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bedingungsloses Grundeinkommen gegen Mindestsicherung

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von PlacidHysteria, 17. September 2017.

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Was ist besser?

  1. bedingungsloses Grundeinkommen

    70,6%
  2. Mindestsicherung

    29,4%
  1. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    1.548
    Ort:
    Mitteleuropa
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    Genauso könnte man die Beamten in der Sozialverwaltung als "esoterische Existenzen" bezeichnen, da diese eine unverückbare Erscheinung des staatsbügerlichen Glaubens sind.

    Viele Dienste des Staates wurden in unseren Breiten in den letzten 30 Jahren als staatlich verzichtbar erkannt und ausgegliedert. Vor allem im Sozialbereich stellt die Pragmatisierung eine Art "parteipolitische Gratifikation" dar, die wir als Demokraten überhaupt nicht brauchen.
     
  2. Jakob62

    Jakob62 Well-Known Member

    Registriert seit:
    29. August 2018
    Beiträge:
    6.042
    Welche?
     
  3. Bernies Sage

    Bernies Sage Well-Known Member

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    Beiträge:
    14.677
    Ort:
    Zwischen Erde und Himmel und doch bodenständig
    Geheimdienste natürlich! :D
    ...die eine Bevormundung des unmündigen Bürgers in der Überwachung seiner sensiblen Bereiche betrifft, wozu das Grundeinkommen nachträglich wie vorträglich den "willkommenen" Grund liefern soll...
    Weder die Sichtweise des Esoterikers noch die Sichtweise des Exoterikers scheinen wirklich weise zu sein.

    Ich plädiere deshalb dafür, das Grundeinkommen sich selbst "paraökonomisch" zwischenfinanzieren zu lassen.

    Dies setzt allerdings voraus, dass man das Verhalten komplexer Lebendsysteme in der ersten Zukunft als "Vorverhalten" bereits kennt, allein schon aufgrund der Trägheit komplexer Systeme in der 'Schwäre' ihres 'leichten' Begreifens!!

    Bernies Sage (Bernhard Layer)
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2019
    interlocutore gefällt das.
  4. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

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    Soll ich die FDP wählen,wenn es um absolute Sicherheit geht,ohne in dieZuku ft zu schauen,...:dontknow:
     
  5. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

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    2. September 2012
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    27.298
    Post,
    Post,..faktisch, auch die Bahn,...ö
     
  6. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

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    1.548
    Ort:
    Mitteleuropa
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    Wenn ein Österreicher eine solche Frage stellt, dann war er diese Zeit über narkotisiert - vom üblichen "Parteien-Sprech" oder fehlender Information.
    Ein wenig Nachhilfe im Denken:
    VÖST-ALPINE, Post, Telekom, Informations-Regulierung, im Schulwesen, private Sicherheitsdienste, die ganze Banklandschaft, ÖBB, - einst waren 76% unserer Wirtschaft von politischen Gruppen und Beamten gelenkt und gestaltet, heute zum Glück vielleicht weniger als 10%.
     
  7. Masterreal

    Masterreal Member

    Registriert seit:
    18. Juni 2019
    Beiträge:
    59
    Wenn ich mir hier die Antworten so ansehe, habe ich das Gefühl, dass eigentlich jeder auf Kosten von anderen leben will. Und das ohne Gegenleistung. Dazu ist das Sozialsystem nicht da. Egal was man vom Staat bekommt, 1) es zahlt IMMER der Steuerzahler und dafür sollte es sehr wohl Bedingungen geben. 2) Der Staat zahlt nichts und schafft keine Arbeitsplätze. Ich sehe Beamte als Angestellten der Steuerzahler. Sie bekommen vom Steuerzahler Geld um den Staat effizient zu VERWALTEN. Dafür zahlen sie keine Steuern, da Beamte sich selber keine Steuer zahlen können, egal was auf dem Lohnzettel steht. Steuern kann man nur vom wertschöpfender Arbeit zahlen, d.H. nur die Privatwirtschaft erhält mit seinen Steuern den Staat und alles was dazugehört.

    Sozialhilfeempfänger sollten sehr wohl angehalten werden gemeinnützige Arbeit zu verrichten, wenn sie ein Grundeinkommen oder Mindestsicherung (egal wie man das Kind bei Namen nennt) haben wollen. Und Leute die noch nie was eingezahlt haben, sollten auch keinen Anspruch haben. Warum auch? Eigentlich ist das Sozialsystem nur für jene da die Pflegebedürftig sind oder ihre Arbeit kurzfristig verloren haben. Es steht auch nirgends geschrieben, immer nur als Angestellter arbeiten zu müssen. Jeder kann sich selbstständig machen der keine Arbeit hat und so seinen Beitrag leisten. Gilt auch für überflüssige Beamte.
     
  8. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

    Registriert seit:
    9. Januar 2014
    Beiträge:
    21.350
    Ort:
    Münster
    Das ist aber rigide unsozila und unsolidarisch gedacht... Fast faschsitoid... Ich glaube, fast, Hitler hatte schon solche Gedanken... Kann das sein? Klärt mich auf...
     
  9. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

    Registriert seit:
    20. Oktober 2010
    Beiträge:
    11.413
    Ja, messerscharf erkannt.
    Am besten geht das, wenn man über genügend Kapital verfügt, egal wie es einem zugefallen ist. Meistens ist es aber kein Zufall. :lachen:

    Sozialsysteme interessieren diese Leute, die es wirklich schaffen gut und gerne auf Kosten anderer zu leben, eher weniger. :)
     
  10. interlocutore

    interlocutore Well-Known Member

    Registriert seit:
    30. September 2016
    Beiträge:
    1.548
    Ort:
    Mitteleuropa
    Auf einen kurzen Nenner gebracht handelt es sich beim BGE einfach darum, dass die Kosten der Verteilung und Kontrolle der Sozialausgaben einfach ohne Berechtigung des Anspruches auf alle verteilt werden, wie viel oder wie wenig es auch sein soll. Bei straffer Durchrechnung kommt man auf Beträge, die den derzeit üblichen sozialen Ausgleich bei weitem übersteigen. Das soziale Problem besteht darin, dass man die im derzeitigen System Beschäftigten nicht einfach loswerden kann. Man denke da etwa an die beschäftigten Beamten bei Post, ÖBB, VöstAlpine, Kestag, Telekom, Böhler und anderen staatlichen Pleite Unternehmen, die freigespielt werden mussten. Da haben die Steuerzahler sehr großzügig finanziert - und haben gleichzeitig bei Hypo AlpeAdria oder BAWAG PSK für den öffentlichen Parteien-Finanz-Bedarf sehr großzügig den Säckel aufgemacht.

    Das BGE kann natürlich nicht von heute auf morgen eingeführt werden, aber auf vielleicht 15 Jahre als Programm hinaus wäre es zu verwirklichen und würde die kreativen Potentiale entfesseln.

    Das traditionelle Modell des "Arbeiters und Angestellten" hat sich als "gerechtes Verteilungssystem" schon längst aufgehört. Damit ein Akademiker nach seinem Master ein fixes Einkommen, von dem er ohne Unterstützung der Eltern leben kann, sich sichern kann, muss er etwa 10 Jahre im "Praktikum" bei Hungerlöhnen 'famulieren'. Auf den Baustellen findet man heute nur mehr Polen, wenn überhaupt, oder Afghanen, Syrer oder rumänische Roma. Die türkischen Zuwanderer haben meistens sehr schnell eine Position als selbständige Unternehmer gefunden.
     

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