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Geld

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Bernd, 21. November 2016.

  1. Bernd

    Bernd Well-Known Member

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    5.909
    Ort:
    Berge
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    Das Denken erschafft das Ich.

    Da das Ich nicht existiert, sucht es nach Möglichkeiten, sich zu manifestieren.

    Die Manifestation einer Sache, die nicht da ist, verlangt fortwährende Auffrischung, fortwährenden energetischen Nachschub, ähnlich einer Lüge, die nur durch weitere Lügen gestützt werden kann oder eines Ballons, der ohne ständige Heißluftzufuhr in sich zusammensinkt.

    Geld ist (neben Macht und Manipulation, Planung und Handlung durch den Körper) eigentlich das universellste Mittel dazu. Im Geld steckt in einer Zeit, in der alles Materielle käuflich ist, die verlockendste Aufrechterhaltungsmöglichkeit für ein zu beinahe jeder Zeit um seine Nichtexistenz besorgtes Gehirn. Das ist der Grund, warum Denken so mit Angst und Sicherheit korrespondiert, mit Hoffnung und Enttäuschung, mit Freund und Feind. Die Polarität in der Wirkung von Geld ist auf dieser Ebene die Folge der Absicht, sich selbst zu erhalten, sich selbst zu erleben und dennoch Sicherheit und direktes Erleben nie wirklich zu erreichen.

    Daher ist Geld das Lieblingsspielzeug des Denkens.

    Liebe Grüße
    von meinem Gehirn
     
  2. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    18.624
    Du meinst von deinem egoistischen Gehirn und deinem Goldzahn...:D
     
  3. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    13.520
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Bernies Sage: Geld denken bedeutet Gedanken in Eigenwerten zu lenken.

    Genau genommen: Nur das 'kleine' Denken erschafft das kleine individuelle 'ich'.
    Das 'große' Denken 'erschlafft' geradezu im Kollektiv eines unendlich übergroß unbestimmten *D-ICH* + *M-ICH*... :)

    » In lichten Momenten seine "Ex-Sistenz" exakt zu erkennen glauben,
    genügt in der "Rückschau eines Rückstaus", um verloren gegangene Gedanken zu "klauben" «

    Das 'große' Denken im Drittbezug und Trittbezug ER schuf 'D-ICH' - in der *D-ICHOTOMIE* von Geist und Seele - quasi in zweigeteilt wandelnden Körpern 'reloaded'.

    Ich produziere also zum Schein "heiße" Luft und nehme Dich damit beim Wort durch Postulation einer adjekten Wahrheit (für Jecken) als 'hebel-langarmbeinig' im Abgrenzungsversuch zur Lüge (für Nichtjecken) als 'hebelkurz-armbeinig' stillstehend: Alles dreht sich dann um *M-ICH* (= als das mittige kollektive *ICH* in einer BuR für *S-ICH*)

    Universell ist die Schnittstelle als Mittel im Mittel und damit theoretisch auf dem Null-Niveau scheinbar neutral ausgeglichen.

    VerGELD's Gott - etwa als Lieblingsspielzeug des unbelasteten Denkens, bei welchem sich das Geld selbst zu verdienen - oder gar zu 'ver-dienen' vermag? ;)

    Bernies Sage
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2016
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  4. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    13.520
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Hier mein gut gemeinter Versuch zur Eigenpostulationsfähigkeit des Geldes
    in einer Selbstrechtfertigung
    als " GUT DING " in KANT'schem (negativ) erweiterten Sinne
    - vernünftig (wie unvernünftig) -
    - ökonomisch (wie ökokomisch) -
    in besonders ausgezeichneten Relativierungen beizutragen:

    Geld - in der Wortkette G-E-L-D - möge als eine im Grunde genommen frei wählbare
    < Geniale-Energie-Lebhafter-Drittversicherung > gelten dürfen!​

    Weil alles seinen (grenzwertigen) Grund (mehrfach) hat, darf dies definitiv auch für das exakt (doppelt) 'ver-vierteilbares' Geldverständnis in der Mehreineindeutigkeit seiner als durchaus lebendig beschwingt erkennbaren (Doppel-)Funktionen gelten, - in der ........

    1.Parallelität: Der wichtigste Grund des Geldes ist seine sofortig erkennbar sein müssende
    Rückversicherungsfunktion zur Bewahrungserhaltung in seinem Gegenwert.

    2.Kognizität: Der zweitwichtigste Grund des Geldes ist seine sofort aktivierbar sein müssende
    Antriebsfunktion zur Erwartungserhaltung in seinem möglichen Verwirklichungswert.

    3.Multiziplität: Der drittwichtigste Grund des Geldes ist seine sofort aktivierbar sein müssende
    (Ver-)Tauschfunktion zur Spieltrieberhaltung in seinem Eigenwert.

    4.Attraktorität: Der viertwichtigste Grund des Geldes ist seine sofort aktivierbar sein müssende
    Umrechnungsfunktion zur Vergleichswerterhaltung in einem realisierbaren Drittwert.

    Bernies Sage

     
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2016
  5. Weberin

    Weberin Well-Known Member

    Registriert seit:
    19. Juli 2009
    Beiträge:
    6.159
    Ort:
    Thüringen
    Wilhelm Busch:

    Mit dem Bezahlen wird man das meiste Geld los.
     
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  6. Zeilinger

    Zeilinger Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. Mai 2004
    Beiträge:
    16.501
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    Wien
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    Möchte ich bezweifeln; Geld ist ein wichtiger Wert, wenn auch nicht der einzig wichtige.
     
  7. Ellemaus

    Ellemaus Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    18.624
    Und Gold bleibt stabil, also wertvoller Be-Sitz zum Gestell. ;)
     
  8. Moonpower

    Moonpower New Member

    Registriert seit:
    18. November 2016
    Beiträge:
    8
    Geld regiert die Welt
     
  9. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    13.520
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    » Geld ist geil wie ein Bock und scheu wie ein Reh « (Franz-Josef-Strauss)
     
  10. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2011
    Beiträge:
    13.520
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Bernies These:
    Ein Geldsinn als ' Ver-Geld’s-Sinn ' könnte im Rahmen einer Denk- und Schenkökonomie neuartig und doch altbacken vertraut vorstellbar sein, in Erwartungsabhängigkeit zu einer kontrollierbar angestrebten Mittelmäßigkeit.

    » Geld ist Mittel - und geflickt ist der Kittel! »
    (von Bernhard Layer)

    » Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit;
    dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.
    »
    (von Jean-Jaques Rousseau)

     
    Zeilinger gefällt das.

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