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das leben als visuelle täuschung

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Technik" wurde erstellt von dissident, 31. Mai 2005.

  1. scilla

    scilla Well-Known Member

    Registriert seit:
    19. April 2003
    Beiträge:
    6.185
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    konkretes Beispiel für den Unterschied zwischen SEIN und NICHTS

    • SEIN indifferent
    auf eine actio folgt keine reactio
    (Tropfen auf den heissen Stein)
    • SEIN kritisch
    auf eine actio folgt eine reactio
    (steter Tropfen höhlt den Stein)
    • SEIN überkritisch
    auf eine actio folgt eine Katastrophe
    (Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt)
    • NICHTS chaotisch
    auf eine actio folgt ein Durcheinander
    (alles fließt)

    .............

    die Mathematik hat ein Grundlagenproblem in Mengenlehre

    Mathematiker können nur wenig mit der Menge aller Mengen anfangen
    (enthält sich die Menge aller Mengen selbst als Teilmenge?)

    www.preisgabe.de/wie_interpretiere_ich_einen_philosophischen_text.pdf

    auf Seite 6 und 7 wird alles erklärt
     
  2. Friedenspanzer

    Friedenspanzer New Member

    Registriert seit:
    16. Mai 2005
    Beiträge:
    117
    Auf den Gedanken, daß das Nichts etwas ist, über das noch niemand nachgedacht hat oder jemals nachdenken wird, bin ich heute im Lauf des Tages ebenfalls gekommen. Das Nichts muß vollkommen irrational sein - irre!

    Das siehst Du auch, wenn du 0° mathematisch anders beschreibst:
    0° = 0² / 0² = 0 x 0 / 0 x 0 = 0 / 0 = ERROR

    bzw. wenn ich jetzt richtig liege, ist das Ergebnis einer Division durch Null unendlich groß. Das Nichts müßte aber logischerweise unendlich klein sein?

    Wie SCILLA schreibt:
    Diese beiden Wörter hängen untrennbar zusammen, finde ich.

    Übrigens noch am Rande sei hinzugefügt, die Theorie mit dem Auflösen von Problemen in Nichts durch Nicht-daran-denken hab ich nicht wirklich ernst gemeint... ;)
     
  3. lilith51

    lilith51 Guest

    Kleine Randbemerkung einer Mitleserin: Das ist aber ernstzunehmen, auch wenn es scherzhaft gemeint war. Ein Problem ist eine Kreation des Denkens. Wenn es dir gelingt, gar nicht daran zu denken, dann ist es weg. Es kommt erst wieder mit deinen neuerlichen Gedanken daran.
    Du kannst aber auch versuchen, das Problem nicht als Problem zu sehen, sondern als Hinweis auf eine neue Lösung, dann ist es auch weg, weil du dann einen anderen Blckwinkel hast.
    Kann man ausprobieren, sollte man auch.
    Ihr seid dem Nichts ganz schön auf der Spur. Lasst die "scherzhaften" Gedanken ruhig mit einfließen.

    herzlich
    lilith
     
  4. dyonysos

    dyonysos New Member

    Registriert seit:
    26. März 2005
    Beiträge:
    387
    Nein, das Ergebnis einer Division durch Null ist lediglich nicht definiert ;-).
     
  5. Friedenspanzer

    Friedenspanzer New Member

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    16. Mai 2005
    Beiträge:
    117
    @ dyonysos: Danke für Deine Richtigstellung. Folgenden Gedankenpfad bin ich entlanggeschlendert:

    (Zur Erklärung, für alle die es nicht mehr wissen - ich mußte auch nachschlagen:
    Dividend : Divisor = Quotient)

    Wenn der Divisor <1 ist, ist der Quotient größer als der Dividend. Je näher der Divisor gegen 0 geht, umso größer wird der Quotient. Darum hab ich geglaubt, daß dann ein unendlich großes Ergebnis entstehen müßte.
     
  6. dissident

    dissident New Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    38
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    chaos

    das nichts 'auflösen' und 'nichts' sein sind aber zwei verschiedene dinge, findet ihr nicht? denn ich hab vielleicht problem und anstelle von es wegzuschieben konfrontier ich es und stoße so auf eine funktionierende lösung. damit hab ich das problem nicht mehr und sprichwörtlich sag ich- es hat sich somit in nichts aufgelöst. jedoch WAR das problem einmal da. Und der Gedanke an das Problem hat Bestand. Demnach ist das nicht 'ein' oder 'das' NICHTS, sondern bloß eine Auflösung. das nichts dürfte doch noch nicht einmal den maßenlosen bestand des Gedankens haben, zusätzlich noch mit der tatsache, dass es einst Bestand hatte (als gedanklichen)- und war somit ein 'SEIN'- um scilla's ideen zu benutzen:
    indifferent, kritisch und überkritisch.
    auch wenn mathematiker keine soziologen sind, und wie scilla sagt, wenig mit den menschen an sich anfangen können, so können menschen, also wir, durchaus ihre logik benutzen um potentielle lösung für menschliche konflikte zu finden. ich mein, probieren geht über studieren, und die beitrage in diesem thema sind ja nun wirklich recht irrational orientiert. es mag wohl keine formel für das nichts geben, sowie es keine formel für alltägliche humane probleme wie liebeskummer etc. gibt- jedoch isoliert diese denkensweise nicht das (NOCH NICHT).
    die griechen fanden die null schon eher seltsam. sie fanden es sehr unglaubwürdig dass 'nichts etwas sein kann'. und selbst wenn heute mathematik dokriniert, dass bei der division spezifischer zahlen nichts übrig bleibt (wie schon vorher 2³/2³=0) also eine null, so muss dies nicht bedeuten, dass die mathematische null die gleiche ist wie die 'philosophische'. Anders ausgedrückt- ich denke, dass es einen Unterschied zwischen der Kardinalzahl (math.) 0 gibt, und der nummer 0. was mir jedoch bei mathe wie auch bei memsch auffällt, ist, dass in beiden fällen die null als ausganspunkt benutzt wird. somit ist die null in mathe zum beispiel der anfang jeder natürlichen zahl. für die natürlichen zahlen geht es nach der null nicht weiter, oder- fängt eben an. die null ist die ursprungsgerade. beim mensch ist das 'Jahr Null' ein symbol für den anfang einer 'neuen zeit'- also wird die null auch in dieser weise als ausgangspunkt gesehen. was ich mich jetzt aber frag ist wenn das NICHTS der ausgangspunkt war um sich selbstz zu multiplizieren um 1 zu geben- nämlich 1 weltall, dann wäre das NICHTS ja auch genauso der ausgangspunkt alles natürliche sowie die ursprungsgerade, oder?
    also wären mathe und mensch doch auf sehr irrationale weiße verbündet.

    mit einem einheitsmatrix (ie. 01
    10) multiplizierst du deinen matrix um ihn wieder zu bekommen. ie. (21 (01
    12) x 10) = (21
    12). dies weißt auch wieder darauf hin, dass der 'identity matrix' 1 sein muss. würde bedeuten, dass wenn wir, menschen, unser universum in einen matrix einteilen könnten, und ihn mit dem nichts multiplizierten, dass wir dann nur unser universum wieder in den händen hätten. demzufolge auch die these, dass unser universum, mathematisch gesehen, nur durch das multiplizieren des sich selbsts- des nichts- ein ganzes weltall schuff. aber da 0 x 0 = 0 ist, deswegen muss entweder das all vor dem nichts existiert haben- dies wäre dann so, dass der einheitsmatrix das nichts ist und der matrix das all ist- und wir menschen nehmen an, dass unser all ERST nach der multiplikation mit dem NICHTS oder 0110 matrix enstanden ist, wo es vielleicht nur eine VERSION oder Bestätigung von der einheit war. Vielleicht bedeutet in dieser weiße armageddon nicht das ende der welt, sondern nur eine neue multiplikation mit dem NICHTS.
    total irrational, entschuldige.
    oder aber du hast ein nichts- bestandlos, keine O keine null sondern einfach blos, in nummern, o°, welches, um wieder scilla zu benutzen- sich so oft mit sich selber multipliziert hat nämlich o°x0°x0°x0°x0° etc. bis es im CHAOS endete, und etwas geschehen ist, um aus der 0 eine natürliche zahl zu schaffen. somit sit es vielleicht das chaos mit dem wir uns beschäftigen sollten.

    mal von all dem abgesehen, frag ich mich trotzdem wie, das NICHTS im chaos enden sollte. haben wir dafür beweiße? stell dir die zahlen vor. was ist die letzte zahl? können wir nicht definieren, und sagen, dass zahlen endlos sind. sehr unwahrscheinlich. diese zahlen die wir nach geräumiger zeit nicht mehr weiter zählen können, müssten doch dann auch irgendwann mal im chaos enden? chaos = nichts?

    :bwaah:
     
  7. lilith51

    lilith51 Guest

    Wenn nichts=0 ist, dann ist es schon etwas, nämlich 0. Damit kann es nicht mehr NICHTS sein. NICHTS kann nur als Abwesenheit von etwas erklärt werden. Denn alles, was dir als Erklärung von NICHTS einfällt, ist bereits etwas und damit nicht mehr NICHTS. Es kann somit auch nicht der Ausgangspunkt von irgendwas sein, denn damit ist es auch nicht mehr NICHTS.

    Ich glaube, in deiner Überlegung mischen sich zwei verschiedene Ausrichtungen, die mathematische und die spirituelle. Schau einmal nach, wie du das auseinanderdröseln kannst, sonstverhedderst du dich in diesen beiden Strängen.

    herzlich
    lilith
     
  8. Muzmuz

    Muzmuz Well-Known Member

    Registriert seit:
    15. März 2004
    Beiträge:
    11.167
    ja, wenn man das "nichts" als ein "etwas" sieht, dann ist es selbst schon ein paradoxon
    das paradoxon ist auch ein "etwas", also haben wir schon 2 paradoxien
    das "nichts" ist ein "etwas" und auch noch ein paradoxon
    wenn aber ein paradoxon nichts ist, aber doch etwas, dann ist das schon sehr paradox
    *ächz*

    lg,
    Muzmuz
     
  9. kathi

    kathi Guest

    ääääääääääääh, ist doch ganz einfach:

    entweder: Etwas ist, dann ist es ETWAS.

    oder: es ist NICHTs.​
     
  10. dissident

    dissident New Member

    Registriert seit:
    28. März 2005
    Beiträge:
    38
    Heidegger, der Tod und der Sinn des Seins...wir haben sowieso keine Beweiße

    Wenn man über das dasein spricht, dann springt einem sogleich auch Martin Heidegger ins Gespähr (DASEIN). Denn Heidegger sprach das Thema des Seins an- Die Frage nach dem Sinn des Seins. Soweit es mich betrifft, und um es nur ganz kurz zu machen, meinte Heidegger zu sagen, dass der Tod der eigentliche Sinn des daseins ist. Ich stelle mir dies nun so vor wie ein Perspektiven Bild- 1 Punkt Perspektive; Die Linien ziehen sich von belibiger weite auf einen Punkt zusammen- and diesem Punkt ended unser Horizont. Das ist, nach Heidegger, der Tod. Der Tod gibt uns einen Sinn, so Heidegger. Was mich an dieser Perspektive des Daseins und des Todes interessiert, ist dass es nach dem die Linien sich getroffen haben, es nicht weiter geht. Denn dort ended der Horizont, weiter können wir nicht blicken. Und dies trifft auch zu. Wir können unser Leben planen, wir können vorsorgen, wir können lernen, wir haben alle chancen offen (idealistischer weiße, realistischer weiße limitiern wir uns selbst jedoch sind wir uns dessen nicht bewusst und suchen den Sündenbock...einer unter uns menschen oder lebewesen, denn all zuoft werden auch die tiere hier mit hineingezogen- demzufolge limitiern wir uns selbst.) Also geben wir unserem leben vorläufig und wenn auch bloß oberflächlich, ontologisch gesehen, einen sinn weil wir auf ein bestimmtes ziel hinarbeiten. Der Tod, der tod mag vielmehr kein dirketes zeil sein bei vielen, da wir zum großen teil das sterben so weit wie möglich herausschieben wollen. trotzdem ist es kein staatsgeheimniss, dass die generation von heute in 200 jahren nicht mehr lebt, oder dass die kinder der kinder unserer kinder in einigen jahren genauso das zeitliche segnen werden. Deswegen ist der Tod ein Ziel- vielleicht wollen wir es icht erreichen, jedoch benutzen wir es als Steurlinie. Oder besser, wie ein magnet. Der Tod könnte in diesem Sinne auch wie ein Magnet sein, denn wir weigern uns vielleicht förmlich ihn zu konfrontieren, jedoch kommen wir mit der millisekunde ihm einen schritt näher. Also planen wir bis zum Tod, und danach...? Löst sich unser Sein dann in ein Nichts auf? Wie wir festgestellt haben darf das nichts weder jemals "gewesen" sein, noch Bestand und Maße jemals verfügen dürfen, ja selbst der gedanke an das nichts verschiebt das 'nichts' in einen neuen Rank. Das Nichts ist 0°- und selbst an diesem Punkt verschiebt sich das Nichts, denn wir können es nicht definieren. Das Nichts können wir nicht definieren weil wir es nicht kennen, weil es wie die Leere Menge Elemntlos ist, keine Charakteristiken hat oder vielleicht auch alle, weil wir es nicht kennen und niemals kennenlernen werden, weil es NICHTS ist.
    Der Mensch nach dem Tod wird also nicht in ein Nichts verwandelt. Nun könnte man natürlich mit sprituellen Erklärungen und Geistichen, Seelischen und Religösen Reinkarnationen (etc). seine Vorstellungen thematisieren. Ich respektiere sie, jedoch will ich mit diesem Beitrag keine dieser Theorien wecken, lediglich die Frage des Nichts weitererforschen.
    Vielleicht will ich hiermit auch probieren zu erforschen weshalb man sobald man 'Tod' ist theoretisch ein Nichts doch ist. Es passt nämlcih einfach nicht zusammen. Wenn du stirbst, dann hast du keine Maße mehr weil du nicht mehr da bist. Du magst vielleicht physisch noch unter den allen anderen 'DASEINS' sein, jedoch nicht mental- ohne geistiges Bewusstsein, ohne Gedanken, ohne Beitrag- ohne Bestand. Ein leerer Körper- das kommt mir ein bisschen zu bekannt vor. Denn so gesehen sind wir alle Körper mit Bestand. Die Mengenleere (math.) sind auch Körper, nur in einer anderen Form ausgedrückt. Wenn ich eine Menge sehe, dann werd ich mir dessen Bewusst in dem ich die E={xxx} sehe. Wenn ich einen Menschen sehe, dann bin ich mir dessen bewusst weil ich die humanen körperlichen Charakteristiken identifizieren kann. Und hier wird klar, dass der Körper auch bloß eine Menge mit Bestand ist- ein Bestand welcher verschiedene Charakteristiken enthällt. Deine Menge, mathemtaisch gesehen, könnte E={blonde haare, blaue augen, soziologe...} sein, und meiner vielleicht E={dreadlocks, grüne augen etc...} wie auch immer, dies sind unsere Mengen die sich in 'unserem', also in meinem und deinem Körper, unabhängig und individuel, befinden. Vielleicht hat es eine gewisse Diskrepanz zur mathematischen Menge, da dort die jene Menge aus z.B. verschiedenen Haarfarben besteht, eine andere von naturellen zahlen etc.
    Wenn nun aber unser Körper, unsere Menge, den Punkt erreicht an dem sich die Linien treffen, dort wo Axe X Axe Y trifft, dort wo Y X trifft, dort ended das alles, und unser Körper verliert seine Menge, seinen Bestand. Der Körper ist nun leer- ein leerer Körper, oder eben eine Leere Menge. Wie wir festgestellt haben ist die Leere Menge nicht gerade das Nichts, lediglich jedoch einen ganzen Schritt näher. Deswegen würden wir als Menschen doch auch so werden. Doch dann auch wieder die Tatsache, dass wir einst Bestand hatten, Mengen besaßen etc. können wir auch wieder nicht in eine Nichts 'verwandelt' oder mutieren. dies ist eine wiedersprechung, die zeigen könnte, das alles irrationale in diesem Beitrag so irrational ist, dass es wieder regeln und logik besitzt die nicht übereinstimmen- und somit in den Mülleimer im hohen Bogen fliegen.
    Jedoch, wenn man zur Idee geht, dass sobald sich die Linien treffen unser Horizont sich schließt und unsere Phantasie eigentlich 'nicht weitergehen' kann, dann muss auch wieder respketiert werden, dass wir keinen Beweiß für irgendwas haben- weil wir nach dem Tod eben nicht weiterwissen. Und deswegen, finde ich, dürfen wir diese, wenn auch sehr irrationale und unglaubwürdige, Thesen nicht einfach ignorieren. Denn heißt es nicht, dass es um das 'aus der Box denken' und 'über den Horizont hinaus' überlegen? Sicherlich ist dies eher in einem anderen Sinne gemeint, aber wieso sollte das eine nicht auch auf das andere zutreffen?
    Wenn man NUN zurück zur Mathematik geht, dann kann man fest stellen, dass man sogenannte simultanious equations auch mit Kurven lösen kann. Sprich den Wert von X und Y. Wir zeichnen also diese Linien auf und notieren den Wert oder Punkt wo sich X und Y treffen. Das muss die Lösung sein. Übertragen wir dies nun auf uns Menschen so stellen wir fest, dass, egal wie viele individuelle Therorien wir über den Sinn vom Sein haben, es noch keinen Beweiß für irgendeinen davon gibt bis auf den offensichtlichen Tod. Aus diesem Grunde sind unserere Parallelen Linien (z.B.X und Y) genauso namenlose Elemente. Wenn sie sich also treffen- dann könnten sie uns doch genauso die Lösung geben...oder etwa nicht?

    :dontknow:
     

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