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- Das Rätsel Mutter Teresa -

Dieses Thema im Forum "Religion, Glaube, Spirituelles" wurde erstellt von Goldstern, 9. März 2007.

  1. Goldstern

    Goldstern Guest

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    - Das Rätsel Mutter Teresa -

    Kurz zu meiner Person:
    Ich bin weder katholisch, noch christlich, noch gottesgläubig und trotzdem:
    bemühe ich mich ernsthaft und gründlich um das Problem und Rätsel, das Mutter Theresa verkörpert.
    Wer diesen reizvollen Widerspruch nachvollziehen kann und versteht,
    gehört bereits zu den Wenigsten. -


    Mutter Teresa (bürgerlich Agnes Gonxha Bojaxhiu) wurde am * 27. August 1910 in Skopje, heute Mazedonien geboren; sie starb am † 5. September 1997 in Kalkutta / Indien
    Mutter Teresa war eine römisch-katholische Ordensfrau albanischer Herkunft, Gründerin des Ordens „Missionarinnen der Nächstenliebe“ und Trägerin des Friedensnobelpreises. Sie wurde am 19. Oktober 2003 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

    Ihr großartiges und beeindruckendes Lebenswerk ist die Gründung des Ordens „Missionarinnen der Nächstenliebe“ sowie alle dazugehörigen Tochter-Organisationen.

    Auf einer ihrer zahlreichen Fahrten durch die Millionenstadt Kalkutta verspürte sie am 10. September 1946 - dem „Tag der Entscheidung“ die „göttliche Berufung“, den Armen zu helfen.
    Erst zwei Jahre später erhielt sie die Erlaubnis, den Orden zu verlassen. Mutter Teresa wurde exklausiert, d. h. sie konnte den Orden verlassen, ohne ihren Nonnenstatus aufgeben zu müssen. Fortan lebte Mutter Teresa unter den Ärmsten der Armen in den Slums von Kalkutta.
    Im Jahre 1948 hatte sie selbst die indische Staatsbürgerschaft angenommen und gründete 1950 den Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Wie in allen katholischen Orden verpflichten sich die Mitglieder auf die so genannten Evangelischen Räte der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsams. Später wurde der Orden vom Papst anerkannt. Mutter Teresa kümmerte sich mit ihrem Orden besonders um Sterbende, Waisen und Kranke.
    Ihr spezielles Engagement lag jedoch in der Betreuung der Leprakranken. Heute gehören über 3000 Ordensschwestern und über 500 Ordensbrüder in 710 Häusern in 133 Ländern der Erde dem Orden von Mutter Teresa an.

    Der Selig- und Heiligsprechungsprozess begann schon im Juni 1999. Dies geschah unter besonderer Erlaubnis von Papst Johannes Paul II., da üblicherweise dieser Prozess frühestens 5 Jahre nach dem Tod eines Menschen eingeleitet werden darf. Die Seligsprechung geschah am 19. Oktober 2003 und war damit die schnellste Seligsprechung der Neuzeit.

    Die Heiligsprechung wird meiner Ansicht nach mit Notwendigkeit erfolgen.
    Sie ist lediglich eine reine Formalität.

    Ehrungen und Auszeichnungen:
    • 1962 – Indischer Lotus-Orden (Ramon Magsaysay Award)
    • 1971 – Friedenspreis Papst Johannes XXIII; Ehrendoktorwürde(Washington)
    • 1973 - Templeton-Preis (London)
    • 1975 – Albert-Schweizer-Preis (North Carolina);Ehrendoktorwürde (Kanada)
    • 1976 – Ehrendoktorwürde (New Delhi)
    • 1977 – Ehrendoktorwürde (Cambridge); Cavalieri-dell´Umanita-Preis (Mailand)
    • 1978 - Balzan-Preis (Zürich-Mailand)
    • 1979 - Friedensnobelpreis (Oslo)
    • 1980 - Bharat Ratna
    • 1981 – Ehrendoktorwürde (Rom)
    • 1983 – Verdienstorden (Großbritannien)
    • 1985 – Freiheitsmedaille der USA
    • 1988 - Honorary Order of Merit (London)
    • 1989 – Woman-of-the-world (London)
    • 1992 – Ehrenbürgerschaft Albaniens
    • 1994 – U.Thant-Friedenspreis
    • 1996 - Ehrenbürgerin der Vereinigten Staaten
    • 2003 - Seligsprechung
    • etc.

    In Albanien wird der Tag der Seligsprechung von Mutter Teresa als Nationalfeiertag begangen, an dem Behörden und Schulen geschlossen bleiben. Die Regierung hat einen Mutter-Theresa-Orden gestiftet. Im Jahr 2003 wurde der Flughafen von Tirana anlässlich ihrer Seligsprechung nach Mutter Teresa benannt.

    Was ist nun das Besondere an dieser Frau?

    Vorweg ein Zitat von Nietzsche, um den Horizont des vorliegenden Problems zu bezeichnen:

    „Den Menschen zu lieben u m G o t t e s w i l l e n - das war
    bis jetzt das vornehmste und entlegenste Gefühl, das
    unter Menschen erreicht worden ist. Daß die Liebe
    zum Menschen ohne irgendeine heiligende Hinterab-
    sicht eine Dummheit und Tierheit m e h r ist, daß der
    Hang zu dieser Menschenliebe erst von einem höhe-
    ren Hange sein Maß, seine Feinheit, sein Körnchen
    Salz und Stäubchen Ambra zu bekommen hat - wel-
    cher Mensch es auch war, der dies zuerst empfunden
    und »erlebt« hat, wie sehr auch seine Zunge gestolpert
    haben mag, als sie versuchte, solch eine Zartheit aus-
    zudrücken, er bleibe uns in alle Zeiten heilig und ver-
    ehrenswert, als der Mensch, der am höchsten bisher
    geflogen und am schönsten sich verirrt hat!“

    Friedrich Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse. Das religiöse Wesen, Nr.60

    „Mutter Teresa besteht auf einem Punkt, der für sie von höchster Wichtigkeit ist:
    >Ich sehe nicht zuerst die Armen, sondern Jesus, der in den Armen leidet und sagt:
    `Ich war krank, und ihr gabt mir zu essen, ich war durstig, ich war nackt, ich war einsam, ich war ohne Schutz, ich war von allen verlassen… Was immer ihr dem Geringsten meiner Brüder getan, das habt ihr mir getan!`<
    (…)
    „Was ihr als Ordensleute tut, Brüder, das kommt v o n Jesus, geschieht
    d u r c h Jesus und wird f ü r Jesus getan.“ (…)

    „Unser ganzes Wirken ist für Jesus, mit Jesus und auf Jesus hin:


    Für Jesus: wir führen ein Leben, das ganz auf Jesus ausgerichtet ist, auf seinen Dienst. Wir leben nur für ihn, dienen ihm und lieben ihn, damit man ihn kennt und liebt. –

    Mit Jesus: Er gibt uns die Kraft, den Trost und das Glück, für ihn zu arbeiten. Mit Jesus befinden wir uns auf der Strasse nach Emmaus* – nur haben wir ihn bereits erkannt.-

    Auf Jesus hin: wir dienen ihm im Nächsten, sehen ihn in den Armen, pflegen ihn in den Kranken und trösten ihn in seinen Brüdern und Schwestern, die in Not sind.“


    Aus: Edward Le Joly: Wir lieben Gott in dieser Welt. Die Frömmigkeit Mutter Teresas. Herder – Verlag, Freiburg, 1985 S. 14-16
    Le Joly, Jesuitenpater, der dieses erste und maßgebende Buch über sie schrieb.

    (*Emmaus ist ein im Lukasevangelium erwähnter Ort in der Nähe von Jerusalem. Lukas berichtet, Kleopas und ein weiterer Jünger seien am Ostersonntag von Jerusalem nach Emmaus gegangen und seien dabei dem auferstandenen Jesus von Nazareth begegnet, ohne ihn zuerst zu erkennen.)

    Der von Friedrich Nietzsche dargelegte Tatbestand trifft auf Mutter Teresa also zu:
    Sie liebte und liebt – wie soeben schlüssig dargelegt - den Menschen um Gottes-Jesus willen.

    Also Mutter Teresa – als ein Mensch, „der am höchsten bisher
    geflogen und am schönsten sich verirrt hat!“
    und als einer der
    „uns in alle Zeiten heilig und verehrenswert“ ist?

    Helft mir den spirituellen Weg von ihr nachzuzeichnen und ein wenig mehr zu verstehen und zu begreifen.

    Welchen geistigen und geistlichen Weg ist hat diese Frau beschritten?

    Welche spirituellen Gipfel hat sie erklommen?

    Wie erlangte sie Ihre Gottes - Erfahrung und worin besteht ihr außergewöhnlicher Charakter?

    Wer ist ihr persönlich begegnet und kann uns seine Eindrücke mitteilen?
    Wer kennt jemanden, der ihr persönlich begegnet ist und was berichtet
    er von dieser Begegnung?

    Warum hat sie tatkräftig versucht, alle Spuren die sie hinterließ, sorgfältig zu verwischen?
    Wiewohl Mutter Teresa zeitlebens mit Biographen zusammenarbeitete, maß sie anscheinend allem, was man unter ihrem Privatleben verstehen könnte, keine Bedeutung zu und schwieg.“
    Das ist zwar eine wohlwollende Erklärung, aber warum ging sie hin unter vernichtete unter anderem die gesamte Korrespondenz mit dem Vatikan, die in mehreren Kisten aufbewahrt wurde - bezüglich der Ordensgründung und dessen Bewilligung? a.a.O.

    Marianne Sammer: Mutter Teresa begegnen. Sankt Ulrich- Verlag, Augsburg 2003, S.11

    Dieser Akt der Dokumentenzerstörung macht mich hellhörig und wachsam und mir drängen sich die Fragen auf:
    Was hatte diese außergewöhnliche Frau zu verbergen?

    Welche Geheimnisse wollte sie der Öffentlichkeit entziehen?


    Auch jede kleine Anekdote oder biographische Notiz ist herzlich willkommen.

    Also nochmals gefragt:
    Wer kann mir bei der Lösung diese Problems und Rätsels – Mutter Teresas- helfen?
    Und zwar in aller Ihr gebührenden Sachlichkeit und Achtung und Ehrfurcht. - -

    Schönen Gruß

    Goldstern.

    PS. Thematisch paßt diese Thema hierher.
    Aber weil dieses Forum noch im Aufbau begriffen ist, habe ich es gleichzeitig auch im Esoterikforum plaziert.
    Ich bitte Euch und die Moderatoren um Verständnis.
    Danke.
     
  2. Goldstern

    Goldstern Guest

    AW - Das Rätsel Mutter Teresa - Ein Gleichnis und eine

    Liebe Suche!

    Da ich ebenfalls weder katholisch, noch christlich, noch gottesgläubig bin und mich trotzdem ernsthaft und gründlich um das Problem und Rätsel - das Mutter Theresa verkörpert - bemühe, sehe ich darin kein Proplem, das auch Nicht-Gottesgläubige sich, gleich mir, um dieses außergewöhnliche Phänomen kümmern können.



    Aussage von SunLion aus dem Esoterikforum:

    Diese wohlwollende, mitfühlende und leider auch etwas naive Betrachtungsweise ehrt Dich, liebe SunLion, aber sie wird dieser gewaltigen Erscheinung - die Mutter Teresa verkörpert - in den Hauptsachen und -zügen in keiner Weise gerecht.




    Unter dieser "absoluten Demut und Bescheidenheit" verbarg sich möglicherweise ein ungeheur seltener und stolzer Anspruch und Ehrgeiz (nicht negativ gemeint) auf Erden.

    Psychologische Randbemerkung:
    Wenn einem Menschen tatsächlich sein Privatleben so unwichtig und nebensächlich ist, kümmert er sich nicht tatkräftig und aktiv darum sogar offizielle Briefe und Dokumente zu vernichten und zu beseitigen.
    Wenn ihm alle diese Unterlagen unwichtig sind, beachtet er sie einfach nicht.
    Hier ist jedoch das genaue Gegenteil der Fall.

    Also wenn sich im Verlauf unserer Untersuchung immer mehr herauskristallisiert, daß Mutter Teresa – tatsächlich als ein Mensch zu bewerten ist,
    „der am höchsten bisher geflogen und am schönsten sich verirrt hat!“ und als einer der
    „uns in allen Zeiten heilig und verehrenswert“ ist, dann geht sie nicht nur die Katholiken und Christen etwas an, sondern auch die Andersgläubigen oder Nicht-Gottesgläubigen.
    Denn wohlgemerkt:
    Dieses Zitat stammt von Friedrich Nietzsche, dem bisher größten aller freien Geister ab.





    Vorläufig möchte ich mich mittels eines Gleichnisses äußern:
    Das in der Öffentlichkeit herrschende Bildnis von Mutter Teresa ist vergleichbar mit einer lieblich kleinen grünen Wiese, auf der viele bunte Blumen blühen – während sie in Wirklichkeit eher vergleichbar mit einem gewaltigen und mächtigen und auch gefährlichen spirituellen Bergmassiv ist.


    Erste vorläufige Definition:
    Mutter Teresa – das vielleicht mächtigste christliche E r e i g n i s seit Jesus Christus.



    Gruß

    G.
     
  3. Goldstern

    Goldstern Guest

    AW: Mutter Teresa - und deren Antipode Osho

    Die Antipoden : Mutter Teresa / Der Papst v e r s u s Bhagwan-Osho


    Vor etwa zwanzig Jahren schaute ich mir ein Interview im Fernsehen mit Bhagwan – Osho an.
    In diesem Bericht und Gespräch bezeichnete Baghwan - der sich ab 1989 Osho nannte – den Papst und Mutter Teresa als die gefährlichsten und mächtigsten Gestalten auf der Welt. So weit ich mich erinnere, verwendete er sogar in diesem Zusammenhang die Bezeichnung „Verbrecher“.
    Er selbst durfte damals in das christlich orthodoxe Griechenland nicht einreisen, weil sein Einfluß auf die Christen als zu stark und negativ bewertet wurde.
    Aber auch die Einreise in andere christliche Länder wurde ihm erschwert oder unmöglich gemacht, wie aus nachfolgendem Zitat herauszulesen ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Osho


    Ich nehme an, dass aus diesem gegenseitig empfundenen antipodischen Verhältnis heraus, lässt sich trotzdem auch ein gewisser Grad an Achtung und Bedeutsamkeit ablesen.

    Ich habe bemerkt, daß hier in den Foren auch so mancher Osho - Überzeugter schreibt und würde es begrüßen, wenn die Position von Osho gegenüber Mutter Teresa gründlicher und besser als hier versucht wurde und anhand von belegbaren Zitaten herausgearbeitet würde.


    Gruß


    G.
     
  4. Goldstern

    Goldstern Guest

    AW: AW - Das Rätsel Mutter Teresa ?-



    Hallo Sitanka!

    Danke für Deinen Beitrag, der mir auch darüber etwas mitteilt und erklärt, weshalb das Interesse an diesem Thema noch sehr bescheiden ist.
    Was bisher im Allgemeinen von Mutter Teresa erkannt wird, ist lediglich - die kleine, freundliche, zurückhaltende, unscheinbare und tiefgläubige Frau, die sich aus ihrem tiefen Glauben an Jesus den Armen gewidmet hat – also lediglich die „lieblich kleine grünen Wiese, auf der viele bunte Blumen
    blühen –“
    (Dieses Bild hast Du höchstwahrscheinlich ebenfalls? Und wunderst Dich vielleicht, was da noch zu finden sei?)

    Aber worauf ich hinzuweisen versuche, besteht darin, dass dieses Bildnis ihrer wirklichen Größe und Wichtigkeit in keiner Weise gerecht wird; also ich möchte mit meinen bescheidenen Mitteln und Eurer Hilfe immer mehr dasjenige Bildnis von ihr offenbaren helfen, das eher einem „gewaltigen und mächtigen spirituellen Bergmassiv“ ähnlich ist.

    Der Weg dazu:
    Vorweg wäre es gut sich zu vergewissern, ob die Kennzeichnung die Nietzsche vornimmt, auf Mutter Teresas zutrifft.
    Erst dann, wenn man hier eine Übereinstimmung entdeckt hat, kann man sich auf die eigentliche Suche nach ihrer wahren Natur und Größe machen.

    Zu bedenken gilt auch, daß bestimmte außergewöhnliche Menschen in ihrer vollen Größe selten von ihrer Zeit in ihrem vollen Ausmaß erkannt werden.
    Manchmal sind dazu mehrere Jahrhunderte nötig.

    Nun, ich will mich verführen lassen und ein wenig konkreter werden:
    Wenn ich in meiner ersten vorläufigen Definition von Mutter Teresa als dem „vielleicht mächtigste christliche E r e i g n i s seit Jesus Christus“ spreche, dann schließt dies mit ein, dass sie aufgrund ihrer hohen verwirklichten Spiritualität und Mächtigkeit ihrer Seele (die unbedingt vorbildhaft und beispielhaft groß und verehrungswürdig ist, für alle Zeiten und Menschen, wie F.N. unmißverständlich uns zu verstehen gibt!) bereits begonnen hat in maßgebender Weise die Geschicke der katholischen Kirche und des Christentums seit vielleicht 1950 an zu lenken ….-

    U n d, das diese Wirksamkeit erst nach ihrem Tode im eigentlichen Sinne wächst und zunehmen wird. So, dass die bisherige Entfaltung ihrer Größe lediglich ein blasser Schimmer und vorläufiger Abglanz ist.

    Ich wäre beispielsweise nicht überrascht, wenn unsere Forschungsergebnisse zu dem Resultat führen würden, das Mutter Teresa ab einer gewissen Zeit an der Wahl des Papstes der maßgebende Entscheidungs-Faktor gewesen wäre… -
    (Nur nebenbei, unseren Josef Ratzinger kannte sie schon aus den sechziger Jahren! -)

    Aber, wie gesagt, bisher sind das alles nur Vermutungen und vielleicht noch begründete Annahmen (also Hypothesen) aber noch keine bewiesenen und nachweisbaren unerschütterlichen Tatsachen.

    Also helft mir, dieses wirklich große und immer maßgebender werdende historische Phänomen immer mehr zu erhellen und zu verstehen.
    Ich selbst, werde im Laufe der Zeit, alles irgendwie zu diesem Thema Gehörende und Passende hier veröffentlichen.
    Vielleicht, finde ich auf diesem Wege den einen oder anderen Mitsuchenden?


    Gruß

    Goldstern
     
  5. sibel

    sibel New Member

    Registriert seit:
    16. Februar 2005
    Beiträge:
    4.137
    AW: - Das Rätsel Mutter Teresa -



    Deine Bemühungen in allen Ehren,aber ich fürchte,du wirst hier kaum Mitstreiter finden.Es stellt sich mir auch die Frage,warum der Wunsch von Mutter Theresa,nichts Privates der Nachwelt zu hinterlassen,nicht nur nicht respektiert wird,sondern warum man sich auch noch in Spekulationen und Mutmassungen ergeht? Dieses Suchen nach Hintergründigem kommt mir eher einer Demontage ihrer Leistungen gleich,die bewundernswert sind,aber sicher nicht " gefährlich spirituell "....

    P.S. Die User "sitanka" und " sunlion" gibt es hier nicht.Es ist zu hoffen,daß du ihr Einverständnis zur Veröffentlichung ihrer Beiträge in einem anderen Forum hast...
     
  6. Goldstern

    Goldstern Guest

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    AW: - Das Rätsel Mutter Teresa -




    D e m o n t a g e?

    Was ich erahne und aufzudecken versuche - um ihrer wirklichen Größe gerechter zu werden - ist mindestens hundertmal größer und höher als das was Mutter Teresa bisher in der Öffentlichkeit gilt.
    Und diesen Ansatz begreifst Du als Demontage?
    Leben wir auf zwei unterschiedlichen Planeten?:)

    Gruß

    G.

    PS. Jede noch nicht wirklich entdeckte historische Persönlichkeit, wäre vielleicht stolz solche "Demonteure" wie mich zu haben.

    PPS. Schade, daß Du als Mitsuchender schon ausschieden möchtest.

    PPPS. Zusätzlich hast Du leider auch eine dürftige Qualifikation für urheberrechtliche Fragen in Deinen Beitrag gezeigt.
    Wo liegt das Problem?:confused:
     
  7. lilith51

    lilith51 Guest

    AW: - Das Rätsel Mutter Teresa -


    Ich stimme Sibel zu. Das macht den Eindruck, als ob es nicht genügen würde, was diese Frau wirklich geleistet hat.

    Willst du vielleicht eine neue Religion gründen? Welchen Sinn hätte es sonst, das ohnehin sehr beeindruckende Leben dieser Frau noch künstlich aufblasen zu wollen? Ich finde allerdings, wir brauchen keine neue Religion, die alten bringen schon Vernebelung genug in diese Welt.


    Das was du schilderst, klingt derart nach "G´schichtln druck´n", also nach Spekulation, dass sich Mutter Teresa wahrscheinlich im Grabe umdreht. Wollte sie durch die Vernichtung von Unterlagen vielleicht genau das verhindern?

    Viel Vergnügen bei der weiteren Recherche. Lass aber ein bisschen "spirituellen Druck" ab, sonst wirds lächerlich. Pathos und Großartigkeit bewirken bloß, dass das, was du hier erzählst, nicht glaubwürdig wirkt.

    Gruß
    lilith
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. März 2007
  8. Goldstern

    Goldstern Guest

    AW: - Das Rätsel Mutter Teresa -

    Hallo Lilith!

    Hart gehst Du mit mir ins Gericht!


    Meine These dazu ist: daß Du und Sibel und wohl auch die meisten anderen Menschen bisher gar nicht wissen – oder besser gesagt, lediglich zu einem Prozent oder weniger sich dessen bewusst sind - was Mutter Teresa wirklich vollbracht hat.
    (Das ist nicht arrogant gemeint. Denn ich weiß ja tatsächlich auch nicht viel mehr. Das Einzige, worin wir uns hinsichtlich von M.T. unterscheiden ist:
    ich will mehr wissen.)


    Bin „weder katholisch, noch christlich, noch gottesgläubig“.
    Also liegt es mir sehr fern mit meiner diesbezüglichen Mutter- Teresa- Auseinandersetzung eine neue christliche Religion gründen zu wollen.

    Seltsam, und meine ernsthaftes und zugegeben, leidenschaftliches, Bemühen um ein tieferes Verstehen und um einen größeren Grad an Aufklärung empfindest Du als lächerliche und unglaubwürdige Spekulation?

    Zu bedenken gilt auch: das Unglaubwürdige und Staunenerregende (auch Marktschreierische) liegt auch in dieser außergewöhnlichen Thematik begründet.
    Daher nehme ich Deinen Aufruf zu mehr Sachlichkeit - gleichsam als Ausgleich zu diesem emphatischen Thema - sehr ernst.



    Schönen Gruß nach Niederösterreich:blume1:

    Goldstern.
     
  9. Goldstern

    Goldstern Guest

    AW: - Das Rätsel Mutter Teresa -

    Hallo Reinhard!

    Ich habe mit Verschwörungstheorien nichts im Sinn.

    Wenn Mutter Teresa und Herr Joseph Ratzinger, der jetzige Papst Benedikt XVI., sich seit vielen Jahren kannten und wertschätzten und auf der Grundlage von Achtung und Ehrfurcht miteinander kommunizierten, hat dies nichts mit irgendwelchen dubiösen Verschwörungstheorien zu tun.


    Du fragst mich, ob ich nichts Wichtigeres zu tun hätte?
    Schau, wenn dieses Jahrtausend-Ereignis tatsächlich von dieser Größenordnung ist, wie ich bisher lediglich vermute, dann erübrigt sich die Frage nach der Wichtigkeit oder Unwichtigkeit meines Tuns.


    Ich möchte nochmals meine Position unterstreichen.
    Und empfinde das Vorgehen von Kinnarih- mich in Verbindung mit solchen populistischen Bestrebungen in einen Zusammenhang zu bringen - gelinde gesagt als unfair und unanständig.

    Also noch einmal:
    Das wäre nicht nötig gewesen, wenn man sich den Einleitungstext vorurteilslos durchgelesen hätte.


    „Den Menschen zu lieben u m G o t t e s w i l l e n - das war
    bis jetzt das vornehmste und entlegenste Gefühl, das
    unter Menschen erreicht worden ist. (...)
    welcher Mensch es auch war, der dies zuerst empfunden
    und »erlebt« hat, wie sehr auch seine Zunge gestolpert
    haben mag, als sie versuchte, solch eine Zartheit aus-
    zudrücken, er bleibe uns in alle Zeiten heilig und ver-
    ehrenswert, als der Mensch, der am höchsten bisher
    geflogen und am schönsten sich verirrt hat!“

    Friedrich Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse. Das religiöse Wesen, Nr.60


    Wenn dieser Sachverhalt auf Mutter Teresa zutrifft, dann bliebe sie uns in allen "Zeiten heilig und verehrungswürdig, als der Mensch, der an höchsten bisher geflogen ist und am schönsten sich verirrt hat."

    Also hört jetzt auf damit mich mit irgendwelchen unfeinen Verdächtigungen zu bewerfen.
    (Jetzt bin ich schon zum schnöden Buchverkäufer degradiert etc.)
    Ich dachte ich hätte schon von Anfang an klar und deutlich gesagt, worum es mir geht.

    Ich bin zwar nicht katholisch und gottesgläubig, aber wenn ein Mensch, egal unter welchem Glauben oder Himmelsstrich heraus einen der höchsten Entwicklungszustände des Geistes r e a l i s i e r t hat, dann gebührt Ihm mein leidenschaftliches Interesse.
    Und nicht nur meines - sondern aller Menschen auf Erden guten Willens, und zuerst von denen, die Geistergröße von Haus aus lieben - den Freunden und Liebhabern der Weisheit.

    Also nochmals:
    Wenn hier tatsächlich eine Identität von F.N.`s Sachverhalt und Mutter Teresa vorliegt, dann gehört sie zu den ganz wenigen und höchsten Menschen seit Jahrtausenden.


    Ich will Euch eine kleine Begebenheit aus meinem Leben berichten:

    Vor etwa 18 Jahren saß ich in einem Doktoranden-Seminar.
    Da waren also etwa 23 Doktoranden, die gerade damit beschäftigt waren, über eine philsophische Geistesgröße zu promovieren.
    Und in dieser Runde kamen wir auch auf dieses Nietzsche-Zitat zu sprechen und ich stellte an alle dort Anwesenden die Frage, welcher hohe Geist aus der Geschichte könnte mit dieser Aussage gemeint sein?
    Und siehe da, keiner wußte einen geeigneten Kandidaten zu nennen.
    Als ich etwa vier oder fünf Jahre später das Mutter Teresa Zitat las, >Ich sehe nicht zuerst die Armen, sondern Jesus, der in den Armen leidet..."war ich förmlich elektrisiert.

    Jetzt die Frage für einen erweiterten Kreis:
    Welcher Mensch aus der Geistesgeschichte hatte einen ähnlichen Ansatz?
    Sollte Mutter Teresa bisher der Erste und Einzigste Mensch auf Erden gewesen sein, der so empfunden und gedacht?


    Also - werde ich jetzt langsam besser verstanden?

    Schönen Gruß


    Goldstern.[/QUOTE]
     
  10. lilith51

    lilith51 Guest

    AW: - Das Rätsel Mutter Teresa -

    Mir persönlich ist es egal, was ich über Mutter Teresa nicht weiß. Mir ist es nicht egal, was ich von dem Menschen, der hinter dem Nicknamen "lilith51" steckt, noch nicht kenne.
    Aber dank deiner Neugierde habe ich gelernt, dass ich fantastische Geheimgeschichten über andere Menschen weniger unglaubwürdig als unnütz finde.

    [/QUOTE]

    Wer auch immer Reinhard sein mag, ich kenne ihn nicht!

    Nietzsche ist jedenfalls kein Prophet, aber du bist vor allem als Mensch nicht in der Lage abzuschätzen, welcher Mensch welche Größe erreichen kann. Das könnte nur jemand, der über allem Menschlichen steht.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Menschen wie Mutter Teresa zwar sehr wichtig sind auf dieser Welt, dass sie aber von dir für deine Interessen benützt wird. Selbst wenn sie der "größte realisierte Mensch" war, was heißt das schon?

    Jeder Mensch hat seinen Weg zu gehen. Mutter Teresa ist ihren gegangen, so wie auch wir alle unseren Weg zu gehen haben. Eine Lobpreisung deswegen zu konstruieren ist für sie egal, für uns unnütz (wenn nicht sogar kontraproduktiv, da es uns selbst klein macht) und dient höchstens dem eitlen Ego von Jüngern, die von der Bewunderung und Verehrung für sie mitzehren wollen.

    So kommt es jedenfalls noch immer rüber. Klär mich auf, wenn du es anders meinst.

    Gruß
    lilith
     

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