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  #1  
Alt 24.03.2003, 22:18
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Binchen Binchen ist offline
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Monogamie - eine Lüge?

frage:
ist monogamie bei uns menschen wirklich sinnvoll?
der treue spruch vorm altar eine lüge?
wie kann mann/frau sich ewige liebe schwören?

im tierreich gibt es nur wenige tiere die sich für ewig binden.
doch an sonsten gilt der stärkste tut sich mit der fruchtbarsten zusammen!
sind männer nicht von je her sammler und jäger?
die ihre gene nicht nur an eine frau "verschwenden" wollen?

und frauen, wollen sie nicht einen gesunden starken mann der sie begattet?
wenn ein paar zulange zusammen ist, ist oft nach ein paar jahren die luft raus. er schaut nach anderen frauen und sie träumt von schauspielern.

also zurück zur frage:

monogamie ein sich selbst auferlegter zwang?

gruss binchen
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  #2  
Alt 25.03.2003, 00:18
Josgas Josgas ist offline
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was ich schreibe ist bitte nicht persönlich zu nehmen:

ich finde die vielen vergleiche zum tierreich die heutzugtage gern und oft gemacht werden recht nervig muss ich gestehen. In der tat sind es für mich ausreden um sozial inakzeptables verhalten zu rechtfertigen. wir haben immernoch einen verstand der unsere instinkte kontrollieren vermag. wer das nicht kann/will, ist für mich deswegen nicht gleich schuldig oder gar schlecht, aber derjenige sollte sich auch den konseuenzen stellen können und nicht versuchen diese auch noch 'so' zu rechtfertigen.

monogamie 'war' eine wichtige instantz im leben, da man früher viel mehr aufeinander angewiesen war als es heute der fall ist. In einem team kann ja auch nicht jedes mitgleid nach belieben seine zugehörigkeit wecheln.
Zitat:
monogamie ein sich selbst auferlegter zwang?
wenn du allerdings schon so fragst, so hast du die frage für dich doch bereits beantwortet.
"vielmännerrein" bzw. "vielweiberei" finde ich ok solange alle parteien damit einverstanden sind und niemand dabei geschadet wird. Es ist sicher eine interessante erfahrung die jeder mensch in seinen leben zumindest für eine kurze zeit gemacht haben muss, aber auf die dauer gesehen ziehe ich die konstanz einer innigen monogamie vor.

... aber vielleicht ist auch nicht 'monogamie' sondern den 'richtigen partner zu finden' das eigentlich problem ...
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  #3  
Alt 25.03.2003, 00:42
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Binchen Binchen ist offline
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lieber josgas

Zitat:
... aber vielleicht ist auch nicht 'monogamie' sondern den 'richtigen partner zu finden' das eigentlich problem ...
von dem blickwickel aus betrachtet geb ich dir absolut recht!

das mit dem tierreich mess dem bitte nicht so viel bedeutung zu.
war nur so als anschauungs beispiel gedacht!

und "vielmännerrein" bzw. "vielweiberei" hab ich auch nicht gemeint!
also nicht jeden tag nen neuen - nix one night stands

nein ich gehe von einer normalen beziehung aus die einige jahre geht und dann ohne ersichtlichen grund vorbei ist!

ich war selber vierzehn jahre lang in ein und der selben beziehung! sie war mir vertraut doch habe ich nmich am schluss immer häufiger dabei ertappt mich in andere männer zu verlieben!
vremdgehen ist lein thema für mich also habe ich die konsequenzen gezogen und diese beziehung beendet - freundschaftlich, was sie am schluss auch nur noch war!
und glaube mir, am anfang der beziehung hätte ich auch den schwur geleistet "love forever"

aber so ist halt doch nicht!
ich dachte auch immer ich bin monogam veranlagt, aber scheinbar doch nicht

gruss binchen
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  #4  
Alt 25.03.2003, 01:46
Josgas Josgas ist offline
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ja,
der kampf gegen die routine kann recht anstrengend sein , aber der "forever love" partner sollte es einem doch wert sein (ich gehe jetzt mal davon aus das er auch seinen teil dazuleisten wird. wenn nicht ist der rest eh gestorben). Ich bin der meinung das der zutand der 'wahren Liebe'/ 'perfekten partnerschaft' erreicht werden kann und nicht unbedingt gefunden werden muss. Eine gewisse bereitschaft die parnerschaft neu zu entdecken ist natürlich vorrausgesetzt aber das sollte doch zu schaffen sein. wenn beiden partnern klar ist das eine beziehung eine stätige entwicklung ist, stehen die chancen doch gar nicht so schlecht glückseeligkeit zu finden.
Vielleicht hab ich durch mein alter bedingt eine zu blauäugige sicht der lage, aber diese hoffnung lässt mich überhaupt an partnerschaft glauben.

gruss josgas
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  #5  
Alt 25.03.2003, 01:49
Alzii Alzii ist offline
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poppen für den Frieden ...

Hi Josgas,

Zitat:
Josgas:
In der tat sind es für mich ausreden um sozial inakzeptables verhalten zu rechtfertigen. wir haben immernoch einen verstand der unsere instinkte kontrollieren vermag.
Naja, sozial "inakzeptables Verhalten" sollte man natürlich nicht mit dem Tierreich zu rechtfertigen versuchen.
Man sollte also nicht, wie es bei den Löwen üblich ist - als neuer Lover einer Frau die Kinder vom Vorgänger einfach umbringen - also das würde nun wirklich zu weit gehen, mit dem Vergleichen.


Und nicht immer wird sozial "inakzeptables Verhalten" durch Beispiele aus dem Tierreich gerechtfertigt.

Viel mehr scheint es so zu sein, daß sozial "inakzeptables Verhalten" eher durch göttlichen Auftrag erklärt wird.
So Kriege eben, und die Unterdrückung natürlicher Bedürfnisse und die Verbrennung lebendiger Menschen, nach vorangegangener Folter, alles unbekannt im Tierreich und daher nicht daraus herzuleiten.

Aber zum Glück haben manche Menschen (die Katholen zum Beispiel) ihren Gott, mit dessen offenbarten Willen sich ja jedes beliebige sozial "inakzeptables Verhalten" wunderbar rechtfertigen läßt.

Der Christ George Warbringer Bush ist zur Zeit ein prima Beispiel, wie man sozial "inakzeptables Verhalten" durch einen Gott rechtfertigen kann.

Zitat:
wir haben immernoch einen verstand der unsere instinkte kontrollieren vermag.
Ja klar können wir unsere Bedürfnisse (Triebe) kurzzeitig kontrollieren: wir kacken dem Nachbarn nicht ins Wohnzimmer und essen keine giftigen Beeren auch wenn sie noch so gut aussehen.

Hat ja alles eine Berechtigung.
Nur, warum sollte ich nicht mit einer wuschigen Frau poppen, die das auch will. Es bereitet beiden Freude, Aggressionen werden abgebaut, Beziehungen werden geknüpft und es ist ein "sozial willkommenes Betragen".
Nein, "verhalten" sollte man den Sex nicht, das würde nur zu Stauungen und zu religiösen Wahnvorstellungen führen.

Siehe auch den Unterschied zwischen einem impotenten Alkoholiker (G.W. Bush) und einem Präsidenten, der sich gerne zwischendurch von Praktikantinnen einen blasen läßt.

Größer kann der Unterschied zwischen zwei Präsidenten der USA gar nicht sein, der eine ein sexuell unbefriedigter Mörder, der gerne auch einige Straftäter hinrichten ließ, um seine Chancen auf das Präsidentenamt zu vergrößern - ein religöser Fanatiker, der noch nie aus seinem Land herauskam ein Alkoholiker und Gottesanbeter, der gerne Angriffskriege führt (Afghanistan, Irak) und sich um sein Umfeld nicht weiter kömmert.

Auf der anderen Seite ein weltoffener Präsident, dem es eine Herzensangelegenheit war, zwischen Juden und Palästinensern zu vermitteln, der potent ist und sich zur Entspannung ab und zu einen blasen läßt.
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  #6  
Alt 25.03.2003, 01:54
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Binchen Binchen ist offline
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lieber josgas

Zitat:
Vielleicht hab ich durch mein alter bedingt eine zu blauäugige sicht der lage, aber diese hoffnung lässt mich überhaupt an partnerschaft glauben.
das hat nichts mit alter zu tun kann ich dir versichern!
im gegenteil, du glaubst gar nicht wie albern sich so "ladies" in meinem alter benehmen, wenn sie verliebt sind!

aber um zum thema zurück zu kommen, wie müsste eine funktionierende monogame langzeitbeziehung aussehen?

gruss binchen
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  #7  
Alt 25.03.2003, 02:58
Josgas Josgas ist offline
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nun da ich die besagt glückseeligkeit noch nicht gefunden habe kann ich dir nur meine viellecht utopisch wirkende Vorstellung einer monogamen langzeitbeziehung präsentieren. du bist natürlich herzlich dazu eingeladen sie durch deine lebens erfahrung zu rationalisieren.

Die Bezeichnung 'Perfekte Beziehung' die ich vorher erwähnt hatte war unpassend gewählt, aber 'perfekt' um meine Vorstellung einer monogamen langzeitbeziehung ein zu leiten.
ich merke immer wieder wie menschen in meinem umfeld mit einer starren Vorstellung der 'Perfekten Beziehung' in eine partnerschaft eintreten und diese dann versuchen durchzusetzen/erwarten. Flexibilität bis zu einem gewissen grade ist meiner meinung nach ein wichtiger aspekt bei dem sich näher kommen/weiter entwickeln. Ich will damit keinesfalls sagen das man seine persönlichkeit aufgeben sollte, aber eine ein gewisses über 'kleinigkeiten wegsehen' gehört einfach dazu. wer nicht bereit ist kompromisse einzugehen kann auch keine nachsicht vom partner erwarten.
Natürlich läuf da draussen irgend jmd rum der perfekt zu uns passt und bei dem wir keine arbeit investieren müssen, aber die chance diesen einen zu finden ist bei den meisten menschen so gering sodas man einfach nicht 'warten' kann.
der 'perfekte partner' ist also in wirklichkeit der beste kompromiss und der beste kompromiss kann sich ja auch noch bessern.
Der kampf gegen die routine ist wohl einer der schwersten aufgaben denen sich die partner stellen müssen. Um diesen zu besiegen bedarf es einer menge kreativität, bereitschaft und 'mut zum neuen' . Manche menschen könnten in der tat wahre wunder bewirken wenn sie ihren neophilismus für das andere geschlecht in einem neophilismus zur erneuerung der bestehenden beziehung umwandel könnten.
Dieses 'interessant bleiben' für den partner ist also ein sehr entscheidender teil des gesamtprozesses.
Das ganze ist natürlich mit opfern auf beiden seiten verbunden, aber ganz nüchtern betrachtet haben wir doch schon alle mal grösser opfer für für weit aus unwichtigeres erbracht oder ?
Balance ist auch ein seh wichtiger teil einer beziehung da sie ...

ich sehe grad dass es recht spät geworden ist
ich schreib das morgen fertig

gn8
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  #8  
Alt 25.03.2003, 03:17
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Binchen Binchen ist offline
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Smile freu mich schon drauf

dann schlaf gut

warte gespannt auf fortsetzung!

träüm schön
gruss binchen
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  #9  
Alt 25.03.2003, 07:45
Minnie
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Bei "uns" hat die Monogamie wohl etwas mit Kultur, Recht und Gesetz zu tun...
Ob es für die Menschen IMMER sinnvoll ist, bleibt die Frage.
ABER: wir haben in unserer Gesellschaft das Recht (, die Freiheit!) und die Möglichkeit SO zu leben, wie wir es möchten!!
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  #10  
Alt 25.03.2003, 10:52
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Binchen Binchen ist offline
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Ort: in nem haus
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liebe leuchtturmwärter

da stimme ich dir auch zu!
anfangs war wohl die sache der monogamie ein druckmittel der kirche!
doch wir sehen ja, dass selbst diese die polygamie nicht aufhalten konnte!!
also beseht doch der verdacht, das wir nicht wirklich fähig sind uns "nur" an einem partner zu binden?

oder?

gruss binchen
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  #11  
Alt 25.03.2003, 12:38
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Gysi Gysi ist offline
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Monogamie

Na, ich denke, dass die Monogamie aus der Arbeitsteilung heraus entstanden ist und der langen und wesentlich längeren Kindererziehung als bei den Tieren. Die Frauen mussten sozial abgesichert sein. Daher sie Einehe. Eine ehrbare Einrichtung irgendwie. Nur heute haben sich die sozialen Strukturen für alle verbessert.

Monogamie wird der menschlichen Triebstruktur nicht gerecht.
Wir machen uns alle die Monogamie vor. Der Schmerz der Eifersucht ist das Ergebnis der Anbetung dieses Gottes „Monogamie“, die mit Liebe verwechselt wird. Zur (wirklichen) Liebe gehört auch absolute Aufrichtigkeit. Und gerade die Liebesbeziehung ist der geistige Ort, in dem am meisten geheuchelt und gelogen wird. Um nicht zu verletzen, Konflikten aus dem Weg zu gehen, Angst vor der Konsequenz einer Trennung usf.
Wir sind so oft nicht ehrlich zueinander, weil wir den Partner, die Beziehung oder nur uns selbst schützen wollen. Aber mittel- und langfristig, eigentlich schon kurzfristig, sind Lüge und Halbwahrheiten das reinste Beziehungsgift! Ehrlichkeit wird eine Liebesbeziehung nicht künstlich am Leben erhalten. Aber wenn dadurch eine echte Freundschaft hält, so ist das mehr, viel mehr! als nichts!

Wir sind uns jedoch über die Liebe hinaus verpflichtet, wenn es gemeinsame Kinder gibt.
Ich denke, dass getrennte, aber in FREUNDSCHAFT verbundene Eltern den Kindern besser tun, als Eltern, die sich, ihren Kindern und der Umwelt eine intakte Beziehung vorzutäuschen versuchen.
Wir müssen die Polygamie, ich meine mehr: die zeitlich befristete Monogamie, zum ideologischen und gesellschaftlichen Normalzustand machen. Weil sie WIRKLICH der Normalzustand ist! Das beugte Illusionsbildungen und unnötigen Schockzuständen vor....

GG
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Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit. (Karl Marx)
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  #12  
Alt 25.03.2003, 12:39
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walter walter ist offline
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Re: Monogamie

Zitat:
Original geschrieben von Gisbert Zalich
Monogamie wird der menschlichen Triebstruktur nicht gerecht.
der menschlichen Triebstruktur oder der männlichen Triebstruktur?
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  #13  
Alt 25.03.2003, 13:38
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Thumbs up lieber gisbert

du hast es mal wieder voll auf den punkt gebracht!
Zitat:
Wir müssen die Polygamie, ich meine mehr: die zeitlich befristete Monogamie, zum ideologischen und gesellschaftlichen Normalzustand machen. Weil sie WIRKLICH der Normalzustand ist! Das beugte Illusionsbildungen und unnötigen Schockzuständen vor....
und das sollte der neue leitsatz unser bzw. der nächsten generation sein!

aber was sagts du zu josgas ideologie?
gibt es doch menschen die monogam veranlagt sind?
oder ist es doch ein alters und evtl. erfahrungs sache?



und natürlich will ich bitte, auch gern wissen:
Zitat:
original geschrieben von walter
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Original geschrieben von Gisbert Zalich
Monogamie wird der menschlichen Triebstruktur nicht gerecht.
--------------------------------------------------------------------------------

der menschlichen Triebstruktur oder der männlichen Triebstruktur?
gruss binchen
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  #14  
Alt 25.03.2003, 14:33
Alzii Alzii ist offline
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mach' mir ein Kind, Süße ...

Zitat:
Gisbert:
Na, ich denke, dass die Monogamie aus der Arbeitsteilung heraus entstanden ist und der langen und wesentlich längeren Kindererziehung als bei den Tieren.
Sehr unwahrscheinlich, denn Monogamie scheint sich nur in manchen Kulturen verbreitet zu haben.
In vielen Kulturen lebt man polygam - werden bei denen auch die Männer schwanger?
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  #15  
Alt 25.03.2003, 14:41
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Gysi Gysi ist offline
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Monogamie

Zitat:
Original geschrieben von Binchen
aber was sagts du zu josgas ideologie?
gibt es doch menschen die monogam veranlagt sind?
Ich glaube, nicht. Aber die Menschen eignen sich durch die Erziehung eine sehr breit gefächertes Sozialverhalten und - dem Tier gegenüber - auch eine differenziertere Triebprägung an. Bestimmt gibt es auch Leute, die das Glück haben, gleich zu Beginn den Partner fürs (ganze) Leben zu finden und diese Monogamie auch durchziehen WOLLEN. Scheint mir aber eher die Ausnahme zu sein.


@Walter
Möchte nicht behaupten, dass die männliche Triebstruktur KEINE menschliche ist...

GG
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Geändert von Gisbert Zalich (25.03.2003 um 14:43 Uhr)
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