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Herbstwandel

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von denk-mal, 8. November 2019.

  1. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

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    Schwarzwald
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    Herbstwandel

    Ein loses Blatt halte ich in meiner Hand,
    vergilbte Blätter schneien mir zu Füßen.
    Die Buchen stehen nackt, die düstere Wand
    der Fichten, scheint im Nebel zu zerfließen.

    Wie graue Schleier wogt der Lichtungsrand,
    ich sah ihn farbenfroh einst noch sprießen.
    Es ist als ob die Naturen steif und bang,
    bald erstarrten in ihrem Lebensgang.

    Unweit vom Schatten jener Pforte,
    die sacht zu meinem Herzen führt,
    verbergen sich buntbemalte Orte.

    Wenn Sonnenschein sie sacht berührt,
    erleuchten ihre bunten Farben wieder
    und lassen sich auf der Seele nieder.
     
    ichbinderichwar gefällt das.

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