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Goethe: Faust

Dieses Thema im Forum "Religion, Glaube, Spirituelles" wurde erstellt von Joachim Stiller, 27. April 2019.

  1. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Bei Johannes 1.1 heißt es: Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. Und ein Gott war das Wort... Ist jetzt nicht ganz wortwörtlich übersetzt und wiedergegeben aber so kennen es die meisten...

    Steiner sagt dazu, dass das hier gemeinte Wort der Christus sei... Das Problem dabei ist, dass es in diesem Zusammenhang pratisch in keine einzige menschenbekannte Philosophie passt... Man kann es drehen und wenden wie man will, aber immer fehlt irgendwo ein Stürck oder es ist eines zu viel... Nie geht die Rechnung glatt auf, und man möchte den ganzen Johannes am liebsten in die Wüste schicken... Das ist übrigens ein sehr altes und lange bekanntes Problem, dem Goethe mit seinem Faust praktisch das Denkmal schlechthin errichtet hat... Hier die entscheidende Szende im Zusmmenhang.... Da spielt Faust also den Luther und will das neue Testament noch einmal neu übersetzen, ändert aber das Wort in Johannes 1.1, womit er buchstäblich den Satan heraufbeschwört, der nur auf diese Gelegenheit gewartet hat... Seht selbst...

     
  2. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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  3. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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  4. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Goethe nannte es übrigens "Volkstheater"...
     
  5. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

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    Tot nutzt man dem Satan nicht mehr,denk ich mal:blume2:
     
  6. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Du nicht... Aber das kann mal wohl leider nicht verallgemeienrn...
     
  7. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Aber schon die Deutung in der Dreieinigkeit von Johannes 1.1 scheinen nur wenige zu kennen.
    IM + BEI + DAS (=WORT als W-ORT im Wechselnden Ort).
    Das glaube ich nicht ohne exakte Quellenangabe - und solange ist es für mich 'Christ-Stuss' .
     
    FreniIshtar gefällt das.
  8. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Na hör mal, das ist absolut geläufiger katholische Kathechismus, als Dogmenlehre... Der Katholik ist immer gebunden an das Wort... Das ist einfach "der" Glaubensinhalt schlechthin... Aber es ist eben komischer Weise komplett irrational... Das verleitete eine Philosophen dazu zu sagen. Ich glaube, gerade weil es absurd ist... Credo quia absurdum...Besser wäre alledings di etwas genauere Formulierung gewesen: Ich glaube, obwohl es absurd ist... Die Zuspitzung muss wohl eher im Eifer des Gefechts entstanden sein.. Übrigens wurde dieser Satz lange Zeit fäschlich sowohl Tertullian, also auch dessen Nachfolger Augustinus zugeschrieben... Luther hat den Gednaken übrigens wieder aufgegriffen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. April 2019
  9. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Mein FAUST-dickes Überraschungs-EI zum 27. April 2019:

    » Die EIN-Deutung einer universellen Lebendigkeit
    in (multi-)funktioneller (Licht-)Verknüpfung
    von Sinne, Vernunft und Zeit
    steht zur Annahme und Abnahme
    im (Sprach-)Organischen Weltbild
    im fehlenden Nichtwissen einer Nichtexistenzphilosophie
    zukunftsweisend über die Bewusstseinsunabhängige Realität (= *BuR*)
    in negativer Geistmaterie doppelt dreiei(n)ig erkenntnisfördernd bereit.«

    Bernies Sage (Bernhard Layer) ​
     
  10. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Ja, genau dies solltest Du zu Dir selbst sagen....

    Nocheinmal: Ich will (die Quellenangabe) wissen, woher Du die Stirn nimmst zu sagen:

    Steiner sagt dazu..." dass das hier gemeinte Wort der Christus sei"..
     
    FreniIshtar gefällt das.

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