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bedingungsloses Grundeinkommen gegen Mindestsicherung

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliche politische Fragen" wurde erstellt von PlacidHysteria, 17. September 2017.

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Was ist besser?

  1. bedingungsloses Grundeinkommen

    70,6%
  2. Mindestsicherung

    29,4%
  1. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

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    20. Oktober 2010
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    Das Geld würde da herkommen, wo es immer herkommt: Es würde geschöpft.
    Das ist eine Schönfärbung von erfunden.

    Wenn aber tatsächlich niemand mehr garnix arbeiten würde wollen, dann gäbe es für das bedingungslose Geld halt nix mehr zu kaufen
     
  2. Soraya

    Soraya Well-Known Member

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    Beiträge:
    1.145
    Wie schlecht das mit der Gelschöpfung funktioniert, zeigt sich ja bereits jetzt. Die ganze Welt ist völlig überschuldet und daran ändert auch die Geldschöpfung nichts. Anstatt immer mehr Geld zu "erfinden", welches gar nicht existiert, sollte man die Leute lieber dazu anhalten, für ihr Geld arbeiten zu gehen und sich nicht zu überschulden.
     
  3. Belair57

    Belair57 Well-Known Member

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    Na ja, eine Zeit lang würde man sicher versuchen sich das Geld von den weniger werdenden verbleibenden arbeitenden Deppen zu holen. Derzeit funtioniert das noch, weil die arbeitenden Deppen noch in der mehrheit sind.

    Ja, wieder ein gutes Beispiel wie dumm, in der letzter Konsequenz, die Idee von einem bedingungslosen Grundeinkommen ist.
     
  4. Belair57

    Belair57 Well-Known Member

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    16. November 2007
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    Niederösterreich
    Richtig, und diese Idee ist auch die Einzige die auf Dauer funktioniert.
     
  5. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

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    Geldschöpfung ist identisch mit Schulden machen, das ist das Prinzip.

    Arbeiten dagegen ist sicherlich notwendig aber Arbeit schafft kein Geld. Geld und Arbeit sind zwei völlig voneinander unabhängige Systeme, die nur durch Spielregeln verknüpft sind.
     
    Bernies Sage und Alternativator gefällt das.
  6. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

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    Richtig. Glücklicherweise werden ja auch immer weniger "Deppen" für Arbeit benötigt. Wenn Arbeit nicht als Begründung gebraucht würde um jemandem Geld zu geben, könnten noch viel mehr Leute weniger arbeiten.

    Die Regeln der Verteilung von Geld und Arbeit passen nicht mehr gut zur veränderten Realität, es müsste umgedacht werden aber da traut sich niemand dran.
     
  7. Eule58

    Eule58 Moderator Mitarbeiter

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    6.117
    Ort:
    Glaubst Du wirklich, dass alle Österreicher ihre Arbeit aufgeben würden? Oder würde ein Umfrage dasselbe Resultat zeigen wie in Deutschland?
    Guckst Du
    https://www.mein-grundeinkommen.de/news/35KJ62FI7SuyCeqs2oqyEc
     
  8. Belair57

    Belair57 Well-Known Member

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    16. November 2007
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    Ort:
    Niederösterreich
    Das ist aber ein anderes Thema, die Aufteilung der zur Verfügung stehender Arbeit auf mehr Leute, da muss in diese Richtung gedacht werden.

    Nicht auf ein System wie es sich derzeit entwickelt, immer weniger Leute müssen immer mehr Arbeiten, damit immer mehr Leute weniger oder überhaut nicht mehr Arbeiten können/müssen.
     
  9. Belair57

    Belair57 Well-Known Member

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    5.428
    Ort:
    Niederösterreich
    Wenn ich eine Umfrage über die Anwendung eines Wundermedikaments das ein langes und gesundes Leben gewährt mache, wurde auch die Mehrheit dafür stimmen.

    Phantastische Ideen die angeblich das Leben der Menschen verbessern würden, gibt es en masse. Und die meisten dieser supersozialen Ideen sind mit teilweise furchtbaren Folgewirkungen gescheitert.
     
  10. 5Zeichen

    5Zeichen Well-Known Member

    Registriert seit:
    20. Oktober 2010
    Beiträge:
    11.413
    Das wäre natürlich ungerecht und auch ungesund. Arbeit und Geld sollten sich zufriedenstellend verteilen.

    Ein Ziel wäre es m.E., die Automatisierung fördern und die Arbeitsbedingungen zu verbessern, ohne dadurch Arbeitslosigkeit/Geldlosigkeit zu verursachen.
     

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