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Einsamkeit tötet

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von ichbinderichwar, 3. Dezember 2019.

  1. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

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    6. Mai 2018
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  2. hylozoik

    hylozoik Well-Known Member

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    in-meiner-welt.at
    Einsamkeit belebt! :blume2:

    Nicht alle Menschen (Tiere) wollen ''Rudel-Wesen'' sein - es gibt auch geborene/gewordene/erfahrene Einzelgänger und Solisten ... :reden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Introversion_und_Extraversion
    „Introversion“ ist der Gegenpol zu Extraversion. Introvertierte Charaktere wenden ihre Aufmerksamkeit und Energie stärker auf ihr Innenleben. In Gruppen neigen sie eher zum passiven Beobachten als zum Handeln und werden häufig als still, zurückhaltend und ruhig beschrieben. Introversion ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Schüchternheit. So gibt es schüchterne extravertierte und nicht-schüchterne introvertierte Personen

    „Extraversion“ zeichnet sich durch eine nach außen gewandte Haltung aus. Extravertierte Charaktere empfinden den Austausch und das Handeln innerhalb sozialer Gruppen als anregend.
    Typisch extravertierte Eigenschaften sind gesprächig, bestimmt, aktiv, energisch, dominant, enthusiastisch und abenteuerlustig.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Individualismus
    Der Individualismus ist ein Gedanken- und Wertesystem, in dem das Individuum im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Nach Ansicht einiger Philosophen und Soziologen steht der Individualismus im Gegensatz zum Kollektivismus. Individualistische Theorien gibt es in den Kultur- und Geisteswissenschaften.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Exzentriker
    Ein Exzentriker (altgriechisch εκ-κέντρος ‚außerhalb der Mitte‘) ist eine Person, die deutlich von sozialen Normen abweicht.
     
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  3. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

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    Beiträge:
    4.773
    Es gibt "gute" Gruppen
    Es gibt "schlechte" Gruppen
    -> Auf schlechte Gruppen hab ich keine Lust (und diese werden immer mehr)
     
  4. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

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    Beiträge:
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  5. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    32.677
    Nur das es so ist,...
     
  6. denk-mal

    denk-mal Well-Known Member

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    Die Einsamkeit ist wie ein trüber Nebel,
    so man keine Freunde hat in der Zeit.
    Sie legt über das Gemüt einen Knebel
    und tägliche Stunden werden Ewigkeit.

    Fand Herzen, die schon früh verblühten,
    sind wohl aus dem Bild der Zeit gerückt.
    Sah Seelen, die im Himmel sich verfrühten
    und Alte die lebensmüde, schwer gebückt.

    Wenn die Betrübten, die nichts gefunden,
    enttäuscht und traurig voneinander lassen,
    schlägt der Liebe Sehnsucht tiefe Wunden
    und geht dann verlassen durch die Gassen.

    So wird es wohl sein mit dem Abschied,
    denn jede Liebe trägt ihre eigene Einsamkeit
    und sie versteckt sich bereits in der ersten Umarmung.
     
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  7. hylozoik

    hylozoik Well-Known Member

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    in-meiner-welt.at
    Einsamkeit ist eine Luft-Dusche, um nicht am Smog der angelernten Verbindlichkeiten zu ersticken ... :baden::brav: :blume1:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2019
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  8. denae

    denae Member

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Beiträge:
    84
    Ort:
    Österreich
    Niemandem kann eigene Einsamkeit gefallen, belebend sein,.... denn 'einsam sein' ist nicht 'alleine sein', sondern das Gefühl, am alleine-sein zu leiden...

    (und leidet man nicht drunter, ist man nicht einsam)
     
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  9. hylozoik

    hylozoik Well-Known Member

    Registriert seit:
    21. Dezember 2010
    Beiträge:
    19.416
    Ort:
    in-meiner-welt.at
    NIEmand ist EIN Superlativ, das ALLsam ist - ebenso wie ALL-EIN.

    EINsam ist endlICH(t) - überschau- & fühlbar - MIR lieber ...

    :reden: :brav: :blume1:
     
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  10. Kaawi

    Kaawi Well-Known Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2009
    Beiträge:
    7.473
    Ja, das Kriterium, ob ein Zustand als leidvoll erlebt wird, halte ich auch für entscheidend, denn dann ist er ein unfreiwilliger, den eigenen Bedürfnissen konträr entgegengesetzter und geht vermutlich mit Verlassenheitsgefühlen oder Ideen, nicht gut genug für die Gemeinschaft mit anderen zu sein, einher.
    Ich würde die Unterscheidung aber nicht an der Wortwahl festmachen, oft schwingt in der so bezeichneten Einsamkeit auch tragisch-schöne weil authentische Melancholie (z. B. bei Rilke) oder das Warten auf "bessere Zeiten", neue Perspektiven mit.
     
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