Weg und die möglichen Ziele von Quanten auch von Gravitation
    beeinflusst werden können, muss dies auch für die virtuellen Möglichkeitsteilchen gelten.

    Alle die zu einem möglichen Ziel beitragen haben in Summe die gleiche Masse
    wie das Startteilchen (denn das ausgewählte Zielpaket kann auch z.B. aus zwei virtuellen Teilchen mit verschiedenen Wegen bestehen).

    Fällt ein virtuelles Teilchen in ein Schwarzes Loch, kehrt es via Zeitumkehr
    doch zum Start zurück (Zeitumkehr schlägt hier Gravitation).

    Wird es ausgewählt fällt es ein zweites Mal ins Schwarze Loch, wird dort real
    (in Stufe k+1) und bleibt dann dort.

    Was nun unangenehm ist: Alle Möglichkeitspakete haben die Masse des Quants.
    Also sollten alle mit den anderen Massen (z.B. Schwarzes Loch) wechselwirken.
    Bei vielen Möglichkeitspakete wären also statt einer Quantmasse ggf. Millionen Quantmassen unterwegs.

    Am Ende sollte das Ergebnis aber das gleiche sein, wie wenn nur eine Quantmasse „unterwegs“ gewesen wäre.

    In meinem Modell hieße das, das nur der „letzte Weg“ nach der Zielauswahl mit Masse beschritten würde –
    oder virtuelle Effekte wiederverschwinden.

    Aber dazu bleibt das schon beschriebene Problem,dass die vorherigen virtuellen Möglichkeitswege ohne Gravitation zu anderen Zielen führen würden.

    Ob Gravitation auf den Möglichkeitswegen durch die Zeitumkehr aufgehoben wird
    ist mir noch nicht klar:

    Wenn etwas an einer Masse vorbeifliegt und beide sich ablenken,
    und einer dann zeitinvers zurückkehrt, hebt sich diese Ablenkung dann wieder auf?


    Gruß

    Trestone
     
  7. Trestone

    Trestone Member

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    Franken
    Hallo,

    die Gravitation hatte ich ja bei stufenerhöhenden Wechselwirkungen ausgenommen.

    Daher kann die Gravitation in jede Stufe undjederzeit auf Körper einwirken,
    ohne die Stufe zu verändern.

    Leider bleibt das Ganze kompliziert, auch wenn ich mein Wechselwirkungsmodell
    zur Vereinfachung entwickelt habe.

    Umgekehrtsind die drei anderen Wechselwirkungen irreversibel, wenn sie erst einmal
    vollzogen sind und die Stufe erhöht wurde.

    Wechselwirkung mit Gravitation (Raum-Zeit-Krümmung) sind wohl reversibel,
    da die Stufen unverändert bleiben.

    Wurden also die Positionen eines Möglichkeitsteilchens und eines Schwarzen Lochs
    beim Hinweg zum Ziel verändert,

    so wird dies auf dem zeitinversen Rückweg des Möglichkeitsteilchens wieder zurückgenommen
    und Teilchen und Schwarzes Loch befinden sich wieder an gleicher Position wie am Start.

    Nach der Auswahl kann das Quantenpaket dann auf dem Weg nochmals gravitativ wechselwirken und eine Spur hinterlassen,
    denn es wird ja seine Stufe erhöhen und real werden.

    Ob die gravitativen Partner (bzw. die Raum-Zeit-Krümmung) auf den ersten Hinwegen und zeitinversen Rückwehen der virtuellen Möglichkeitsteilchen selbst unsichtbar/virtuell sind, weiß ich noch nicht (bzw. s.u.).

    Gegen eine Sichtbarkeit/Messbarkeit spricht, dass man so die virtuellen Teilchen
    indirekt doch beobachten könnte, was wohl das Modell sprengt.


    Nimmt man die gravitativen Partner als unsichtbar/virtuell an,
    so würden nicht nur Quanten vorübergehend verschwinden (zwischen Wechselwirkungen)
    sondern ggf. auch riesige Massen.

    In unserem Beispiel mit Schwarzen Löchern auf den Wegen hinter dem Doppelspalt
    vor/nebenden z.B. zwei möglichen Zielen.
    könnte so die Position der Schwarzen Löcher von den Möglichkeitsteilchen
    minimal verändert werden,
    der Weg des Möglichkeitsteilchens wohl etwas stärker.

    Beides wäre ggf. Bestandteil des ausgewählten Zielweges.

    Was bedeutetes, wenn sich ein Möglichkeitsteilchen zeitinvers bewegt:

    Vorwärtsbewegung:Zur Zeit t0<t1 befindet sich M am Ort S0.
    Zur Zeit t0 befindetsich M2 am Ort S2.
    Zur Zeit t1 befindet sich M am Ort S1.
    Zur Zeit t1 befindet sich M2 am Ort S4, wenn M am nahen S1 ist.
    Zur Zeit t1 befindet sich M2 am Ort S3, wenn M nicht am nahen S1 ist sondern an S5.

    Zeitumgekehrt: M kehrt zu t0, S0 zurück. Nimmt Mauf diese Zeitreise auch alle Umgebungsobjekte mit?
    Kehrt also auchM2 zu S2 und S5 zurück?

    Vielleicht hilft die Überlegung, zu welchem Zeitpunkt die Massen (v.a. M2) unsichtbar wären?

    Zum Startzeitpunkt t0 wäre M2 noch sichtbar,
    Wenn M zu t1 virtuell an S1 wäre, wäre M2 an S4 und auch virtuell.
    Kehrt M nun virtuell zeitinvers zurück zu t0, so wäre M2 wieder an S2.
    Wird nun nicht der Weg zu S1 als real ausgewählt, sondern der Weg zu S5,
    so wird M2 zu t1 bei S3 sein – und real.

    Für M2 beobachten wir also: Zu t0 bei S2 real und zu t1 bei S3 real.

    Dass es für M2 noch andere virtuelle Orte gab, beobachten wir also gar nicht.

    Die virtuellen unsichtbaren Quanten und Massenkörper werden im Laufe des Wechselwirkungsprozesses durch reale ersetzt.

    Sie werden nur für Zwischenschritte benötigt, wie Hilfsgrößen,
    allerdings könnte man ohne sie kaum zu den realen Ergebnissen kommen.


    Zwar nur ein spekulatives Modell, aber immerhin …

    Gruß

    Trestone
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2021

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