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  #1  
Alt 04.10.2003, 22:28
Sandra_Sosniok Sandra_Sosniok ist offline
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Das Leben nach dem Tod

Hi!

Es kann zwar sein, dass darüber hier schon des öfteren mal diskutiert worden ist, aber ich stelle die Frage trotzdem noch einmal: Wie sieht (aktuell) eure Vorstellung vom Leben nach dem Tod und den Gefühlen direkt nach dem Tod, also noch vor dem Leben nach dem Tod, aus?
Wenn ein paar Leute geantwortet haben, kann ich ja mal meine Vorstellung posten.

Greetz
Sandra
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  #2  
Alt 05.10.2003, 04:41
Alzii Alzii ist offline
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Mir gefällt der Gedanke, nach meinem Leben zu verlöschen, wie die Flamme einer Kerze.
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[b]Alles wird gut![/b] Vertrau mir, ich bin Arzt!
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  #3  
Alt 05.10.2003, 08:48
Benutzerbild von Gysi
Gysi Gysi ist offline
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Ich bin Atheist und Materialist.
Der Materialist geht davon aus, dass die Materie den Geist hervorbringt, mit dem körperlichen Tod also auch das Bewusstsein und die Seele stirbt.

Aaaaber: Wenn wir davon ausgehen, dass eine bestimmte Materialstruktur unser Bewusstsein bestimmt, können wir dann nicht davon ausgehen, dass ähnliche Strukturen ein ähnliches Bewusstsein bilden?
Die genetischen Anlagen der Menschen sind beinahe gleich.
Die Anlagen zwischen den Affen und den Menschen decken sich zu 98 %.

Aus dem Hinduismus stammt die Philosophie, dass jeder von uns auch in den anderen, in allen und überall ist. Genau das glaube ich auch:
Wir alle sind Fenster einer Weltseele (nicht Gott!), und wenn du stirbst, dann geht ein Fenster dieser Weltseele zu. Mehr nicht.

Wir nehmen uns als Inseln wahr. Einzeln. Wir sollten uns aber bisweilen darauf konzentrieren, dass wir (auch) die Erde sind...


Gysi

(Wir haben in der Tat schon früher zu dem Theme gepostet: Thread: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Logische Ableitung.)
Aber immer neue User kommen hinzu - konnen wir das Thema auch neu angehen.
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit. (Karl Marx)
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  #4  
Alt 07.10.2003, 21:15
Benutzerbild von mwirthgen
mwirthgen mwirthgen ist offline
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Leben

Liebe Sandra,

was für eine Frage! Ich halte sie für sehr wichtig und sie kann gar nicht oft genug gestellt werden. Im Gegensatz zu Alzii, für den Sterben ein Verlöschen ist, und auch zu Gysi, der sich als Materialist ein verlöschendes Aufgehen in einer Weltseele vorstellt - was immer das auch sein mag - ist meine Antwort wieder ganz anders.

Die Frage nach dem Tod und einem eventuellen Weiterleben hängt nämlich ab von der Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Mein Leben steht in der Hand eines Größeren, aus der Beziehung zu ihm, gestalte ich mein Dasein und diese Beziehung ist von solch dauerhafter Qualität, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie durch irgendetwas in diesem Leben, auch dem Tod nicht, zerstört werden kann. Ich stelle mir vor, dass ich im Jenseits anderen Menschen begegne, solchen die ich kannte - aber nicht allen - nur denen ich mich besonders verbunden weiß und dass ich hoffentlich auch die Gelegenheit habe, Menschen zu treffen, die ich gerne gekannt hätte, hätte ich in ihrer Zeit gelebt.

gruß manni
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Jedes Lebewesen möchte seinen eigenen Impulsen folgen. (Rolf Reinhold)
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  #5  
Alt 08.10.2003, 08:06
Benutzerbild von Margit
Margit Margit ist offline
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Re: Leben

Eine frage, hat der mensch wirklich so eine grosse angst vor dem sterben, dass er sich wünscht, dass es nach dem tod noch weiter geht???
ich selbst hab auch schon ein paar mal darüber nachgedacht, hab auch ein paar bücher mal gelesen.
ich bin für mich zu dem entschluss gekommen, nach dem tod gibts nix mehr, keine reinkarnation, keine andere dimension, wo ein anderes leben weiter geht.
Vielleicht ist ja an den berichten der Nah-Todeserfahrungen was dran, von wegen hell erleuchteter tunnel am anderen ende warten die liebenden verstorbenen auf den gerade sterbenden.
oder man bildet sich das vielleicht ein damit es uns nicht so schwer fällt von dieser welt abschied zu nehmen, ein gewisser trost?
Warum sollte ein jeder das selbe erzählen er habe den tunnel gesehn, es wurde ihm eine hand gereicht? vielleicht weil das wirklich alle gesehen haben oder weil man einfach das sagt was eh schon mal gesagt wurde und dankbar entgegengenommen wurde von den menschen.
Denn wie wäre es denn wenn jemand wiederbelebt wird und man fragt dann neu-gierig danach was er gesehen habe?! und der gerade wiederbelebte sagt ............. ähm nichts?
ich glaube das wäre dann nicht so spektakulär wie ein leuchtender tunnel aus dem eine willkommensagende hand entgegenstreckt

LG
Margit
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Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn es gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen.
(Karl Heinrich Waggerl)
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  #6  
Alt 08.10.2003, 13:09
Rudi Rudi ist offline
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Registriert seit: Dec 2002
Beiträge: 595
@gysi @all

"Aaaaber: Wenn wir davon ausgehen, dass eine bestimmte Materialstruktur unser Bewusstsein bestimmt, können wir dann nicht davon ausgehen, dass ähnliche Strukturen ein ähnliches Bewusstsein bilden?"

"Aus dem Hinduismus stammt die Philosophie, dass jeder von uns auch in den anderen, in allen und überall ist."

(beides Gysi)

Also zuerst einmal bin ich mir gar nicht so sicher, daß es ein gemeinsames Bewußtsein ist, was Du "Weltseele" nennst. Das Bewußtsein macht so einen geringen Teil unserer Persönlichkeiten aus gegenüber dem Unterbewußten und dem Unbewußten, daß ich gerne wüßte, warum Du nach Lektüre der C.J.Jung-Theorien ausgerechnet dem Bewußtsein die zentrale Bedeutung beimißt im Evolutionsprozeß. Falls der Schöpfung ein Plan zugrunde liegt, warum könnte dieser nicht im "kollektiven Unbewußten" gespeichert sein?

Zweitens
Gespeichert in allen und überall? Dann aber gleichzeitig auch "nirgends"!? Zwar scheint das, was wir wahrnehmen - bewußt oder unbewußt - materiell. Selbst Energie. Dagegen finden wir wohl keine logischen Argumente.

Jedoch ist für mich der "Knackpunkt" für Deinen unterstellten Materialismus die Frage nach dem Ursprung, nach dem Schöpfer. Es kann keinen Schöpfer gegeben, der nicht schon "immer" da war. Also negiere ich den persönlichen (Schöpfer-)Gott. Andererseits glaube ich nicht an Zufälle, ich gehe davon aus: jede Wirkung hat eine Ursache! Der Gedanke, wir kommen aus dem "Nichts" ist absurd für mich, weil das "Nichts" mit dem Urknall (... welcher eine unbewiesene Theorie ist...) nicht aufhören kann, nicht zu existieren. Es existiert weiterhin ohne räumliche oder zeitliche Dimension. Das war immerhin der Anfang, ohne die Existenz von Materie.

Bewußtsein - Hängt das an der Materie? Hätte also einen Beginn und ein Ende? Und dieses mathematisch nahezu unwahrscheinlichste Ereignis, daß auf der Erde Leben entstand soll Zufall sein? Das ist für mich un-denkbar. Dann bin ich wieder bei Däniken, womit wir die Frage nur ein paar Lichtjahre weit wegschieben.

Rud(h)i
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"Ein Raubtier, das betet, ein Gott, der beißt: Was ist denn im Menschen der Mensch?" (Wolf Biermann)

Geändert von Rudi (08.10.2003 um 13:11 Uhr)
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  #7  
Alt 08.10.2003, 14:23
Benutzerbild von Gysi
Gysi Gysi ist offline
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Re: @gysi @all

Zitat:
Original geschrieben von Rudi
Also zuerst einmal bin ich mir gar nicht so sicher, daß es ein gemeinsames Bewußtsein ist, was Du "Weltseele" nennst. Das Bewußtsein macht so einen geringen Teil unserer Persönlichkeiten aus gegenüber dem Unterbewußten und dem Unbewußten, daß ich gerne wüßte, warum Du nach Lektüre der C.J.Jung-Theorien ausgerechnet dem Bewußtsein die zentrale Bedeutung beimißt im Evolutionsprozeß. Falls der Schöpfung ein Plan zugrunde liegt, warum könnte dieser nicht im "kollektiven Unbewußten" gespeichert sein?
Das kollektive Unbewusste ist ein Segment dieser "Weltseele". Oder Weltgeist. Ich benutze den Begriff um die Polymorphie unseres Bewusstseins (und Unterbewusstseins) zu erklären. Und das kollektive Unbewusste ist ja eh polymorph.
Zitat:
Der Gedanke, wir kommen aus dem "Nichts" ist absurd für mich, weil das "Nichts" mit dem Urknall (... welcher eine unbewiesene Theorie ist...)
Aber keine andere Theorie steht derzeit so überzeugend da...
Zitat:
Bewußtsein - Hängt das an der Materie? Hätte also einen Beginn und ein Ende? Und dieses mathematisch nahezu unwahrscheinlichste Ereignis, daß auf der Erde Leben entstand soll Zufall sein?
So unwahrscheinlich ist dieses Ergeignis nicht. Unser Universum hatte (bis zur Entwicklung von Leben auf der Erde) 11 Mrd. Jahre Zeit und viele - vielleicht Millionen - Möglichkeiten im gesamten Raum gehabt, um mind. eine (so erfolgreiche wie die irdische) Evolution zu starten. Und die ernsthaften Astrophysiker sind sich fast gewiss, dass es ein paar mehr im Raume sind...
Zitat:
Das ist für mich un-denkbar. Dann bin ich wieder bei Däniken, womit wir die Frage nur ein paar Lichtjahre weit wegschieben.
Däniken hat ein paar brennende, von der Schulwissenschaft sehr unbefriedigend beantwortete Fragen aufgeworfen. Aber ich befürchte, dass er auch nicht die richtigen Antworten hat.

Gysi

Rudi, weißt du, was morgen los ist?
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  #8  
Alt 08.10.2003, 15:08
Minnie
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Meiner Meinung gibt es kein Leben nach dem Tod. Das was manche Menschen erlebt haben nach dem Sterben und es berichteten als sie dann wieder aufgewacht sind, sind m.M. nach Träume, weil das Gehirn weitergearbeitet hat. So in etwa stelle ich mir das Sterben vor, das man hinterher noch ein paar schöne Träume hat und wenn das Gehirn tot ist, ist das Leben ein für allemal vorbei. Würd' mich jedenfalls freuen wenn es so wäre, weil irgendwann muss ja mal Schluss sein.
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  #9  
Alt 08.10.2003, 17:08
rhyannon rhyannon ist offline
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Re: Das Leben nach dem Tod

hallo liebe "denker"

Mit Euren Beiträgen stellt Ihr ja alles was ich über mich und die Welt fühle und denke auf den Kopf

Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass alles was ich bin, nach meinem Tod von den Maden gefressen wird oder in Asche zerfällt *g*. Denn wenn es so wäre, dann stellt sich für mich die Frage, bin ich den nur eine körperliche Maschine, die irgendwann ihren Geist aufgibt?

Wenn ich mich selbst versuche zu "erfühlen", dann ist da doch noch so viel mehr als ein körperliches Fahrzeug? Wenn ich mich MENSCH beschreibe, dann hört sich dass in "meiner Gedankenwelt" so an:

Ich habe einen Körper, Gefühle, Verstand aber ich benutzte diese und BIN wedernoch. Ich bin ICH und dieses "ICH" belebt meinen Körper. Dieses ICH ist weder greifbar, sichtbar noch beweisbar und doch ist in mir eine "Essenz des Lebens", ohne die mein Körper überhaupt nie hätte entstehen können und schon gar nicht leben.

Tja für mich ist das überhaupt keine Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt ... da kann ich nochsoviel darüber nachdenken ... nur grobstoffliche, materielle Formen können sterben ... alles andere lebt in veränderten Zuständen immer.

Für mich ist es so wie es auch z.B. Max Planck formuliert, der sein ganzes Leben der Erforschung der Materie widmete und seine Erkenntnisse zusammenfassend so formuliert hat:
"Es gibt keine Materie an sich! Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre."

Wie kann "Geist" sterben?

liebe grüsse von einer verträumten Eso-Tante *kicher* ... und jetzt könnt ihr mich teeren und federn
rhyannon

Geändert von rhyannon (08.10.2003 um 17:10 Uhr)
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  #10  
Alt 08.10.2003, 17:11
Benutzerbild von walter
walter walter ist offline
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Registriert seit: Oct 2002
Beiträge: 2.654
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Re: Re: Das Leben nach dem Tod

Zitat:
Original geschrieben von rhyannon
Wie kann "Geist" sterben?
Hm.
Wie kommt der "Geist" auf die Welt?
__________________
Enrico Fermi: "Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau"
Europa auf dem Weg zum Überwachungsstaat
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  #11  
Alt 08.10.2003, 17:23
rhyannon rhyannon ist offline
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Re: Re: Re: Das Leben nach dem Tod

Zitat:
Original geschrieben von walter
Hm.
Wie kommt der "Geist" auf die Welt?
Was ist drinnen, was ist draussen ... Ist Geist auf der Welt oder geistiger Kern der Welt?

Eigentlich versuche ich schon gar nicht die "grossen Fragen" der Welt zu beantworten ... ich denke, ich kann mir nur Gedanken über mich selbst als Mensch machen und dann mögliche Schlüsse über Geist/Universum ziehen ... und diese Antworten kann ich eher erfühlen als mit dem Verstand zu begreifen versuchen.

rhyannon
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  #12  
Alt 08.10.2003, 18:52
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Gysi Gysi ist offline
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Das Leben nach dem Tod

Zitat:
Original geschrieben von rhyannon
Ich habe einen Körper, Gefühle, Verstand aber ich benutzte diese und BIN wedernoch. Ich bin ICH und dieses "ICH" belebt meinen Körper. Dieses ICH ist weder greifbar, sichtbar noch beweisbar und doch ist in mir eine "Essenz des Lebens", ohne die mein Körper überhaupt nie hätte entstehen können und schon gar nicht leben.
Rhyannon, auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt bei dir unbeliebt mache (in dem Mallorca-Rolf-Thread offensichtlich sowieso schon geschehen ), zu deiner Sichtweise fällt mir ein Witz ein:
Was ist wichtiger: Die Sonne oder der Mond?
Antwort: Der Mond.
Warum? Der Mond erleuchtet die Nacht. Und die Sonne ist zu gar nichts zunutze. Denn am Tag ist es doch sowieso schon hell!

Will sagen: Der Körper macht den Geist. Wozu ist er denn sonst da? Ohne Musikanlage und Stereoboxen gibt es nicht die Töne, die du mitten im Raum hörst.

Gysi
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  #13  
Alt 08.10.2003, 21:26
rhyannon rhyannon ist offline
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Re: Das Leben nach dem Tod

Hallo Gysi

>>>Gysi@Rhyannon, auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt bei dir unbeliebt mache (in dem Mallorca-Rolf-Thread offensichtlich
sowieso schon geschehen

upps ich hab im mallorca-Thread noch nicht mal mitgelesen ... *lach* ist Dir dort mein Geist erschienen? *kicher*

UND! ... warum solltest Du Dich unbeliebt machen, gerade andere Ansichten bringen mich zum nachdenken und ich finde Deine Beiträge, welche ich bis jetzt gelesen habe interessant ... und damit will ich mich jetzt nicht beliebt machen *g*. Ich empfinde gerade andere Sichtweisen faszinierend - erweitern doch meinen Horizont ... gibt mir Denkstoff zum nachdenken, damit ich nicht in einer persönlichen festgefahrenen Denckkiste stecken bleibe.

>>>Gysi@zu deiner Sichtweise fällt mir ein Witz ein:
Was ist wichtiger: Die Sonne oder der Mond?
Antwort: Der Mond.
Warum? Der Mond erleuchtet die Nacht. Und die Sonne ist zu gar nichts zunutze. Denn am Tag ist es doch sowieso schon hell!

*kicher-grins* Yes! Der Körper (Mond) ermöglicht der Sonne (Geist) sich auf der grobstofflichen Ebene der Materie sich auszudrücken.

>>>Gysi@ Will sagen: Der Körper macht den Geist. Wozu ist er denn sonst da? Ohne Musikanlage und Stereoboxen gibt es nicht die Töne, die du mitten im Raum hörst.

Ich mag solche Argumente! Vielleicht an der Stelle … ich bin von Beruf Buchhalterin … auf den ersten Blick ein langweiliger Beruf mit Zahlen, Zahlen, Zahlen … für mich nicht … für mich ist Buchhaltung ein Zahlen-Puzzle, wo ich die Zahlen solange logisch einordnen muss, bis sie zu Null-Null aufgehen.

Meine Gefühlswelt hat eine „esoterische“ Sichtweise, da ist aber immer mein logischer Buchhalterverstand, welcher erst zufrieden ist, wenn diese Sichtweisen (für mich) Null-zu-Null verständlich und begreifbar sind. Und es gibt noch viele offene Fragen für meinen Verstand, welche mein Gefühl längst beantwortet haben.

Darum liebt „der Buchhalter in mir“ mir „Gegenargument“ zu meiner Sichtweise, welche ich dann hin- und herschieben kann, bis ich ein passendes Plätzchen oder manchmal auch keines gefunden habe … und manchmal meine Sichtweise auch verändern lässt. Für mich gibt’s nichts langweiligers als Stillstand … in jeder Beziehung

… also … der Körper macht den Geist … ich würde sagen, der Körper ist ein Fahrzeug für den Geist.

Die Musikanlage macht die Töne … JA in meinem ersten Gedanken … aber aus WAS macht die Musikanlage den Töne?

Und genau die Frage habe ich auch in Bezug auf unseren Körper – WAS lässt den Körper leben? Mein Verstand frägt - mein Gefühl ist zutiefst überzeugt, die Antwort zu wissen.

Zeig mir einen Ton … kann ich ihn ansehen, anfassen, berühren? Naiv und ohne Tontechnische Kenntnisse ausgedrückt: Die Musikanlage formt Töne, aber aus welchem Material? Ton ist Schwingung? Was ist Schwingung und was schwingt?

Naja … welches Organ in mir erzeugt Geist? Mein Gehirn? Meine Herz? Meine Seele? WER fühlt und denkt in mir? Erzeugt mein Körper Liebe?

Bin ich eine Musikanlage, welche Liebe erzeugt? Aus welchem Material in mir, erzeuge ich den Liebe?

Mein Verstand hat sehr viele Fragen zu dem Thema und bis jetzt nur eine Antwort, welche ich zumindest einigermassend für mich logisch einordnen kann ... mein ICH muss MEHR sein, als nur Körper und irgendwann mal sterben

liebe grüsse
rhyannon
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  #14  
Alt 08.10.2003, 21:32
rhyannon rhyannon ist offline
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Re: Re: Das Leben nach dem Tod

... da habe ich doch neulich was gelesen ... vielleicht nicht jedermann's Humor und gehört vielleicht verschoben oder zensiert aber ...

A Short Guide to Comparative Religions

TAOISM Shit happens
BUDDHISM If shit happens, it's not really shit
ISLAM If shit happens, it's the will of Allah
PROTESTANTISM Shit happens because you don't work hard enough
JUDAISM Why does this shit always happen to us?
HINDUISM This shit happened before
CATHOLICISM Shit happens because you're bad
HARE KRISHNA Shit happens rama rama
T.V. EVANGELISM Send more shit
ATHEISM No shit
JEHOVAH'S WITNESS Knock knock, shit happens
HEDONISM There's nothing like a good shit happening
CHRISTIAN SCIENCE Shit happens in your mind
AGNOSTICISM Maybe shit happens, maybe it doesn't
EXISTENTIALISM What is shit anyway?
STOICISM This shit doesn't bother me
RASTAFARIANISM Let's smoke this shit

... ich würde sagen "let's smoke" and be happy alle zusammen, egal welche Sichtweise

und in dem Sinne *knuddel ich Euch mal alle*
rhyannon
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  #15  
Alt 09.10.2003, 00:14
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Binchen Binchen ist offline
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hi rhyannon


für mich ist alles und jeder pure energie.

nur ist die form mal grobstofflicher mal feinstofflicher

wie wasser
eis ist genauso wasser wie, wasserdampf
je mehr energie umso heisser und umso feinstofflicher.

laut physik kann energie niemals verloren gehen oder sich in nichts auflösen!
energie ändert nur seinen zustand - eis/wasserdampf

so auch der mensch - körper/geist

daher geb ich auch gysi in einem recht, dass wir alle eins sind
ernergetisch eins!


lg binchen
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die welt ist das, was du von ihr denkst!
lebe glücklich, lebe froh, wie der mops im haferstroh.
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sterben, tod


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