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Göttin Mutter Natur

Dieses Thema im Forum "Eigene Gedichte" wurde erstellt von Wortjan Sinner, 1. Januar 2020.

  1. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    6.443
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    (2020) Göttin Mutter Natur (Sierra Madre Del Sur)

    Wo sind die Bäume,
    durch die ich als Wald bin gerannt,
    und die Wege, die ich ging,
    hab ich auch nicht wieder erkannt.

    Ich schau hoch und seh keine Felder heute mehr blühn,
    in den Herzen der Menschen wird es nie wieder grün.

    Es ruft:
    Göttin, Göttin Mutter Natur,
    Göttin, Göttin Mutter.

    Es ruft:
    Göttin, Göttin Mutter Natur,
    Göttin, Göttin Mutter.


    Wo sind die Kinder,
    die einst auf den Wiesen gespielt,
    und die Freude, das Lachen,
    welches früher Frohsinn erzielt.

    Die Erinnerung brennt, mit dem Wunsch auf noch eine Chance,
    dass die Menschen es singen, dies Lied in neuem Glanz.

    Es ruft:
    Göttin, Göttin Mutter Natur,
    Göttin, Göttin Mutter.

    Es ruft:
    Göttin, Göttin Mutter Natur,
    Göttin, Göttin Mutter.


    Es ruft:
    Göttin, Göttin Mutter Natur,
    Göttin, Göttin Mutter.
     
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  2. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    6.443
    (2020) Kauboi

    Diese Zeit ist nichts für mich,
    alles ist so widerlich,
    was geschieht, ist so banal,
    jeder Fortschritt eine Qual.

    Ich will zurück zur alten Zeit,
    und endlich wieder Kauboi sein,
    am Lagerfeuer weit und breit,
    Ruhe, Lieder, Mondenschein.


    Jeden Tag passiert nicht viel,
    außer stets das gleiche Spiel,
    wer haut wen klug übers Ohr,
    mit Karacho volles Rohr.

    Ich will zurück zur alten Zeit,
    und endlich wieder Kauboi sein,
    am Lagerfeuer weit und breit,
    Ruhe, Lieder, Mondenschein.


    Zum Kauboi sein, da brauchts nicht viel,
    für jeden Abend nur ein Ziel,
    tausend Stunden für einen Tag,
    brauch ich heut, wenn ichs nicht mag.

    Ich will zurück zur alten Zeit,
    und endlich wieder Kauboi sein,
    am Lagerfeuer weit und breit,
    Ruhe, Lieder, Mondenschein.
     
  3. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

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    6.443
    (2020) Coronastirn

    Es ist so weit, sie sind zerstört,
    Corona hat sie zugedröhnt,
    wer auch immer ist empört,
    wir werden alle neu verföhnt.

    Sie mähen und mähen mit einer Coronastirn,
    sie mähen und mähen als fehlte zuviel Hirn.
    Jeden Tag, jeden Tag, nur Sonntags ist mal Ruh,
    sie mähen und mähen, schlimmer war keine Kuh.


    Reinhard Mey lässt herzlich grüßen,
    zweitausenddrei mit seinem Lied,
    heute müssen wir es büßen,
    die Nichtler schrubbeln frech ihr Glied.

    Sie mähen und mähen mit einer Coronastirn,
    sie mähen und mähen als fehlte zuviel Hirn.
    Jeden Tag, jeden Tag, nur Sonntags ist mal Ruh,
    sie mähen und mähen, schlimmer war keine Kuh.


    Fenster auf, das ist nicht drin,
    denn sofort dröhnt Mähgeschmeiß,
    was bleibt, ist Rauchen und ein Gin,
    warum sie mähen, wer das weiß.

    Sie mähen und mähen mit einer Coronastirn,
    sie mähen und mähen als fehlte zuviel Hirn.
    Jeden Tag, jeden Tag, nur Sonntags ist mal Ruh,
    sie mähen und mähen, schlimmer war keine Kuh.


    Sie mähen und mähen mit einer Coronastirn,
    sie mähen und mähen als fehlte zuviel Hirn.
    Jeden Tag, jeden Tag, nur Sonntags ist mal Ruh,
    sie mähen und mähen, schlimmer war keine Kuh.
     
  4. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    6.443
    (2020) Wie war es möglich

    Die Seele stirbt,
    es ist so weit,
    das Gut verdirbt,
    im grauen Kleid.

    Der Sinn verzieht
    sich weit zurück,
    das grüne Gras
    verliert sein Glück.

    Wie war es möglich,
    dass diese Erde, diese Erde, einmal so wird,
    wie war es möglich,
    dass diese Menschen ohne Liebe so selbstverwirrt,
    wie war es möglich,
    dass jeder Morgen zum Dauerheute im Licht verirrt.


    Ja, die Menschen,
    die beherrschen,
    sie kennen nicht
    die Krankheit Stur.

    Es geht weiter,
    ohne Güte,
    und nie ein Blick
    auf die Natur.

    Wie war es möglich,
    dass diese Erde, diese Erde, einmal so wird,
    wie war es möglich,
    dass diese Menschen ohne Liebe so selbstverwirrt,
    wie war es möglich,
    dass jeder Morgen zum Dauerheute im Licht verirrt.
     
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